Frankfurt am Main (ots) -
- Umfrage im Auftrag von ING Deutschland und Visa: Vertrauen in die gesetzliche Rente sinkt weiter
- Junge Erwachsene setzen auf private Vorsorge; mehr als die Hälfte spart für die Altersvorsorge
- 65 Prozent finden das Altersvorsorge-Depot attraktiv. Jedoch: lediglich jede zweite junge Frau kennt es, bei Männern zwei Drittel
- ING-Kundendaten: 47 Prozent sparen regelmäßig per Wertpapiersparplan, ETFs prägen den Vermögensaufbau
Das Vertrauen der Gen Z in die gesetzliche Rente ist innerhalb eines Jahres nochmals gesunken. Nur noch knapp jeder oder jede Zweite (49 %) der jungen Generation erwartet, im Alter eine gesetzliche Rente zu erhalten. 2025 waren es noch 56 Prozent. Dabei sorgen sich vier von fünf jungen Erwachsenen (79 %) um ihre Altersvorsorge und fürchten sich vor Altersarmut. Das zeigt eine repräsentative Umfrage von forsa im Auftrag von ING Deutschland und Visa unter 1 000 Menschen zwischen 18 und 30 Jahren.
Mit dem ab 2027 geplanten Altersvorsorge-Depot sollen Sparerinnen und Sparer privat für das Alter vorsorgen können. Der Staat fördert die Einzahlungen durch Zulagen. Wertsteigerungen und Erträge werden nicht beim Sparen, sondern erst bei der Auszahlung besteuert. Die Mehrheit der 18- bis 30-Jährigen (65 %) findet das Altersvorsorge-Depot attraktiv. Allerdings ist die Bekanntheit noch ungleich verteilt. Während zwei Drittel der jungen Männer (66 %) das geplante Altersvorsorge-Depot kennen, ist es bei jungen Frauen nur jede Zweite.
Einig sind sich die jungen Erwachsenen, dass eine staatliche Rente nicht ausreichen wird, um den Lebensstandard im Alter zu halten. Darauf vertraut nur eine absolute Minderheit (5 %). Auch deshalb spart mehr als die Hälfte der jungen Anlegerinnen und Anleger bereits heute für die Altersvorsorge (53 %).
"Die private Altersvorsorge wird dann erfolgreich sein, wenn Menschen tatsächlich ins Handeln kommen. Unsere Aufgabe ist es, ihnen diesen Schritt so einfach wie möglich zu machen", sagt Lars Stoy, Vorstandsvorsitzender der ING Deutschland. "Die Analyse zeigt, dass die Gen Z ihre finanzielle Zukunft selbst in die Hand nimmt. Sie spart regelmäßig, investiert langfristig und nutzt vor allem breit gestreute ETFs. Das Altersvorsorge-Depot trifft damit bei vielen jungen Erwachsenen einen Nerv. Damit aus Offenheit echte Vorsorge wird, braucht es einfache, verständliche und kostengünstige Angebote."
Junge ING-Kundinnen und -Kunden investieren langfristig und breit gestreut
Wie genau die Gen Z ihr Geld anlegt, zeigt die Auswertung anonymisierter Daten der ING Deutschland von rund 1,1 Millionen jungen Kundinnen und Kunden. Knapp die Hälfte (47 %) der jungen Depotkundinnen und -kunden spart regelmäßig per Wertpapiersparplan, im Durchschnitt etwa 365 Euro pro Monat (351 Euro im Vorjahr). Der Großteil dieser Einzahlungen (90 %; 88 % 2025) fließt in börsengehandelte Indexfonds (ETFs).
Außerdem hält knapp die Hälfte der jungen Depotkundinnen und -kunden (49 %) ausschließlich breit gestreute ETFs wie den MSCI World oder den FTSE All-World[1]. Das durchschnittliche Depotvolumen stieg binnen eines Jahres von 14.600 auf 17.800 Euro. Selbst in schwankungsreichen Marktphasen bleiben die jungen ING-Kundinnen und -Kunden gelassen: In der jüngsten Phase erhöhter Marktvolatilität hat sich ihr Handelsverhalten kaum verändert.
Altersvorsorge unter den wichtigsten Sparzielen
Insgesamt sagen 85 Prozent der 18- bis 30-Jährigen, dass sie einen guten Überblick über ihre Finanzen haben. Regelmäßig Geld anzulegen fällt dabei zwei Dritteln eher oder sogar sehr leicht (66 %). "Die Gen Z geht selbstbewusst mit ihren Finanzen um. Digitale Angebote helfen ihr dabei, Einnahmen und Ausgaben im Blick zu behalten. Das ist eine wichtige Voraussetzung dafür, auch langfristig Vermögen aufzubauen", sagt Albrecht Kiel, Zentraleuropa-Chef von Visa.
Beim Sparen und Investieren ist die Gen Z insgesamt aktiver als im Vorjahr: Neun von zehn Befragten (92 %) sparen oder legen Geld an (+3 Prozentpunkte). Dabei setzt die Gen Z vor allem auf langfristige Ziele: An erster Stelle stehen Rücklagen für Notfälle (64 %), gefolgt von finanzieller Unabhängigkeit (54 %) sowie Altersvorsorge (53 %). Für den Kauf einer Immobilie sparen aktuell 30 Prozent, 2025 waren es noch 40 Prozent. Wer regelmäßig vorsorgt, legt im Schnitt gut ein Viertel (27 %) des monatlichen Geldeingangs zurück.
Über die verwendeten ING-Daten
Verwendet wurden anonymisierte Daten von 1,1 Millionen Kundinnen und Kunden der ING innerhalb eines Betrachtungszeitraums vom 1. Januar bis 30. Juni 2026.
Über die forsa Umfrage In Zusammenarbeit mit dem Meinungsforschungsinstitut forsa haben Visa und die ING im Juni 2026 mit einer repräsentativen Onlineumfrage rund 1 000 Verbraucherinnen und Verbraucher in Deutschland zwischen 18 und 30 Jahren zu ihrem Umgang mit Finanzen befragt.
[1] MSCI World und FTSE All-World sind Marken der jeweiligen Rechteinhaber. Die Nennung erfolgt ausschließlich zu Informationszwecken und impliziert keine Empfehlung.
Pressekontakt:
ING Deutschland
Sebastian Göb
Tel.: +49 (0) 152 38927131
E-Mail: sebastian.goeb@ing.de
Visa
Dennis Bartel
+49 (0) 151 576 345 01
barteld@visa.com
Original-Content von: ING Deutschland, übermittelt durch news aktuell
Originalmeldung: https://www.presseportal.de/pm/59133/6336758
- Umfrage im Auftrag von ING Deutschland und Visa: Vertrauen in die gesetzliche Rente sinkt weiter
- Junge Erwachsene setzen auf private Vorsorge; mehr als die Hälfte spart für die Altersvorsorge
- 65 Prozent finden das Altersvorsorge-Depot attraktiv. Jedoch: lediglich jede zweite junge Frau kennt es, bei Männern zwei Drittel
- ING-Kundendaten: 47 Prozent sparen regelmäßig per Wertpapiersparplan, ETFs prägen den Vermögensaufbau
Das Vertrauen der Gen Z in die gesetzliche Rente ist innerhalb eines Jahres nochmals gesunken. Nur noch knapp jeder oder jede Zweite (49 %) der jungen Generation erwartet, im Alter eine gesetzliche Rente zu erhalten. 2025 waren es noch 56 Prozent. Dabei sorgen sich vier von fünf jungen Erwachsenen (79 %) um ihre Altersvorsorge und fürchten sich vor Altersarmut. Das zeigt eine repräsentative Umfrage von forsa im Auftrag von ING Deutschland und Visa unter 1 000 Menschen zwischen 18 und 30 Jahren.
Mit dem ab 2027 geplanten Altersvorsorge-Depot sollen Sparerinnen und Sparer privat für das Alter vorsorgen können. Der Staat fördert die Einzahlungen durch Zulagen. Wertsteigerungen und Erträge werden nicht beim Sparen, sondern erst bei der Auszahlung besteuert. Die Mehrheit der 18- bis 30-Jährigen (65 %) findet das Altersvorsorge-Depot attraktiv. Allerdings ist die Bekanntheit noch ungleich verteilt. Während zwei Drittel der jungen Männer (66 %) das geplante Altersvorsorge-Depot kennen, ist es bei jungen Frauen nur jede Zweite.
Einig sind sich die jungen Erwachsenen, dass eine staatliche Rente nicht ausreichen wird, um den Lebensstandard im Alter zu halten. Darauf vertraut nur eine absolute Minderheit (5 %). Auch deshalb spart mehr als die Hälfte der jungen Anlegerinnen und Anleger bereits heute für die Altersvorsorge (53 %).
"Die private Altersvorsorge wird dann erfolgreich sein, wenn Menschen tatsächlich ins Handeln kommen. Unsere Aufgabe ist es, ihnen diesen Schritt so einfach wie möglich zu machen", sagt Lars Stoy, Vorstandsvorsitzender der ING Deutschland. "Die Analyse zeigt, dass die Gen Z ihre finanzielle Zukunft selbst in die Hand nimmt. Sie spart regelmäßig, investiert langfristig und nutzt vor allem breit gestreute ETFs. Das Altersvorsorge-Depot trifft damit bei vielen jungen Erwachsenen einen Nerv. Damit aus Offenheit echte Vorsorge wird, braucht es einfache, verständliche und kostengünstige Angebote."
Junge ING-Kundinnen und -Kunden investieren langfristig und breit gestreut
Wie genau die Gen Z ihr Geld anlegt, zeigt die Auswertung anonymisierter Daten der ING Deutschland von rund 1,1 Millionen jungen Kundinnen und Kunden. Knapp die Hälfte (47 %) der jungen Depotkundinnen und -kunden spart regelmäßig per Wertpapiersparplan, im Durchschnitt etwa 365 Euro pro Monat (351 Euro im Vorjahr). Der Großteil dieser Einzahlungen (90 %; 88 % 2025) fließt in börsengehandelte Indexfonds (ETFs).
Außerdem hält knapp die Hälfte der jungen Depotkundinnen und -kunden (49 %) ausschließlich breit gestreute ETFs wie den MSCI World oder den FTSE All-World[1]. Das durchschnittliche Depotvolumen stieg binnen eines Jahres von 14.600 auf 17.800 Euro. Selbst in schwankungsreichen Marktphasen bleiben die jungen ING-Kundinnen und -Kunden gelassen: In der jüngsten Phase erhöhter Marktvolatilität hat sich ihr Handelsverhalten kaum verändert.
Altersvorsorge unter den wichtigsten Sparzielen
Insgesamt sagen 85 Prozent der 18- bis 30-Jährigen, dass sie einen guten Überblick über ihre Finanzen haben. Regelmäßig Geld anzulegen fällt dabei zwei Dritteln eher oder sogar sehr leicht (66 %). "Die Gen Z geht selbstbewusst mit ihren Finanzen um. Digitale Angebote helfen ihr dabei, Einnahmen und Ausgaben im Blick zu behalten. Das ist eine wichtige Voraussetzung dafür, auch langfristig Vermögen aufzubauen", sagt Albrecht Kiel, Zentraleuropa-Chef von Visa.
Beim Sparen und Investieren ist die Gen Z insgesamt aktiver als im Vorjahr: Neun von zehn Befragten (92 %) sparen oder legen Geld an (+3 Prozentpunkte). Dabei setzt die Gen Z vor allem auf langfristige Ziele: An erster Stelle stehen Rücklagen für Notfälle (64 %), gefolgt von finanzieller Unabhängigkeit (54 %) sowie Altersvorsorge (53 %). Für den Kauf einer Immobilie sparen aktuell 30 Prozent, 2025 waren es noch 40 Prozent. Wer regelmäßig vorsorgt, legt im Schnitt gut ein Viertel (27 %) des monatlichen Geldeingangs zurück.
Über die verwendeten ING-Daten
Verwendet wurden anonymisierte Daten von 1,1 Millionen Kundinnen und Kunden der ING innerhalb eines Betrachtungszeitraums vom 1. Januar bis 30. Juni 2026.
Über die forsa Umfrage In Zusammenarbeit mit dem Meinungsforschungsinstitut forsa haben Visa und die ING im Juni 2026 mit einer repräsentativen Onlineumfrage rund 1 000 Verbraucherinnen und Verbraucher in Deutschland zwischen 18 und 30 Jahren zu ihrem Umgang mit Finanzen befragt.
[1] MSCI World und FTSE All-World sind Marken der jeweiligen Rechteinhaber. Die Nennung erfolgt ausschließlich zu Informationszwecken und impliziert keine Empfehlung.
Pressekontakt:
ING Deutschland
Sebastian Göb
Tel.: +49 (0) 152 38927131
E-Mail: sebastian.goeb@ing.de
Visa
Dennis Bartel
+49 (0) 151 576 345 01
barteld@visa.com
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