FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Kurs des Euro hat sich am Montag kaum verändert. Am Morgen wurde die Gemeinschaftswährung zu 1,1680 US-Dollar gehandelt und damit auf dem Niveau vom Freitagabend. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs zuletzt am Freitagnachmittag auf 1,1699 Dollar festgesetzt.
Im Handelsverlauf wird zunächst nicht mit stärkeren Kursbewegungen am Devisenmarkt gerechnet. Es stehen zu Beginn der Woche keine wichtigen Konjunkturdaten auf dem Programm, an denen sich die Anleger orientieren könnten.
Am Abend dann will US-Finanzminister Scott Bessent in einer Pressekonferenz erklären, welche wirtschaftlichen Sanktionen die USA gegen den Iran nutzen wollen, um die Regierung in Teheran zurück an den Verhandlungstisch zu bekommen. In einem Gastbeitrag in der "Financial Times" hat Bessent angedeutet, dass die USA zu diesem Zweck auch den Druck auf iranische Handelspartner erhöhen könnte.
Eine der entscheidenden Fragen wird nach Einschätzung des Devisenexperten Volkmar Baur von der Commerzbank sein, wird stark der US-Dollar im Zentrum dieser Sanktionen stehen werde. "Je mehr der US-Dollar im Mittelpunkt dieser Sanktionen steht, desto stärker dürfte er unter Druck geraten".
Im weiteren Verlauf der Woche ist zudem mit stärkeren Impulsen durch Wirtschaftsdaten zu rechnen. Auf dem Programm steht unter anderem das Ifo-Geschäftsklima für Deutschland am Dienstag. Zudem beginnt am Donnerstag Notenbankertreffen im US-amerikanischen Jackson Hole, bei dem eine Rede des US-Notenbankchefs Kevin Warsh am Freitag im Mittelpunkt des Interesses steht./jkr/mis
