BERLIN (dpa-AFX) - Der Verband Bitkom stellt gemeinsam mit dem Verfassungsschutz an diesem Mittwoch den Wirtschaftsschutzbericht 2026 vor. Dafür fragt der Verband der IT- und Telekommunikationsbranche alljährlich in den Unternehmen nach: Welche Angriffe haben sie wahrgenommen? Welche Schäden sind dadurch entstanden?
Außerdem geht es um die Frage, welchem Täterkreis oder Ursprungsland die Unternehmen die Angreifer zuordnen. Das Bundesamt für Verfassungsschutz ergänzt die Perspektive der Unternehmen um nachrichtendienstliche Erkenntnisse zu staatlichen Akteuren und aktuellen Kampagnen.
Die Schadensummen als Folge von Diebstahl, Industriespionage und Sabotage lagen zuletzt bei insgesamt jeweils mehr als 200 Milliarden Euro pro Jahr. Dabei geht es vor allem, aber nicht ausschließlich um Cyberangriffe - etwa durch Malware, Ransomware oder Phishing./abc/DP/he
