Anzeige
Mehr »
Mittwoch, 26.08.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
20 Meter - so tief musste dieser Kupfer-Explorer bohren, um fündig zu werden
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Dow Jones News
332 Leser
Artikel bewerten:
(0)

MÄRKTE EUROPA/Gut behauptet - Softwareaktien schwach - Ölpreise fallen weiter

DJ MÄRKTE EUROPA/Gut behauptet - Softwareaktien schwach - Ölpreise fallen weiter

DOW JONES--Mit kleinen Gewinnen zeigen sich die europäischen Börsen am Mittwochmittag. Der DAX legt um 0,2 Prozent zu auf 26.327 Punkte, der Euro-Stoxx-50 steigt um 0,3 Prozent auf 6.474 Zähler. Das Umfeld verbessert sich weiter. Der Ölpreis fällt erneut deutlich um rund 3 Prozent auf 86 Dollar. Auslöser sind Berichte, wonach Iran und Oman über ein Rahmenabkommen zur Öffnung der Straße von Hormus verhandeln. Daneben kursieren Berichte, nach denen sich USA und Iran auf einen neuen Waffenstillstand geeinigt haben sollen. Derweil geht es an den Anleihemärkten ruhig zu, nachdem an den beiden Vortagen die Renditen wieder deutlich gesunken waren nach dem vorangegangenen Anstieg auf Mehrjahreshochs.

Für Zurückhaltung sorgen wichtige anstehende Ereignisse. Am Nachmittag werden neue US-Inflationsdaten veröffentlicht, am Abend nach Handelsende in New York öffnet die KI-Ikone Nvidia ihre Bücher und am Freitag steht die Rede des neuen US-Notenbankchefs Warsh auf dem Notenbanker-Treffen in Jackson Hole auf dem Programm. Von letzterer erhoffen sich die Märkte klare Signale zum Umgang mit der weiter zu hohen Inflation. Solle Warsh wenig Orientierung bieten, dürfte der Druck auf das lange Ende der Zinskurve zunehmen, glaubt Marktexperte Kevin Thozet vom Vermögensverwalter Carmignac.

Von Nvidia wird zwar einerseits erneut ein gigantischer Umsatz erwartet, der Fokus hat sich aber verschoben. Die alle umtreibende Frage ist die nach der Nachhaltigkeit der immensen KI-Investitionen weltweit und nach deren Rentabilität.

Der bereits am Nachmittag in den USA anstehende Preisindex der Konsumausgaben (PCE-Deflator) gilt als der von der US-Notenbank präferierte Maßstab zur Inflationsmessung. Volkswirte rechnen mit einem Anstieg um 0,1 Prozent zum Vormonat und 3,6 Prozent zum Vorjahr. Die Inflation läge damit weiter weit über dem Ziel der US-Notenbank von 2 Prozent.

Siemens Energy hat angekündigt, die Sparte Transformation of Industry (TI) ausgliedern zu wollen. Sie umfasst industrienahe Geschäfte rund um Dampfturbinen und Kompressoren. "Wenn wir unsere Struktur nicht verändern, begrenzen wir die Möglichkeiten von Transformation of Industry", sagte Konzernchef Christian Bruch. Für die Analysten von RBC kommt dies nicht überraschend. "Wir gehen davon aus, dass eine Dekonsolidierung dazu beitragen würde, die Siemens-Energy-Story zu vereinfachen und den Fokus auf das Kerngeschäft mit Gas und Netzen zu richten", heißt es. Nachdem die Aktie bereits am Vortag mit entsprechenden Pressemeldungen deutlicher gestiegen war, geht es nun um 1,1 Prozent nach unten.

Mit einem Minus von 3,7 Prozent führen SAP die Verliererliste im DAX mit weitem Abstand an. Die UBS hat die Aktie auf "Neutral" nach "Kaufen" abgestuft, unter anderem mit dem Verweis auf fehlende kurzfristige KI-Kurstreiber. Im Sektor geben Nemetschek und Teamviewer etwa . Im Sektor stehen eine Reihe weiterer Werte unter Druck. Nemetschek fallen um 2,6 und Atoss Software um 1,7 Prozent. In London geht es für Sage um 4,2 Prozent südwärts, in Paris kommen Dassault Systemes um knapp 2 Prozent zurück.

Hauptverlierer sind mit dem weiter nachgebenden Ölpreis Ölaktien. Hier fällt der Stoxx-Sektorindex um 1,6 Prozent. Größter Verlierer bei den Einzelwerten sind BP mit 2,7 Prozent Abschlag. Auf der Gewinnerseite finden sich Stahlwerte, wozu Marktteilnehmer auf zuletzt besseren Konjunkturdaten verweisen, wie den deutschen Ifo-Index oder das nach oben revidierte deutsche BIP-Wachstum. Arcelor und Thyssen steigen um je 3,5 Prozent, Salzgitter sogar um 6,8 Prozent.

Auch Rohstoffaktien legen zu. Der Kurs des Kupferproduzenten Antofagasta steigt um 2,5 Prozent, im MDAX steigt der Kurs der Kupferschmiede Aurubis um 2,4 Prozent.

Geschäftszahlen und bestätigter Ausblick von Aroundtown sind derweil laut JP Morgan weitgehend den Erwartungen entsprechend ausgefallen. Das Immobilienunternehmen hat im ersten Halbjahr gleichbleibende Mieteinnahmen und ein stabiles operatives Ergebnis eingefahren und den Ausblick bestätigt. Die Aktie bewegt sich kaum.

INDEX       zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag    +/- % YTD 
Euro-Stoxx-50  6.474,37  +0,3   18,74    6.455,63       11,8 
Stoxx-50     5.497,73  +0,0    1,14    5.496,59       11,8 
DAX       26.327,34  +0,2   61,20    26.266,14       7,5 
MDAX      32.510,06  +0,8   242,62    27.039,42       6,2 
TecDAX      4.025,68  -0,6   -25,04    3.091,28       11,1 
SDAX      18.671,62  +0,7   129,80    13.062,07       8,7 
FTSE      10.873,55  -0,1   -12,61    10.886,16       9,5 
CAC       8.482,33  +0,5   43,13    8.439,20       4,1 
SMI       14.573,94  +0,3   48,65    14.525,29       9,8 
ATX       6.724,59  +0,8   52,32    6.672,27       26,3 
 
 
DEVISEN      zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag    Di, 19:00 
EUR/USD      1,1661  -0,1  -0,0013     1,1674      1,1671 
EUR/JPY      185,58  -0,1  -0,2500     185,83     185,9100 
EUR/CHF      0,9378  +0,3   0,0025     0,9353      0,9365 
EUR/GBP       0,856  +0,1   0,0008     0,8552      0,8559 
USD/JPY      159,13  -0,0  -0,0300     159,16     159,2700 
GBP/USD      1,3621  -0,2  -0,0028     1,3649      1,3631 
USD/CNY      6,7205  0,0   0,0002     6,7203      6,7203 
USD/CNH      6,7202  +0,1   0,0035     6,7167      6,7179 
AUS/USD      0,7179  +0,3   0,0019      0,716      0,7153 
Bitcoin/USD   78.678,88  +0,6   466,70    78.212,18    79.117,76 
 
 
ROHOEL      zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
WTI/Nymex      80,22  -2,6   -2,14      82,36 
Brent/ICE      86,04  -2,9   -2,54      88,58 
 
 
Metalle      zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
Gold       4.616,81  -0,9   -39,78    4.656,59 
Silber       68,39  -0,4   -0,25      68,64 
Platin      1.866,13  +0,5    8,53    1.857,60 
 
(Angaben ohne Gewähr) 
 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/mod/gos

(END) Dow Jones Newswires

August 26, 2026 07:56 ET (11:56 GMT)

Copyright (c) 2026 Dow Jones & Company, Inc.

© 2026 Dow Jones News
KI braucht Strom
Halbleiter, Speicherchips und Rechenzentren haben Anlegern im KI-Boom bereits enorme Gewinne beschert. Doch jetzt zeichnet sich mit der benötigten Energie der nächste große Flaschenhals ab. Neue KI-Rechenzentren benötigen nicht mehr einige Megawatt, sondern zum Teil mehrere Gigawatt Leistung – so viel wie mehrere moderne Kernkraftwerksblöcke.

Damit beginnt ein weltweites Wettrennen um verfügbare Stromkapazitäten. Hyperscaler sichern sich bereits über langfristige Verträge gewaltige Energiemengen, während Stromnetze und Erzeugungskapazitäten mit dem Ausbau kaum Schritt halten können. Zusätzlich verschärfen geopolitische Risiken rund um den Iran-Krieg und die Straße von Hormus die Situation.

Für Energieversorger und ihre Zulieferer könnte damit ein goldenes Zeitalter beginnen. Steigende Nachfrage, langfristige Abnahmeverträge und wachsende Strompreise schaffen ein Umfeld, in dem ausgewählte Unternehmen zum nächsten großen KI-Trade werden könnten.

In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir fünf Aktien vor, die besonders stark vom explodierenden Energiehunger der KI profitieren könnten – und bei Anlegern bislang teilweise noch unter dem Radar laufen.

Jetzt den kostenlosen Report sichern – und die nächsten Gewinner des KI-Booms entdecken!
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.