FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Unsicherheit unter den Anlegern wegen steigender Anleihezinsen und der problematischen Lage in Nahost hat die Anleger auch am Mittwoch nicht los gelassen. Nach zwei schwachen Handelstagen war beim Dax angesichts letztlich nur geringer Abgaben aber ein Hauch von Stabilisierung erkennbar. Die Anfang August erstmals passierte Marke von 26.000 Punkten geriet zunächst nicht in Gefahr.
Der deutsche Leitindex ging 0,14 Prozent tiefer bei 26.091,33 Punkten aus dem Handel. Der MDax verlor 0,05 Prozent auf 31.822,47 Zähler. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 gab ebenfalls nach, während die Vorzeichen in New York vor allem beim Dow Jones Industrial zuletzt positiv waren.
Im Fokus standen weiter die zinssensitiven Halbleiterwerte wegen ihrer Korrektur, die international unter Schwankungen weiter ging. Den Auslöser dafür sieht die Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) in steigenden Anleiherenditen und der damit größer werdenden Frage, ob die angekündigten KI-Investitionen in einem Umfeld steigender Finanzierungskosten Bestand haben. Die vom US-Finanzministerium signalisierte Bereitschaft, am Anleihemarkt stützend einzugreifen, konnte die Zinssorgen nicht beseitigen./tih/he
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