Frankfurt (ots) -
Die hessische Landesregierung könnte die seit fast zehn Jahren laufende Kooperation mit dem US-Softwarekonzern Palantir in absehbarer Zeit beenden. Das berichtet die Frankfurter Rundschau in ihrer Donnerstagsausgabe (20. August 2026). Die Verträge mit Palantir für die Nutzung des eigens für die hessische Polizei aufgesetzten Programms "Hessendata" läuft nach FR-Informationen bereits im kommenden Jahr aus. Weil bundesweit die Kritik an den politischen Ansichten des US-Investors Peter Thiel, der Palantir mitgegründet hat, immer stärker wird, und weil der in Hessen mitregierenden SPD eine Verlängerung schwerfallen würde, wird in Wiesbaden derzeit nach Alternativen zu Palantir gesucht. Hessens Innenminister Roman Poseck (CDU) sagte der FR, auch wenn "Hessendata" wichtig für die hessische Sicherheit sei, sei er "sehr offen dafür, nach dem Auslaufen des Vertrages eine europäische Lösung zur Anwendung zu bringen". Inzwischen gebe es nämlich "eine Vielzahl vielversprechender Entwicklungen auf nationaler und europäischer Ebene, die Palantir das Wasser reichen könnten", sagte Poseck. Zudem werde das Thema der europäischen Souveränität im Sicherheits- und Digital-Bereich immer wichtiger.
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Frankfurter Rundschau
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Original-Content von: Frankfurter Rundschau, übermittelt durch news aktuell
Originalmeldung: https://www.presseportal.de/pm/10349/6336511
Die hessische Landesregierung könnte die seit fast zehn Jahren laufende Kooperation mit dem US-Softwarekonzern Palantir in absehbarer Zeit beenden. Das berichtet die Frankfurter Rundschau in ihrer Donnerstagsausgabe (20. August 2026). Die Verträge mit Palantir für die Nutzung des eigens für die hessische Polizei aufgesetzten Programms "Hessendata" läuft nach FR-Informationen bereits im kommenden Jahr aus. Weil bundesweit die Kritik an den politischen Ansichten des US-Investors Peter Thiel, der Palantir mitgegründet hat, immer stärker wird, und weil der in Hessen mitregierenden SPD eine Verlängerung schwerfallen würde, wird in Wiesbaden derzeit nach Alternativen zu Palantir gesucht. Hessens Innenminister Roman Poseck (CDU) sagte der FR, auch wenn "Hessendata" wichtig für die hessische Sicherheit sei, sei er "sehr offen dafür, nach dem Auslaufen des Vertrages eine europäische Lösung zur Anwendung zu bringen". Inzwischen gebe es nämlich "eine Vielzahl vielversprechender Entwicklungen auf nationaler und europäischer Ebene, die Palantir das Wasser reichen könnten", sagte Poseck. Zudem werde das Thema der europäischen Souveränität im Sicherheits- und Digital-Bereich immer wichtiger.
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