US-Aktienmärkte zeigen ein gemischtes Bild
Der jüngste Handelstag an der Wall Street endete uneinheitlich. Im aktuellen Marktbericht der Börse zeigte sich lediglich der Dow Jones im Plus und legte um knapp 0,3 - zu. Die übrigen Leitindizes verzeichneten Verluste: Der S&P 500 fiel um 0,3 - während der technologielastige Nasdaq die Sitzung mit einem Minus von 0,8 - beendete.
Deutliche Abgaben trafen vor allem den Halbleiter- und Speicherchip-Sektor. Nvidia, Intel und AMD verloren jeweils knapp 3 - während Micron und Sandisk rund 6 - einbüßten. Der Druck auf den Tech-Sektor stieg zwei Tage vor den Quartalszahlen von Nvidia, die als zentraler Gradmesser für die hohen Erwartungen im Bereich der künstlichen Intelligenz (KI) gelten.
Die asiatischen Börsen starteten zunächst schwächer und folgten der negativen Stimmung der Wall Street. Im Handelsverlauf konnten jedoch mehrere Märkte ihre Verluste aufholen. Der japanische Nikkei drehte ins Plus, der südkoreanische KOSPI machte seine Verluste weitgehend wett, und der australische ASX 200 verzeichnete Zugewinne. Der anfängliche Verkaufsdruck ließ deutlich nach, wenngleich die Handelsplätze in Hongkong, Indien und Teilen Südostasiens schwächer blieben.
Geopolitik und Handelspolitik im Fokus
Donald Trump verschärft den Handelskrieg mit Kanada nach dem Scheitern der Verhandlungen drastisch. Im Raum steht ein Zollsatz von 50 - auf kanadische Autos, LKWs und Fahrzeugteile ab dem 1. Januar 2027. Dieser Schritt könnte die kanadische Automobilindustrie schwer treffen und durch eng verflochtene Lieferketten gleichzeitig die Produktionskosten in den USA erhöhen.
Kanada kündigte Vergeltungsmaßnahmen an. Premierminister Mark Carney betonte die Bereitschaft zu Gegenzöllen, während Doug Ford vorschlug, Energie- und Rohstoffexporte wie Elektrizität, Nickel, Uran und Potasche als Druckmittel einzusetzen.
Gleichzeitig starten die USA eine Kampagne zur Finanzisolierung Irans. US-Finanzminister Scott Bessent kündigte Sanktionen gegen den Erdölhandel, die Schifffahrt, Gold, Technologie, Luftfahrt und Kryptowährungen an. Länder, die weiterhin Geschäfte mit Iran tätigen, drohen Sekundärsanktionen - explicit auch China....
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