Hamburg (www.anleihencheck.de) - Der Rücksetzer bei US-Staatsanleihen dominierte zuletzt die Marktschlagzeilen, heißt es im aktuellen Berenberg Märkte-Monitor. So hätten 30-jährige US-Zinsen letzte Woche die Marke von 5,30% überschritten - zum ersten Mal seit 2007. Hinter der Schwäche der Staatspapiere stehe eine Reihe von Faktoren: Eine brummende Konjunktur, wachsende Staatsschulden und eine Flut von Neuemissionen würden allesamt auf den Staatsanleihen lasten, die Berenberg schon seit längerer Zeit unterhalb seiner Benchmarkquote halte. Auch die weiterhin festgefahrene Lage am Golf dürfte ihren Teil zum jüngsten Anleiherücksetzer beigetragen haben. Obwohl größere Kampfhandlungen ausbleiben würden, habe der weiterhin stark reduzierte Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus Ölpreisen (und damit den Inflationserwartungen) zuletzt wieder Auftrieb gegeben. Unbeeindruckt von der Misere an den Rentenmärkten hätten sich hingegen die Aktienmärkte gezeigt, die von einer der besten Berichtssaisons der letzten 20 Jahre sowie starken konjunkturellen Frühindikatoren gestützt würden. Mit Blick auf die robuste Datenlage fühle sich Berenberg in seinem Aktienübergewicht weiterhin wohl, habe seine Allokation aber zuletzt mit Blick auf die schwächer werdende Saisonalität zulasten von Edelmetallen geringfügig reduziert. ...Den vollständigen Artikel lesen ...
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