Anzeige
Mehr »
Freitag, 21.08.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
Myriad vor 100% Copper Mountain: Gericht gibt grünes Licht für wegweisenden Uran-Deal
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Dow Jones News
331 Leser
Artikel bewerten:
(1)

MÄRKTE USA/Etwas fester - Renditen legen erneut zu

DJ MÄRKTE USA/Etwas fester - Renditen legen erneut zu

DOW JONES--Mit einem moderaten Plus ist die Wall Street in den letzten Handelstag der Woche gestartet. Der Dow-Jones-Index gewinnt 0,5 Prozent auf 53.027 Punkte. Der breiter gefasste S&P-500 steigt ebenfalls um 0,5 Prozent und auch für die technologielastigen Nasdaq-Indizes geht es um bis zu 0,5 Prozent nach oben. Damit kommt es zu einer leichten Erholung von den Vortagesabgaben. Teilnehmer sprechen allerdings von Zurückhaltung vor dem Wochenende. So zeichne sich weiterhin keine Lösung im Iran-Krieg ab. US-Präsident Donald Trump hatte zuletzt sogar mit beispiellosen wirtschaftlichen Maßnahmen gegen den Iran gedroht. Das schürt die Sorgen vor einer erneuten Eskalation. Der Preis für ein Barrel Öl der Sorte Brent notiert um die Marke von 94 Dollar seitwärts.

Die Renditen am Anleihemarkt legen weiter zu. Die Ankündigung des US-Finanzministeriums im Wochenverlauf, künftig mehr langlaufende Anleihen zurückzukaufen, hatte nur kurzfristig für einen Rückgang der Renditen gesorgt, die zuvor bei den Langläufern auf den höchsten Stand seit 2007 gestiegen waren. Am Vortag hatten die Renditen dann ihre Rückgänge wieder vollständig aufgeholt - diese Aufwärtstendenz setzt sich fort. Die Rendite zehnjähriger Titel erhöht sich um 2 Basispunkte auf 4,72 Prozent, die Rendite der Langläufer gewinnt 2 Basispunkte auf 5,26 Prozent.

Die Zinskosten für die US-Staatsverschuldung sind im bis Juli laufenden Haushaltsjahr um 15 Prozent auf 1,17 Billionen US-Dollar gestiegen, was zum Teil auf höhere Renditen von US-Staatsanleihen zurückzuführen sei, meint Carol Kong, Devisen-Strategin der CBA. In der Trump-Regierung scheine es wenig Neigung zu einer nennenswerten Haushaltskonsolidierung zu geben. Die CBA erwartet, dass die Renditen langlaufender Staatsanleihen unter Aufwärtsdruck blieben, was die Kreditkosten weiter erhöhe und die Staatsverschuldung vergrößere. Dies berge das Risiko einer Rückkopplungsschleife, bei der steigende Schulden und Zinslasten die Anleger dazu veranlassten, noch höhere Renditen zu fordern, so Kong.

Für einen Impuls könnten die nach der Eröffnung anstehenden Einkaufsmanagerindizes (PMI) für das Verarbeitende Gewerbe und den Dienstleistungssektor für August sorgen. Es wird erwartet, dass sich der Dienstleistungs-PMI für August leicht auf 53,9 abkühlen wird, während für das verarbeitende Gewerbe ein leichter Anstieg auf 54,0 prognostiziert wird. Ein Wert über 50 signalisiert eine Expansion.

Der Dollar verzeichnet erneut Abgaben - der Dollar-Index büßt 0,1 Prozent ein. Die Erwartung, dass die US-Zinsen kurzfristig unverändert bleiben, dürfte den Dollar ebenfalls weiter belasten, urteilt Stefan Arsenovic von Eleonex. Dass Washington sich für einen Rückkauf langfristiger Schuldtitel entschieden habe, anstatt seinen fiskalischen Kurs zu ändern und das Schuldenwachstum zu verlangsamen, und dabei zunehmend Druck auf die Politik der US-Notenbank ausübe, werde den bereits bestehenden De-Dollarisierungs-Trade wahrscheinlich nur noch verstärken, meint Ipek Ozkardeskaya, Senior-Analystin bei Swissquote.

Der Goldpreis baut seine Gewinne weiter aus und notiert nur noch knapp unter der Marke von 4.600 Dollar. Die Feinunze legt um 1,5 Prozent auf 4.584 Dollar zu. Anleger erwarten, dass die Inflation hoch bleiben wird, da die Zentralbanken die Zinssätze auf dem aktuellen Niveau belassen, wie die Analysten von Jefferies anmerken. "Obwohl sich Gold und Silber in den vergangenen Wochen erholt haben, glauben wir weiterhin, dass der Markt die Auswirkungen der wachsenden Haushaltsdefizite, der hohen Verschuldung und der Währungsabwertung unterschätzt", ergänzen die Analysten.

Bei den Einzelwerten legen die Aktien von Ross Stores um 3,5 Prozent zu. Das Unternehmen hat die Prognose für das Gesamtjahr aufgrund einer höheren Nachfrage von neuen und bestehenden Kunden angehoben. Auch die Ergebnisse für das zweite Quartal fielen besser als von den Analysten erwartet aus.

Für die Aktien von Krypto-Handelsplattformen geht es zum Wochenausklang weiter nach oben. US-Präsident Trump hatte den Kongress zuletzt aufgefordert, ein Kryptowährungsgesetz zu verabschieden. Dies treibt Bitcoin weiter an, für den es um 5,7 Prozent auf 76.790 Dollar aufwärts geht. Am Aktienmarkt steigen Coinbase um 5,9 Prozent, Robinhood um 5,7 Prozent und Strategy um 4,5 Prozent.

=== 
INDEX          zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
DJIA          53.027,18  +0,5  +267,97    52.759,21 
S&P-500         7.675,76  +0,5   +34,60    7.641,16 
NASDAQ Comp      26.199,72  +0,5  +132,55    26.067,17 
NASDAQ 100       29.361,00  +0,5  +147,84    29.213,17 
 
US-Treasuries      Rendite  +/- Tageshoch    Tagestief 
2 Jahre           4,21 +0,02    4,21      4,17 
5 Jahre           4,40 +0,01    4,40      4,37 
10 Jahre          4,72 +0,02    4,72      4,68 
 
DEVISEN         zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag Do, 17:03 
EUR/USD          1,1683  +0,0   0,0005     1,1678   1,1685 
EUR/JPY          185,58  -0,1  -0,1400     185,72  185,4400 
EUR/CHF          0,9351  +0,0   0,0004     0,9347   0,9325 
EUR/GBP          0,8567  +0,0   0,0002     0,8565   0,8567 
USD/JPY          158,84  -0,1  -0,2100     159,05  158,6600 
GBP/USD          1,3633  +0,0   0,0004     1,3629   1,3639 
USD/CNY          6,7205  -0,0  -0,0020     6,7225   6,7230 
USD/CNH          6,7199  -0,1  -0,0043     6,7242   6,7221 
AUS/USD          0,7165  +0,8   0,0054     0,7111   0,7126 
Bitcoin/USD      76.790,39  +5,7  4.134,05    72.656,34 72.078,31 
 
ROHÖL          zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
WTI/Nymex         86,85  +0,0    0,02      86,83 
Brent/ICE         94,03  +0,3    0,25      93,78 
 
Metalle         zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
Gold          4.584,45  +1,5   66,58    4.517,87 
Silber           69,57  +2,2    1,50      68,07 
Platin         1.895,97  +3,7   67,97    1.828,00 
(Angaben ohne Gewähr) 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/ros/mpt

(END) Dow Jones Newswires

August 21, 2026 09:42 ET (13:42 GMT)

Copyright (c) 2026 Dow Jones & Company, Inc.

© 2026 Dow Jones News
Achtung, Korrektur!
Die Börsen laufen heiß. Trotz geopolitischer Krisen und steigender Zinsen klettern viele Indizes weiter Richtung Allzeithoch. Doch unter der Oberfläche zeigen sich erste Risse: Der Abverkauf bei Halbleiter-, KI- und Space-Aktien macht deutlich, wie schnell sich die Stimmung drehen kann.

Besonders gefährlich ist die aktuelle Gemengelage aus schwacher Saisonalität, dünner Liquidität in den Sommermonaten und historisch hohen Bewertungen. Selbst vermeintlich sichere Blue Chips sind inzwischen teuer bewertet und damit anfällig für Korrekturen. Gleichzeitig liefern technische Indikatoren erste Warnsignale. So werden viele Rekordstände nicht mehr bestätigt.

Für Anleger steigen die Risiken spürbar. Wer jetzt nicht genauer hinschaut, läuft Gefahr, auf dem falschen Fuß erwischt zu werden.

In unserem aktuellen Spezialreport zeigen wir fünf Aktien, bei denen die Abwärtsrisiken besonders hoch sind – und wo sich Gewinnmitnahmen oder sogar Short-Strategien anbieten könnten.

Jetzt den kostenlosen Report sichern – bevor die Korrektur Fahrt aufnimmt!
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.