Düsseldorf (www.anleihencheck.de) - Die 30-jährige Rendite USA sendet aus technischer Sicht ein deutliches Signal: Der jüngste Zinsanstieg ist gleichbedeutend mit dem höchsten Stand seit dem Jahr 2007!, so die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt.Es werde also fast ein 20-Jahres-Hoch erreicht. Noch dramatischer seien allerdings die charttechnischen Auswirkungen, denn mit dem Sprung über die Hochs aus den Jahren 2023, 2025 und dem Frühjahr 2026 habe das Zinsbarometer den ultimativen Deckel bei gut 5% gelüftet. Dank dieser Weichenstellung liege ein aufsteigendes Dreieck - also ein klassisches, trendbestätigendes Muster vor. Der Aufwärtsdruck bei den Renditen dürfte also anhalten, und zwar solange, wie der Ausbruch über die Schlüsselmarke von 5% Bestand habe. Rein rechnerisch ergebe sich aus der aufsteigenden Dreiecksformation ein Kursziel von gut 6,5%. Diverse alte Hoch- und Tiefpunkte bei 5,90% würden auf dem Weg dorthin ein wichtiges Zwischenziel definieren. Per Saldo bleibe die Zinsentwicklung ein Risikofaktor für risikotragende Assets, zumal die Renditen auf breiter Basis steigen würden. Besonders auffällig sei der Zinsanstieg in Frankreich, wo die "10-jährige" über der 4%-Marke notiere. (20.08.2026/alc/a/a) ...Den vollständigen Artikel lesen ...
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