Anzeige
Mehr »
Donnerstag, 20.08.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
Washington beschleunigt New Amalga: Die US-Regierung verändert die Grande-Portage-Story
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche

WKN: A3C480 | ISIN: GB00BM8Q5M07 | Ticker-Symbol: 9JD
Tradegate
20.08.26 | 17:45
0,950 Euro
-14,03 % -0,155
1-Jahres-Chart
JD SPORTS FASHION PLC Chart 1 Jahr
5-Tage-Chart
JD SPORTS FASHION PLC 5-Tage-Chart
RealtimeGeldBriefZeit
0,9380,95019:47
0,9380,95019:23
Dow Jones News
361 Leser
Artikel bewerten:
(1)

MÄRKTE EUROPA/Anleger etwas vorsichtiger - JD Sports knicken ein

DJ MÄRKTE EUROPA/Anleger etwas vorsichtiger - JD Sports knicken ein

DOW JONES--An den europäischen Aktienmärkten ist es Donnerstag leicht nach unten gegangen. Der DAX verlor 0,4 Prozent auf 25.983 Punkte, für den Euro-Stoxx-50 ging es ebenfalls um 0,4 Prozent auf 6.422 Punkte nach unten. Hauptthema blieb vor allem die Entwicklung an den Anleihemärkten - vor allem in den USA. Gesprächsstoff lieferte die Ankündigung des US-Finanzministeriums, zukünftig mehr langlaufende Treasurys zurückzukaufen. Das sorgte kurzfristig für Entspannung bei den US-Anleihen, setzte aber dem Dollar zwischenzeitlich kräftig zu und dürfte hier weiter für Volatilität sorgen. Analysten sprachen im Kern von einer Neuauflage der "Operation Twist" der US-Notenbank, nur eben nicht durch die Fed, sondern das Finanzministerium. Dieses müsse nun mehr kurzlaufende US-Staatsanleihen begeben, um die Finanzierung für die Rückkäufe der Langläufer zu stemmen.

Die Analysten der Rabobank sahen einen Zusammenhang zwischen den verstärkten Rückkäufen langlaufender Anleihen durch das US-Finanzministerium und dem Iran-Krieg. "US-Finanzminister Bessents Aktion zeigt, dass die USA sich nicht von steigenden Langfristrenditen daran hindern lassen wollen, gegen den Iran vorzugehen", schrieben sie in einem Kommentar. Darin habe schon immer die ökonomische Staatskunst bestanden - im Gegensatz zu der Auffassung, dass der Anleihemarkt so etwas verhindern könne. Bessent habe die Tür für eine künftige "Special Military Operation Twist" geöffnet, so wie auch in anderen US-Kriegen die Kreditkosten auf die eine oder andere Weise gekappt worden seien.

An den europäischen Anleihemärkten traten die Renditen letztlich auf der Stelle, der Goldpreis legte nach der Vortagesrally um weitere 0,1 Prozent auf 4.524 Dollar je Feinunze zu und holte damit zwischenzeitliche Verluste wieder auf.

Die Lage im Nahen Osten blieb derweil weiterhin unklar nach dem Ablauf des ohnehin brüchigen Waffenstillstands zwischen den USA und dem Iran. Die Zahl der Frachtschiffe, die die Straße von Hormus täglich passieren, ist in den zweistelligen Bereich gefallen. Ein Friedensvertrag ist nicht in Sicht. Das eröffnet weiteres Aufwärtspotenzial für den Ölpreis. Der Preis für Brent zog um 2,3 Prozent auf 93,70 Dollar das Fass an. Damit schmolz der Abstand zu der für die Märkte psychologisch wichtigen Marke von 100 Dollar. Zudem hat US-Präsident Donald Trump damit gedroht, die USA würden beispiellose wirtschaftliche Maßnahmen gegen den Iran verhängen.

JD Sports veröffentlichte ein schwächeres Trading-Update für das zweite Quartal. Grund dafür war laut RBC eine geringere Nachfrage nach Sportschuhen in den USA. Die flächenbereinigten Umsätze seien im ersten Halbjahr um 2,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr gefallen. Der Konsens sei von einem Minus von 2 Prozent ausgegangen. Die Prognose für den Gewinn vor Steuern im Geschäftsjahr 2027 sei im Mittelwert um 6 Prozent auf 700 bis 800 Millionen Pfund gesenkt worden. Der Konsens liege hier bei 781 Millionen Pfund, so RBC. JD Sports brachen um 14,3 Prozent ein. Adidas verloren im Gefolge 3,1 Prozent, Puma reduzierten sich um 1,8 Prozent.

Laut Metzler legte Tonies robuste Geschäftszahlen vor. Der Umsatz im zweiten Quartal und das bereinigte EBITDA im ersten Halbjahr hätten beide jeweils Konsenserwartungen übertroffen. Die Margenkompression spiegele hauptsächlich einen ungünstigen Produktmix wider. Dies kam bei den Anlegern offenbar nicht gut an - Tonies fielen um 5,4 Prozent.

Während der Preis für Brent weiter deutlich über 90 Dollar je Fass notiert, trennten sich die Anleger von energieintensiven Investments. So stellten im MDAX Chemiewerte wie Lanxess und Wacker Chemie sowie die Stahlkocher Salzgitter und Thyssenkrupp die größten Verlierer mit Abgaben von bis zu 5,3 Prozent. Aber auch die Aktien von Aurubis und BASF schlossen leichter.

Aber auch Analysten-Kommentare bewegten die Kurse. So hat die UBS die Aktie von Sartorius (+6,5%) auf "Buy" angehoben. Der Konzern sei gut positioniert für beschleunigtes Wachstum in den Jahren 2027 bis 2029, so die Analysten. Sie sehen starke zugrunde liegende Nachfrage nach Bioprozess-Verbrauchsmaterialien, angetrieben durch erhöhten Arzneimittelverbrauch aufgrund der alternden Bevölkerung.

=== 
Index        Schluss* Entwicklung in % Seit Jahresbeginn (%) 
Euro-Stoxx-50     6.422       -0,4         +11,3 
Stoxx-50        5.461       -0,1         +11,2 
Stoxx-600        650       -0,1         +10,0 
DAX          25.983       -0,4          +6,5 
FTSE-100 London    10.743       +0,0          +8,2 
CAC-40 Paris      8.502       -0,6          +4,3 
AEX Amsterdam     1.102       +0,0         +15,9 
ATHEX-20 Athen     6.620       +0,3         +23,7 
BEL-20 Brüssel     5.748       -0,1         +13,2 
BUX Budapest     148.697       -0,0         +33,9 
OMXH-25 Helsinki    6.294       +0,7         +10,4 
OMXC-20 Kopenhagen   1.619        0,0          +0,7 
PSI 20 Lissabon    9.239       +0,5         +11,8 
IBEX-35 Madrid    19.848       -0,2         +14,7 
FTSE-MIB Mailand   52.618       +0,1         +17,1 
OBX Oslo        2.013       -0,4         +26,0 
PX Prag        2.769       -0,1          +3,1 
OMXS-30 Stockholm   3.244       +0,5         +12,5 
WIG-20 Warschau   150.922       -1,0         +30,1 
ATX Wien        6.593       -0,4         +23,8 
SMI Zürich      14.387       -0,1          +8,4 
* gerundet 
 
DEVISEN         zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag Mi, 18:12 
EUR/USD          1,1678  +0,0  0,0001     1,1677   1,1669 
EUR/JPY          185,54  +0,5  0,8600     184,68  184,8500 
EUR/CHF          0,9336  +0,3  0,0026     0,9310   0,9326 
EUR/GBP          0,8564  -0,2  -0,0015     0,8579   0,8574 
USD/JPY          158,85  +0,4  0,6900     158,16  158,3900 
GBP/USD          1,3632  +0,2  0,0029     1,3603   1,3608 
USD/CNY          6,7225  -0,1  -0,0070     6,7295   6,7295 
USD/CNH          6,7253  -0,1  -0,0059     6,7312   6,7298 
AUS/USD          0,7118  -0,1  -0,0005     0,7123   0,7125 
Bitcoin/USD      72.362,37  +4,8 3.294,51    69.067,86 68.588,13 
 
ROHÖL          zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag 
WTI/Nymex         87,94  +2,5   2,11      85,83 
Brent/ICE          93,7  +2,3   2,08      91,62 
 
Metalle         zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag 
Gold          4.524,42  +0,1   3,33    4.521,09 
Silber           68,38  +2,2   1,46      66,92 
Platin         1.827,65  +0,2   3,15    1.824,50 
(Angaben ohne Gewähr) 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/thl/ros

(END) Dow Jones Newswires

August 20, 2026 12:21 ET (16:21 GMT)

Copyright (c) 2026 Dow Jones & Company, Inc.

© 2026 Dow Jones News
Achtung, Korrektur!
Die Börsen laufen heiß. Trotz geopolitischer Krisen und steigender Zinsen klettern viele Indizes weiter Richtung Allzeithoch. Doch unter der Oberfläche zeigen sich erste Risse: Der Abverkauf bei Halbleiter-, KI- und Space-Aktien macht deutlich, wie schnell sich die Stimmung drehen kann.

Besonders gefährlich ist die aktuelle Gemengelage aus schwacher Saisonalität, dünner Liquidität in den Sommermonaten und historisch hohen Bewertungen. Selbst vermeintlich sichere Blue Chips sind inzwischen teuer bewertet und damit anfällig für Korrekturen. Gleichzeitig liefern technische Indikatoren erste Warnsignale. So werden viele Rekordstände nicht mehr bestätigt.

Für Anleger steigen die Risiken spürbar. Wer jetzt nicht genauer hinschaut, läuft Gefahr, auf dem falschen Fuß erwischt zu werden.

In unserem aktuellen Spezialreport zeigen wir fünf Aktien, bei denen die Abwärtsrisiken besonders hoch sind – und wo sich Gewinnmitnahmen oder sogar Short-Strategien anbieten könnten.

Jetzt den kostenlosen Report sichern – bevor die Korrektur Fahrt aufnimmt!
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.