Ankündigungen von Anthropic lösten zu Jahresanfang ein Beben bei SaaS-Firmen aus. Viele Top-Anbieter wie SAP oder Salesforce verloren kräftig an Börsenwert. Auch die Aktien der deutschen Innoscripta geriet in Not. Das bietet Chancen für Anleger!
Die "SaaS-Apokalypse" im Februar dieses Jahres erwischte viele Anleger auf dem falschen Fuß. Die Ankündigung des KI-Konzerns Anthropics "zur Automatisierung von Verwaltungsarbeiten auf Basis von Coworking Plug-ins löste Panik an den Märkten aus, vornehmlich bei Software-Unternehmen. Innerhalb von nur wenigen Tagen wurde rund 1 Billion US-Dollar an Börsenwert im Software-Sektor vernichtet. Vorzeigewerte wurden gnadenlos abverkauft: Die Figma-Aktie (ISIN: US3168411052) verlor innerhalb von wenigen Tagen 40 Prozent, Wertpapiere von SAP (ISIN: DE0007164600) gaben um mehr als ein Drittel nach und Salesforce (ISIN US79466L3024) musste Einbußen von 26 Prozent hinnehmen.
Doch wie so oft ist Panik kein guter Berater. Es zeigte sich schnell, dass die realen Unternehmensdaten die Ängste des Marktes nicht bestätigten. Die Befürchtung, dass KI-Agenten die Arbeit von Mitarbeitern übernehmen und dadurch das klassische Per-Seat-Lizenzmodell systematisch entwerten, bewahrheitete sich in vielen Fällen nicht. Im Gegenteil: Die Berichtssaison der Branche lieferte deutliche Gegenbeweise, da sich die Wachstumszahlen der Software-Riesen eher beschleunigten, statt einzubrechen
Innoscripta macht F&E-Prozesse effizientIn den unbarmherzigen Abwärtsstrudel dieser Branchenpanik geriet auch die Innoscripta SE (ISIN: DE000A40QVM8). Diese Pauschalisierung greift jedoch viel zu kurz und wird dem zugrundeliegenden Geschäftsmodells nicht wirklich gerecht. Innoscripta bietet eine hochspezialisierte SaaS-Plattform, die mittelständische Unternehmen und Konzernen bei der Beantragung sowie Dokumentation der staatlichen Forschungszulage vollautomatisiert unterstützt. Der operative Nutzen für Unternehmen, die Forschung und Entwicklung (F&E) betreiben, die Zeitersparnis und die Förderung im Millionenbereich ist immens.
Dabei profitiert Innoscripta davon, dass das Instrument der Forschungszulage sich bei deutschen Unternehmen noch nicht flächendeckend rumgesprochen hat. Viele Unternehmen wissen schlichtweg gar nicht, dass sie förderfähige F&E betreiben. Das Forschungsverständnis ist oft überholt und fälschlicherweise rein an Wissenschaft, Labore oder weiße Kittel gekoppelt. Tatsächlich fällt jedoch gemäß dem ...
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