Bechhofen (ots) -
Volle Terminbücher, 40 bis 60 Stunden Behandlung pro Woche und trotzdem kaum wirtschaftlicher Spielraum: Für viele Inhaber von Physio- und Ergotherapiepraxen gehört genau das zum Alltag. Denn während Personal-, Miet- und Betriebskosten steigen, lassen sich Kassenvergütungen nicht frei anpassen. Mehr Patienten allein lösen dieses Problem nicht. Robin Nürnberg und Felix Brandt von der Bewegungsoptimierer GmbH setzen deshalb mit PhysioFreiheit auf eine breitere wirtschaftliche Basis. Doch wie kann das gelingen, ohne Kassenpatienten zu vernachlässigen?
Auf den ersten Blick könnte es kaum besser laufen: Die Nachfrage ist hoch, die Termine sind vergeben und an Patienten mangelt es vielen Physio- und Ergotherapiepraxen nicht. Doch gerade darin liegt ein strukturelles Problem. Ein großer Teil der Einnahmen bleibt unmittelbar an die verfügbare Behandlungszeit gekoppelt. Fällt der Inhaber krankheitsbedingt aus, fährt in den Urlaub oder reduziert seine Arbeitszeit, kann Umsatz wegbrechen, während ein erheblicher Teil der laufenden Kosten bestehen bleibt. Gleichzeitig lässt sich die Einnahmeseite bei Kassenleistungen nur begrenzt selbst beeinflussen. Eine hohe Auslastung bedeutet deshalb nicht automatisch, dass einer Praxis auch mehr Spielraum für ihre eigene Entwicklung bleibt. "Wer als Praxisinhaber ständig selbst behandeln muss, damit die Rechnung aufgeht, hat kaum die Freiheit, sich aus dem Tagesgeschäft zurückzuziehen und die Praxis als Unternehmen weiterzuentwickeln", erklärt Robin Nürnberg, Physiotherapeut und Geschäftsführer der Bewegungsoptimierer GmbH.
"Genau deshalb reicht es nicht, eine volle Praxis nur noch voller zu machen. Praxisinhaber brauchen Strukturen, die ihnen mehr Spielraum verschaffen, ohne dass dafür jede zusätzliche Einnahme wieder eine zusätzliche Behandlungsstunde erfordert", so Robin Nürnberg weiter. Genau diese Herausforderung kennt er nicht nur aus Gesprächen mit Praxisinhabern. Seit 2015 ist er selbst Physiotherapeut und hat die Grenzen des klassischen Praxisalltags aus eigener Erfahrung kennengelernt. Neben seiner therapeutischen Tätigkeit entwickelte er deshalb eigene digitale Betreuungsangebote und erprobte längerfristige Selbstzahlerprogramme in einer ländlich gelegenen Praxis. Heute verbindet Robin Nürnberg diese therapeutische Perspektive mit der Expertise von Felix Brandt. Während er selbst den Praxisalltag und die Versorgung aus erster Hand kennt, bringt Felix Brandt Kenntnisse in Unternehmensentwicklung, digitaler Sichtbarkeit, KI-Anwendungen und der strategischen Ausgestaltung von Dienstleistungen ein. Mittlerweile hat er mehr als 170 mittelständische Unternehmen beraten und mehr als 1,5 Millionen Euro in Werbeanzeigen auf Google und Meta investiert. Beide verfügen zudem über eine TÜV-Zertifizierung im Bereich Business Development. Aus dieser Kombination entstand mit PhysioFreiheit ein Ansatz, der therapeutische Praxiserfahrung mit moderner Unternehmensentwicklung verbindet.
Wenn im Praxisalltag kein Raum für Weiterentwicklung bleibt
Eine Praxis langfristig weiterzuentwickeln, erfordert Zeit für Aufgaben, die über die unmittelbare Patientenversorgung hinausgehen. Dazu gehören etwa Mitarbeiterführung, die Analyse von Kennzahlen, die Optimierung interner Abläufe oder die Entwicklung zusätzlicher Leistungen. Im eng getakteten Praxisalltag konkurrieren diese Aufgaben jedoch permanent mit Behandlungen und organisatorischen Verpflichtungen. Was nicht unmittelbar erledigt werden muss, wird dadurch leicht vertagt, obwohl gerade diese Themen darüber entscheiden können, wie sich die Praxis auf lange Sicht entwickelt.
"Viele Praxisinhaber haben nicht zu wenig Nachfrage. Ihnen fehlt vielmehr der Spielraum, um sich neben dem laufenden Betrieb mit ihrer Praxis als Unternehmen zu beschäftigen", erklärt Robin Nürnberg. Für ihn und Felix Brandt liegt deshalb genau hier ein zentraler Ansatzpunkt: Praxisinhaber müssen Möglichkeiten schaffen, um die Entwicklung ihrer Praxis weniger stark von der verfügbaren Behandlungszeit abhängig zu machen. Zusätzliche Einnahmequellen können dafür eine Grundlage bilden.
Mit PhysioFreiheit zu einer breiteren wirtschaftlichen Basis
Genau für den Aufbau solcher zusätzlichen Einnahmequellen haben Robin Nürnberg und Felix Brandt mit PhysioFreiheit einen Ansatz entwickelt, der die bestehende Patientenversorgung um weitere Leistungen ergänzt. Dazu zählen Selbstzahler-, Präventions- und digitale Angebote. Dabei geht es ausdrücklich nicht darum, möglichst viele Zusatzleistungen zu verkaufen oder Kassenpatienten zu ersetzen. Vielmehr soll eine Praxis zunächst prüfen, welche gesundheitlichen Probleme bei ihren bestehenden Patienten regelmäßig auftreten und welche weiterführende Betreuung fachlich dazu passt. Möglich sind etwa längerfristige Rückenprogramme, Präventionsleistungen, digitale Trainingsbegleitungen oder kombinierte Angebote aus persönlichen Terminen und Online-Betreuung. "Nicht jeder Patient braucht ein längerfristiges Programm. Entscheidend ist, geeigneten Menschen ein Angebot zu machen, das ein echtes Problem löst, transparent erklärt wird und freiwillig gewählt werden kann", betont Robin Nürnberg.
Gerade bei bestehenden Patienten sehen die Experten dafür gute Voraussetzungen: Die Praxis kennt Beschwerden, Ziele und bisherige Behandlungsverläufe bereits und kann darauf aufbauend beurteilen, ob eine weiterführende Betreuung sinnvoll ist. Damit daraus jedoch nicht einfach eine weitere zeitintensive Leistung entsteht, gilt es, auch Aufwand und Ertrag zusammenzudenken. Leistungsumfang, Betreuungsdauer und Preis müssen so aufeinander abgestimmt werden, dass zusätzliche Einnahmen nicht lediglich durch zusätzliche Arbeitsstunden erkauft werden. Hier können digitale Anwendungen einen Teil der wiederkehrenden Betreuung unterstützen: Trainingspläne, Übungsanleitungen oder Informationen lassen sich beispielsweise digital bereitstellen, während der Therapeut die fachliche Verantwortung und den persönlichen Kontakt behält.
Auch abseits der unmittelbaren Patientenbetreuung lassen sich wiederkehrende Aufgaben effizienter organisieren. KI-Anwendungen können etwa bei E-Mails, Patienteninformationen oder internen Vorlagen unterstützen. Die Technologie dient dabei nicht als Selbstzweck, sondern soll dort entlasten, wo nicht jeder Arbeitsschritt die persönliche Zeit des Therapeuten erfordert. Voraussetzung dafür ist allerdings ein professioneller Umgang mit Datenschutz, Zugriffsrechten und sensiblen Gesundheitsinformationen.
Warum der Preis allein noch kein tragfähiges Angebot schafft
Ob ein Selbstzahlerangebot für die Praxis tragfähig ist, hängt nicht allein davon ab, welchen Preis sie dafür aufruft. Ebenso relevant ist, welcher Aufwand diesem Umsatz gegenübersteht. Persönliche Termine, Rückfragen, digitale Betreuung, Software und Verwaltung müssen deshalb von Beginn an mitgedacht werden. Wie ein tragfähiges Angebot konkret aussehen kann, hängt entsprechend von den Voraussetzungen der jeweiligen Praxis ab: Größe, Standort, Team, verfügbare Kapazitäten und wirtschaftliche Ausgangslage beeinflussen, welche Leistungen sich sinnvoll umsetzen lassen. Pauschale Umsatzversprechen oder identische Modelle für jede Praxis lehnen Robin Nürnberg und Felix Brandt deshalb ab.
Neben der Kalkulation spielt jedoch noch eine weitere Frage eine Rolle: Sind Patienten überhaupt bereit, für eine weiterführende Betreuung selbst zu zahlen? Dass sich diese Frage nicht pauschal anhand des Standorts oder üblicher Zuzahlungen beantworten lässt, zeigen einzelne Erfahrungen aus der Praxis. Robin Nürnberg bot etwa einer Patientin in einer ländlich gelegenen Praxis eine dreimonatige Betreuung für 3.000 Euro an, obwohl ihm zuvor davon abgeraten worden war. Die Patientin verlängerte die Zusammenarbeit anschließend mehrfach. Eine Kundin von PhysioFreiheit startete wiederum mit einem sechswöchigen Paket aus Befundung und mehreren Behandlungen für 1.200 Euro und entwickelte daraus weitere, teilweise digitale Betreuungen. Mit drei Betreuungspaketen für insgesamt vier Personen erreichte sie schließlich ein Volumen von 7.400 Euro. Diese Einzelfälle lassen sich nicht auf andere Praxen übertragen oder als Umsatzversprechen verstehen. Sie verdeutlichen jedoch, dass Zahlungsbereitschaft nicht allein vom Preis oder Standort abhängt, sondern auch davon, welches konkrete Problem ein Angebot adressiert und welchen Nutzen Patienten darin erkennen.
Wie PhysioFreiheit Praxen langfristig unabhängiger machen will
Zusätzliche Einnahmequellen können vor allem eines schaffen: mehr Handlungsspielraum im Praxisalltag. Dieser kann genutzt werden, um Rücklagen zu bilden, bessere Gehälter zu zahlen, Personalausfälle leichter aufzufangen oder Mitarbeitern langfristigere Perspektiven zu bieten. Gleichzeitig gewinnen Praxisinhaber mehr Raum für Aufgaben, die im laufenden Behandlungsbetrieb häufig zu kurz kommen, etwa Mitarbeiterführung, interne Abläufe, betriebliche Kennzahlen und die strategische Weiterentwicklung der Praxis.
"Wirtschaftliche Unabhängigkeit bedeutet für uns nicht, keine Kassenpatienten mehr zu behandeln, sondern als Praxis wieder mehr Kontrolle über die eigene Entwicklung zu gewinnen", erklärt Robin Nürnberg abschließend. Dieser Gedanke prägt auch die Zusammenarbeit im Rahmen von PhysioFreiheit. Robin Nürnberg und Felix Brandt wollen Praxisinhaber nicht dauerhaft an externe Dienstleister binden, sondern ihnen Strukturen vermitteln, die sie langfristig selbst nutzen und weiterentwickeln können. Website, digitale Konten, Angebote und betriebliche Abläufe sollen deshalb in der Hand der Praxis bleiben. Am Ende geht es für die beiden damit um eine Praxis, deren wirtschaftliche Stabilität nicht davon abhängt, dass der Inhaber selbst immer mehr Behandlungsstunden leistet, sondern die ihm wieder den Spielraum gibt, ihre Zukunft aktiv zu gestalten.
Sie möchten Ihre Praxis wirtschaftlich breiter aufstellen und mehr Spielraum jenseits des vollen Behandlungsplans gewinnen? Dann melden Sie sich jetzt bei Robin Nürnberg und Felix Brandt von der Bewegungsoptimierer GmbH (https://go.physiofreiheit.de/?utm_source=DCF&utm_medium=Artikel&utm_content=Volle+Praxis%2C+wenig+Spielraum) und vereinbaren Sie einen Termin für ein unverbindliches Beratungsgespräch!
Pressekontakt:
Bewegungsoptimierer GmbH
Vertreten durch: Robin Nürnberg
E-Mail: robin@bewegungsoptimierer.de
Original-Content von: Bewegungsoptimierer GmbH, übermittelt durch news aktuell
Originalmeldung: https://www.presseportal.de/pm/183199/6337089
Volle Terminbücher, 40 bis 60 Stunden Behandlung pro Woche und trotzdem kaum wirtschaftlicher Spielraum: Für viele Inhaber von Physio- und Ergotherapiepraxen gehört genau das zum Alltag. Denn während Personal-, Miet- und Betriebskosten steigen, lassen sich Kassenvergütungen nicht frei anpassen. Mehr Patienten allein lösen dieses Problem nicht. Robin Nürnberg und Felix Brandt von der Bewegungsoptimierer GmbH setzen deshalb mit PhysioFreiheit auf eine breitere wirtschaftliche Basis. Doch wie kann das gelingen, ohne Kassenpatienten zu vernachlässigen?
Auf den ersten Blick könnte es kaum besser laufen: Die Nachfrage ist hoch, die Termine sind vergeben und an Patienten mangelt es vielen Physio- und Ergotherapiepraxen nicht. Doch gerade darin liegt ein strukturelles Problem. Ein großer Teil der Einnahmen bleibt unmittelbar an die verfügbare Behandlungszeit gekoppelt. Fällt der Inhaber krankheitsbedingt aus, fährt in den Urlaub oder reduziert seine Arbeitszeit, kann Umsatz wegbrechen, während ein erheblicher Teil der laufenden Kosten bestehen bleibt. Gleichzeitig lässt sich die Einnahmeseite bei Kassenleistungen nur begrenzt selbst beeinflussen. Eine hohe Auslastung bedeutet deshalb nicht automatisch, dass einer Praxis auch mehr Spielraum für ihre eigene Entwicklung bleibt. "Wer als Praxisinhaber ständig selbst behandeln muss, damit die Rechnung aufgeht, hat kaum die Freiheit, sich aus dem Tagesgeschäft zurückzuziehen und die Praxis als Unternehmen weiterzuentwickeln", erklärt Robin Nürnberg, Physiotherapeut und Geschäftsführer der Bewegungsoptimierer GmbH.
"Genau deshalb reicht es nicht, eine volle Praxis nur noch voller zu machen. Praxisinhaber brauchen Strukturen, die ihnen mehr Spielraum verschaffen, ohne dass dafür jede zusätzliche Einnahme wieder eine zusätzliche Behandlungsstunde erfordert", so Robin Nürnberg weiter. Genau diese Herausforderung kennt er nicht nur aus Gesprächen mit Praxisinhabern. Seit 2015 ist er selbst Physiotherapeut und hat die Grenzen des klassischen Praxisalltags aus eigener Erfahrung kennengelernt. Neben seiner therapeutischen Tätigkeit entwickelte er deshalb eigene digitale Betreuungsangebote und erprobte längerfristige Selbstzahlerprogramme in einer ländlich gelegenen Praxis. Heute verbindet Robin Nürnberg diese therapeutische Perspektive mit der Expertise von Felix Brandt. Während er selbst den Praxisalltag und die Versorgung aus erster Hand kennt, bringt Felix Brandt Kenntnisse in Unternehmensentwicklung, digitaler Sichtbarkeit, KI-Anwendungen und der strategischen Ausgestaltung von Dienstleistungen ein. Mittlerweile hat er mehr als 170 mittelständische Unternehmen beraten und mehr als 1,5 Millionen Euro in Werbeanzeigen auf Google und Meta investiert. Beide verfügen zudem über eine TÜV-Zertifizierung im Bereich Business Development. Aus dieser Kombination entstand mit PhysioFreiheit ein Ansatz, der therapeutische Praxiserfahrung mit moderner Unternehmensentwicklung verbindet.
Wenn im Praxisalltag kein Raum für Weiterentwicklung bleibt
Eine Praxis langfristig weiterzuentwickeln, erfordert Zeit für Aufgaben, die über die unmittelbare Patientenversorgung hinausgehen. Dazu gehören etwa Mitarbeiterführung, die Analyse von Kennzahlen, die Optimierung interner Abläufe oder die Entwicklung zusätzlicher Leistungen. Im eng getakteten Praxisalltag konkurrieren diese Aufgaben jedoch permanent mit Behandlungen und organisatorischen Verpflichtungen. Was nicht unmittelbar erledigt werden muss, wird dadurch leicht vertagt, obwohl gerade diese Themen darüber entscheiden können, wie sich die Praxis auf lange Sicht entwickelt.
"Viele Praxisinhaber haben nicht zu wenig Nachfrage. Ihnen fehlt vielmehr der Spielraum, um sich neben dem laufenden Betrieb mit ihrer Praxis als Unternehmen zu beschäftigen", erklärt Robin Nürnberg. Für ihn und Felix Brandt liegt deshalb genau hier ein zentraler Ansatzpunkt: Praxisinhaber müssen Möglichkeiten schaffen, um die Entwicklung ihrer Praxis weniger stark von der verfügbaren Behandlungszeit abhängig zu machen. Zusätzliche Einnahmequellen können dafür eine Grundlage bilden.
Mit PhysioFreiheit zu einer breiteren wirtschaftlichen Basis
Genau für den Aufbau solcher zusätzlichen Einnahmequellen haben Robin Nürnberg und Felix Brandt mit PhysioFreiheit einen Ansatz entwickelt, der die bestehende Patientenversorgung um weitere Leistungen ergänzt. Dazu zählen Selbstzahler-, Präventions- und digitale Angebote. Dabei geht es ausdrücklich nicht darum, möglichst viele Zusatzleistungen zu verkaufen oder Kassenpatienten zu ersetzen. Vielmehr soll eine Praxis zunächst prüfen, welche gesundheitlichen Probleme bei ihren bestehenden Patienten regelmäßig auftreten und welche weiterführende Betreuung fachlich dazu passt. Möglich sind etwa längerfristige Rückenprogramme, Präventionsleistungen, digitale Trainingsbegleitungen oder kombinierte Angebote aus persönlichen Terminen und Online-Betreuung. "Nicht jeder Patient braucht ein längerfristiges Programm. Entscheidend ist, geeigneten Menschen ein Angebot zu machen, das ein echtes Problem löst, transparent erklärt wird und freiwillig gewählt werden kann", betont Robin Nürnberg.
Gerade bei bestehenden Patienten sehen die Experten dafür gute Voraussetzungen: Die Praxis kennt Beschwerden, Ziele und bisherige Behandlungsverläufe bereits und kann darauf aufbauend beurteilen, ob eine weiterführende Betreuung sinnvoll ist. Damit daraus jedoch nicht einfach eine weitere zeitintensive Leistung entsteht, gilt es, auch Aufwand und Ertrag zusammenzudenken. Leistungsumfang, Betreuungsdauer und Preis müssen so aufeinander abgestimmt werden, dass zusätzliche Einnahmen nicht lediglich durch zusätzliche Arbeitsstunden erkauft werden. Hier können digitale Anwendungen einen Teil der wiederkehrenden Betreuung unterstützen: Trainingspläne, Übungsanleitungen oder Informationen lassen sich beispielsweise digital bereitstellen, während der Therapeut die fachliche Verantwortung und den persönlichen Kontakt behält.
Auch abseits der unmittelbaren Patientenbetreuung lassen sich wiederkehrende Aufgaben effizienter organisieren. KI-Anwendungen können etwa bei E-Mails, Patienteninformationen oder internen Vorlagen unterstützen. Die Technologie dient dabei nicht als Selbstzweck, sondern soll dort entlasten, wo nicht jeder Arbeitsschritt die persönliche Zeit des Therapeuten erfordert. Voraussetzung dafür ist allerdings ein professioneller Umgang mit Datenschutz, Zugriffsrechten und sensiblen Gesundheitsinformationen.
Warum der Preis allein noch kein tragfähiges Angebot schafft
Ob ein Selbstzahlerangebot für die Praxis tragfähig ist, hängt nicht allein davon ab, welchen Preis sie dafür aufruft. Ebenso relevant ist, welcher Aufwand diesem Umsatz gegenübersteht. Persönliche Termine, Rückfragen, digitale Betreuung, Software und Verwaltung müssen deshalb von Beginn an mitgedacht werden. Wie ein tragfähiges Angebot konkret aussehen kann, hängt entsprechend von den Voraussetzungen der jeweiligen Praxis ab: Größe, Standort, Team, verfügbare Kapazitäten und wirtschaftliche Ausgangslage beeinflussen, welche Leistungen sich sinnvoll umsetzen lassen. Pauschale Umsatzversprechen oder identische Modelle für jede Praxis lehnen Robin Nürnberg und Felix Brandt deshalb ab.
Neben der Kalkulation spielt jedoch noch eine weitere Frage eine Rolle: Sind Patienten überhaupt bereit, für eine weiterführende Betreuung selbst zu zahlen? Dass sich diese Frage nicht pauschal anhand des Standorts oder üblicher Zuzahlungen beantworten lässt, zeigen einzelne Erfahrungen aus der Praxis. Robin Nürnberg bot etwa einer Patientin in einer ländlich gelegenen Praxis eine dreimonatige Betreuung für 3.000 Euro an, obwohl ihm zuvor davon abgeraten worden war. Die Patientin verlängerte die Zusammenarbeit anschließend mehrfach. Eine Kundin von PhysioFreiheit startete wiederum mit einem sechswöchigen Paket aus Befundung und mehreren Behandlungen für 1.200 Euro und entwickelte daraus weitere, teilweise digitale Betreuungen. Mit drei Betreuungspaketen für insgesamt vier Personen erreichte sie schließlich ein Volumen von 7.400 Euro. Diese Einzelfälle lassen sich nicht auf andere Praxen übertragen oder als Umsatzversprechen verstehen. Sie verdeutlichen jedoch, dass Zahlungsbereitschaft nicht allein vom Preis oder Standort abhängt, sondern auch davon, welches konkrete Problem ein Angebot adressiert und welchen Nutzen Patienten darin erkennen.
Wie PhysioFreiheit Praxen langfristig unabhängiger machen will
Zusätzliche Einnahmequellen können vor allem eines schaffen: mehr Handlungsspielraum im Praxisalltag. Dieser kann genutzt werden, um Rücklagen zu bilden, bessere Gehälter zu zahlen, Personalausfälle leichter aufzufangen oder Mitarbeitern langfristigere Perspektiven zu bieten. Gleichzeitig gewinnen Praxisinhaber mehr Raum für Aufgaben, die im laufenden Behandlungsbetrieb häufig zu kurz kommen, etwa Mitarbeiterführung, interne Abläufe, betriebliche Kennzahlen und die strategische Weiterentwicklung der Praxis.
"Wirtschaftliche Unabhängigkeit bedeutet für uns nicht, keine Kassenpatienten mehr zu behandeln, sondern als Praxis wieder mehr Kontrolle über die eigene Entwicklung zu gewinnen", erklärt Robin Nürnberg abschließend. Dieser Gedanke prägt auch die Zusammenarbeit im Rahmen von PhysioFreiheit. Robin Nürnberg und Felix Brandt wollen Praxisinhaber nicht dauerhaft an externe Dienstleister binden, sondern ihnen Strukturen vermitteln, die sie langfristig selbst nutzen und weiterentwickeln können. Website, digitale Konten, Angebote und betriebliche Abläufe sollen deshalb in der Hand der Praxis bleiben. Am Ende geht es für die beiden damit um eine Praxis, deren wirtschaftliche Stabilität nicht davon abhängt, dass der Inhaber selbst immer mehr Behandlungsstunden leistet, sondern die ihm wieder den Spielraum gibt, ihre Zukunft aktiv zu gestalten.
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Pressekontakt:
Bewegungsoptimierer GmbH
Vertreten durch: Robin Nürnberg
E-Mail: robin@bewegungsoptimierer.de
Original-Content von: Bewegungsoptimierer GmbH, übermittelt durch news aktuell
Originalmeldung: https://www.presseportal.de/pm/183199/6337089
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