DJ PRESSESPIEGEL/Unternehmen
Die wirtschaftsrelevanten Themen aus den Medien, zusammengestellt von Dow Jones Newswires.
TUI - Tui expandiert im Markt für Budgetreisen, also günstigere Urlaube. Im Juli hat Europas größter Reisekonzern dazu die neue Marke Sundeals in Großbritannien gestartet. Anders als bei Tui selbst bietet der neue Ableger nur den Flug und das Hotel im Basispaket an. Will der Kunde mehr, muss er das selbst dazubuchen. Im Fachjargon nennt sich das Paketierung. Hier sieht Konzernchef Sebastian Ebel noch Wachstumspotenzial, etwa in Großbritannien. Deutsche Urlauber werden wohl nicht von den Angeboten bei Sundeals profitieren. Dafür gibt es Gründe. Anders als in Großbritannien ist Tui in Deutschland schon viele Jahre mit der auf günstige Reisen fokussierten Marke L'tur präsent. Das Unternehmen stand bei der Entwicklung von Sundeals Pate, soll aber nicht in Sundeals aufgehen, wie Beate Einhäuser, Managing Director bei L'tur, vor wenigen Tagen bei einem Pressegespräch sagte: "L'tur ist und bleibt die deutsche Budgetmarke. Wir haben unseren Platz in der deutschen Reiselandschaft gefunden." (Handelsblatt)
JP MORGAN - JP Morgan Chase lockert seine Richtlinien für die Kreditvergabe gegen Aktien, die von Mitarbeitern und frühen Investoren an kürzlich an die Börse gegangenen Unternehmen gehalten werden. Die US-Bank versucht damit, Kunden von aufstrebenden Tech-Giganten zu gewinnen. Die übliche Richtlinie von JP Morgan sieht vor, Aktien eines Unternehmens, das in den vergangenen 135 Tagen an die Börse gegangen ist, nicht als Sicherheit zu akzeptieren. Wie die Financial Times berichtet, teilte das Institut seinen Bankern jedoch im Vorfeld des aufsehenerregenden Börsengangs von SpaceX im Juni mit, dass es Aktien von Elon Musks Raketen- und KI-Unternehmen bereits früher beleihen werde. Banker bei JPMorgan gehen davon aus, JP Morgan beim Börsengang von Anthropic, dem Entwickler des Chatbots Claude, einen ähnlichen Ansatz verfolgen wird. (Financial Times)
ALEPH ALPHA/COHERE - Der geplante Zusammenschluss der KI-Firmen Cohere und Aleph Alpha soll bald finalisiert werden. "Wir haben sehr große Fortschritte gemacht", sagte Cohere-Chef Adrian Gomez dem Fachdienst Tagesspiegel Background. Er sei optimistisch, dass der Deal bald vollzogen werden können. "Wir sind sehr nah an einem Abschluss", sagte Gomez. Nähere Details zu den Verhandlungen wollte er nicht nennen. Die geplante Fusion des kanadischen KI-Unternehmens mit dem einstigen deutschen Hoffnungsträger war Ende April bekannt gegeben worden, die Verhandlungen dauern seither an. "Gemeinsam sind wir perfekt positioniert, um einen KI-Champion zu bauen", sagt Gomez. Kanada sei stark in der Forschung, Deutschland habe Daten und Talent. Der Informatiker war am Dienstag zur Kabinettsklausur der Bundesregierung eingeladen um einen Impulsvortrag zu KI und Wirtschaft zu halten. "KI kann die deutschen Unternehmen wettbewerbsfähiger machen und so Jobs schützen", sagt Gomez. (Tagesspiegel)
WAYMO - Waymo plant, seine Robotaxis im kommenden Jahr in München auf den Markt zu bringen. Es ist der erste Markt des US-Technologieunternehmens in der EU. Das zum Alphabet-Konzern gehörende Unternehmen teilte am Dienstag mit, dass es anstrebe, gegen Ende des nächsten Jahres kommerzielle Fahrdienste in der bayerischen Metropole zu starten, während es seine internationale Expansion vorantreibt. Das Unternehmen führt bereits Tests in Tokio und London durch. (Financial Times)
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August 26, 2026 00:18 ET (04:18 GMT)
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