DJ ÜBERBLICK am Morgen/Konjunktur, Zentralbanken, Politik
Die wichtigsten Ereignisse und Meldungen zu Konjunktur, Zentralbanken, Politik aus dem Programm von Dow Jones Newswires
Ifo-Exporterwartungen steigen im August stark
Die Stimmung in der deutschen Exportwirtschaft hat sich im August deutlich verbessert. Die Ifo-Exporterwartungen stiegen auf plus 9,6 Punkte nach minus 2,8 im Juli. Dies ist der höchste Wert seit Februar 2022 und der stärkste Anstieg seit Juni 2020. "Die Exportwirtschaft nimmt Fahrt auf", sagte Klaus Wohlrabe. "Insbesondere die Ausfuhr in die EU boomt, während die Exporte nach China weiter schwächeln." Die Hersteller von elektrischen Ausrüstungen sind weiterhin sehr optimistisch. Gleiches gilt für die Hersteller von Datenverarbeitungsgeräten sowie elektronischen und optischen Erzeugnissen. Die zunehmende Digitalisierung der Wirtschaft und die hohen Investitionen in KI dürften hier eine Rolle spielen.
Warsh dürfte sich zu Reform der Kommunikation der US-Notenbank äußern
Der Vorsitzende der US-Notenbank, Kevin Warsh, wird voraussichtlich seine Ansichten zur Reform der Kommunikation der US-Notenbank darlegen, einschließlich der Zukunft der Forward Guidance, der Bilanz der US-Notenbank und der Prognoserahmen, schreiben die Analysten der First Abu Dhabi Bank in einer Research Note. Hinsichtlich der Ausrichtung seiner Rede auf dem jährlichen Symposium der Kansas City Fed in Jackson Hole "könnte er es vorziehen, sich in seiner Rede auf große makroökonomische Themen zu konzentrieren und sich zu längerfristigen Treibern der Richtung und Leistung der Finanzmärkte zu äußern, wie Produktivität, Demografie, KI und die Weltwirtschaft", schreiben die Analysten.
Hartnäckige australische Inflation erhöht Druck auf RBA
Die Verbraucherpreise in Australien sind im Juli stärker als erwartet gestiegen. Dies erhöht den Druck auf die Reserve Bank of Australia (RBA), die Zinsen noch vor Jahresende erneut anzuheben. Die jährliche Inflationsrate lag im Juli bei 3,5 Prozent, wie das australische Statistikamt am Mittwoch mitteilte. Ökonomen hatten eine Inflation von 3,3 Prozent erwartet. Die Daten folgen auf wiederholte Warnungen der RBA, dass die Inflation nach wie vor zu hoch sei und die Risiken weiterhin nach oben gerichtet blieben.
Michigan, Indiana, Kentucky von kanadischen Zöllen am stärksten betroffen
Die Bundesstaaten Michigan, Indiana und Kentucky werden die Hauptlast der von Kanada vorgeschlagenen Vergeltungszölle auf US-Waren tragen, die am 8. September in Kraft treten, meint Trevor Tombe, Wirtschaftsprofessor an der Universität von Calgary. Er habe auf LinkedIn eine Karte veröffentlicht, die die betroffenen Bundesstaaten detailliert darstellt. Diese basiere auf der Liste der von Kanada für Zölle vorgesehenen Produkte, abgeglichen mit Daten des Census Bureau und des Bureau of Economic Analysis. Kanadische Vertreter räumen ein, dass die Zölle zum Teil so konzipiert worden seien, um vor den Zwischenwahlen politischen Druck auf die Republikaner auszuüben. Weitere stark betroffene Bundesstaaten seien Missouri, Alabama und Ohio.
Verschärfter Handelsstreit zwischen USA und Kanada bedeutet weitere Belastungen für Winzer
Kalifornische Winzer beklagen eine weitere Verschlechterung der Handelsbeziehungen zwischen den USA und Kanada - einem Markt, der viele Jahre lang ein wichtiger Absatzmarkt für amerikanischen Wein war. "Wir sind enttäuscht, dass noch keine Einigung erzielt wurde, um die schwerwiegendsten Marktstörungen für die US-Weinindustrie seit Generationen zu beenden", sagt Steve Gross, CEO des Wine Institute, eines auf Kalifornien fokussierten Branchenverbands.
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August 26, 2026 03:00 ET (07:00 GMT)
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