DJ Aktien Schweiz freundlich - Zykliker führen SMI an
Von Steffen Gosenheimer
DOW JONES--Am schweizerischen Aktienmarkt ist es am Dienstag nach oben gegangen. Für Zuversicht sorgte eine fortgesetzte Entspannung am Anleihemarkt, nachdem die Renditen in den USA zuletzt nach einem längeren Anstieg teils 20-Jahres-Hochs erreicht hatten. Hier halfen Berichte, die USA wollten Liquiditätsreserven zur Finanzierung avisierter Rückkäufe von langlaufenden Anleihen nutzen, um so die Renditen zu drücken.
Auch der um rund 3 Prozent fallende Ölpreis hellte die Stimmung auf. Dazu blieb es im Kriegsgebiet im Nahen Osten ruhig, nachdem die USA dem Iran und Handelspartnern des Iran mit massiven wirtschaftlichen Sanktionen drohten.
Der SMI gewann 0,5 Prozent auf 14.525 Punkte. Bei den 20 SMI-Werten standen sich 16 Kursgewinner und 4 -verlierer gegenüber. Umgesetzt wurden 15,07 (Montag: 16,5) Millionen Aktien.
Favorisiert wurden Zykliker, auch nachdem aus Deutschland positive Konjunktursignale kamen. An der SMI-Spitze lagen ABB mit einem Plus von 1,8 Prozent. Sika kamen um 1,5 Prozent voran, Lonza um 1,0 Prozent.
Klar Tagesletzter im Leitindex waren Amrize mit einem Rückgang um 2,6 Prozent. Für Verkäufe sorgte der überraschende Weggang des Finanzchefs, für den das Baustoffunternehmen aber mit Samuel Poletti umgehend einen Nachfolger präsentierte. Poletti fungierte seit dem Börsengang im vergangenen Sommer als Chief Strategy und M&A Officer.
Gesucht waren Technologieaktien, die im SMI lediglich durch Logitech vertreten sind. Zum Teil verwiesen Marktteilnehmer dazu auf Spekulationen über gut ausfallende Quartalszahlen des KI-Dickschiffs Nvidia am Mittwochabend. Logitech stiegen um 0,9 Prozent. Die Halbleiteraktien VAT und Inficon gewannen 1,1 bzw. 1,9 Prozent, Comet legten um 3,7 Prozent zu, ams Osram sogar um 8,3 Prozent,
Verkauft wurden Aktien, die als weniger zyklisch gelten, wobei europaweit Papiere von Konsumgüterherstellern nachgaben. Nestle verbilligten sich um 0,8 Prozent, in der zweiten Reihe gaben Barry Callebaut um 0,7 und Lindt um 1,6 Prozent nach.
Für DKSH ging es um 2,3 Prozent nach unten. Berenberg hatte die Aktie des Dienstleisters auf Halten von Kaufen abgestuft.
Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com
DJG/gos/sha
(END) Dow Jones Newswires
August 25, 2026 11:58 ET (15:58 GMT)
Copyright (c) 2026 Dow Jones & Company, Inc.
