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Dow Jones News
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XETRA-SCHLUSS/Knapp behauptet - Qiagen nach CEO-Wechsel gemieden

DJ XETRA-SCHLUSS/Knapp behauptet - Qiagen nach CEO-Wechsel gemieden

DOW JONES--Der deutsche Aktienmarkt hat am Montag mit leichten Verlusten geschlossen. Trotz des wieder deutlich unter 1,17 Dollar gesunkenen Euro und gefallenden Ölpreise ging es für den DAX 0,1 Prozent auf 26.107 Punkte nach unten. Investoren blieben vor den anstehenden Nvidia-Geschäftszahlen am Mittwoch, den PCE-Deflator-Daten und dem Notenbankertreffen in Jackson Hole an den Seitenlinien. In Wyoming steht die Rede des Chairmam der US-Notenbank, Kevin Warsh, am Freitag im Fokus. "Das Risiko, bei Enttäuschungen auf dem falschen Fuß erwischt zu werden oder aber bei weiter steigenden Kursen Rendite zu verpassen, ist hoch", hieß es bei CMC warnend.

Die größte Unbekannte sind laut CMC in dieser Woche ohne Zweifel die Quartalszahlen und der Ausblick des KI-Highflyers Nvidia mit den darin enthaltenen Hinweisen auf die Entwicklung bei Rechenzentren. Die Skepsis in Bezug auf die hohen Investitionen der KI-Unternehmen in die Infrastruktur in Kombination mit den hohen Anleiherenditen sorgt derzeit für Kaufzurückhaltung bei den Technologietiteln. Infineon fielen um 3,2 Prozent, Siemens Energy um 3 Prozent, Aixtron um 2,5 Prozent oder Suss 6 Prozent.

Für Qiagen ging es um 3,1 Prozent auf 36,40 Euro nach unten. Das Unternehmen bekommt zum 1. September einen neuen CEO; Jonathan M. Pratt wird dann zum Vorstandsvorsitzenden ernannt. Zudem wurde der Ausblick für das dritte Quartal und das Gesamtjahr bestätigt. Im Handel bezweifelte man allerdings, dass die Personalie der einzige Grund für die Kursschwäche war. Möglicherweise spielte auch ein Bloomberg-Bericht eine Rolle. Dort hieß es, es sei unsicher, ob mögliche Interessenten ein Gebot für das Biotechnologie-Unternehmen unterbreiten würden. Die Nachrichtenagentur hatte im Juli berichtet, dass einige Interessenten ein Angebot von mindestens 50 Dollar pro Aktie für das Unternehmen erwogen hätten.

Auch Rüstungswerte starteten mit Abschlägen in die Woche. Die Erholungsbewegung im Sektor ist zunehmend ins Stocken geraten. Einer der Gründe dürfte die Unsicherheit über die zukünftigen staatlichen Investitionspläne sein. Die Entwicklung der Drohnentechnologie stellt ein erhebliches Risiko für herkömmliche Waffensysteme wie Panzer bzw. gepanzerte Fahrzeuge dar. Das könnte Umschichtungen in den Ausgabeplänen zur Folge haben. Daneben engten die zuletzt stark gestiegenen Marktzinsen den finanzielle Spielraum der Regierungen zunehmend ein. Rheinmetall verloren 2,6 Prozent, Hensoldt 2,6 Prozent und Renk 2,9 Prozent.

=== 
Index     zuletzt* +/- % +/- % YTD 
DAX       26.107  -0,1    6,6 
DAX-Future   26.174  +0,1    6,1 
XDAX      26.123  +0,1    6,3 
MDAX      32.032  -0,2    4,8 
TecDAX      4.049  -1,0    11,9 
SDAX      18.437  -0,7    7,4 
zuletzt        +/- Ticks 
Bund-Future   123,86  +4,0 
*gerundet 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/mpt/flf

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August 24, 2026 11:48 ET (15:48 GMT)

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KI braucht Strom
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