Anzeige
Mehr »
Donnerstag, 27.08.2026 - Börsentäglich über 12.000 News

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Dow Jones News
273 Leser
Artikel bewerten:
(1)

MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa -2-

DJ MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa

TAGESTHEMA

Nvidia liefert eine positive Überraschung für Investoren, die davon ausgingen, dass der KI-Boom kurz vor einer Abflachung stehen müsse. Die Aktie des Chipherstellers legte um US-Nachbörsenhandel um 4,7 Prozent zu. Finanzvorständin Colette Kress erwartet für das Geschäftsjahr 2028 ein Umsatzwachstum von 70 Prozent. Das ist deutlich besser als das von Analysten prognostizierte Wachstum von 45 Prozent. Zusammen mit dem Rekordquartal des Konzerns, dessen Ergebnisse ebenfalls weit über den Schätzungen lagen, trug die Prognose dazu bei, die zunehmenden Sorgen am Markt zu beruhigen. Diese betrafen die schwindelerregenden Ausgaben für die KI-Infrastruktur und das Ausmaß, in dem Nvidia sich engagiert, um Kunden beim weiteren Ausbau von Rechenzentren zu unterstützen. Für das im Juli beendete Quartal meldete Nvidia einen Rekordumsatz von 96,2 Milliarden US-Dollar, Analysten hatten mit 92,3 Milliarden Dollar gerechnet. Der Nettogewinn von 59,7 Milliarden Dollar und der Gewinn je Aktie von 2,46 Dollar übertrafen die Analystenerwartungen ebenfalls bei Weitem.

AUSBLICK UNTERNEHMEN

07:00 AT/Asta Energy Solutions AG, Ergebnis 1H

07:00 DE/Gerresheimer AG, vorläufiges Ergebnis 1Q (15:00 Analystenkonferenz)

07:30 DE/Delivery Hero SE, Trading Update 2Q (14:00 Analysten- und Pressekonferenz)

07:30 FR/Pernod-Ricard SA, Jahresergebnis

07:30 DE/Fielmann Group AG, ausführliches Ergebnis 1H

10:00 DE/Helaba Landesbank Hessen-Thüringen Girozentrale, Ergebnis 1H (10:00 PK)

DIVIDENDENABSCHLAG

(bei deutschen Aktien und Aktien aus dem Stoxx- bzw. Euro-Stoxx-50-Index)

Unternehmen       Dividende 
Lang & Schwarz      2,00 Euro 
 

AUSBLICK KONJUNKTUR

- DE 
  08:00 NIM-Konsumklimaindikator September 
     PROGNOSE: -29,2 
     zuvor:  -29,6 
 
  08:00 Reallöhne (vorläufig) 2Q 
- EU 
  10:00 EZB, Geldmenge M3 und Kreditvergabe Juli 
     Geldmenge M3 
     PROGNOSE: +3,4% gg Vj 
     zuvor:  +3,3% gg Vj 
- US 
  14:30 Erstanträge Arbeitslosenhilfe (Woche) Vorwoche 
     PROGNOSE: 208.000 
     zuvor:  206.000 
 

ÜBERSICHT FUTURES / INDIZES

Aktuell: 
Index            zuletzt +/- % 
DAX Futures        26.392,00  +0,1 
E-Mini-Future S&P-500   7.715,75  +0,3 
E-Mini-Future Nasdaq-100 29.474,50  +0,6 
Topix (Tokio)       4.114,84  +0,1 
Hang-Seng (Hongk.)    25.557,03  -0,4 
Shanghai-Comp.       3.937,39  +0,6 
 
Mittwoch: 
INDEX        zuletzt +/- % 
DAX        26.285,96  +0,1 
DAX-Future    26.292,00  -0,2 
MDAX       32.521,35  +0,8 
TecDAX       4.019,10  -0,8 
SDAX       18.642,01  +0,5 
Euro-Stoxx-50   6.470,74  +0,2 
Stoxx-50      5.494,85  -0,0 
XDAX       26.299,47  +0,1 
Dow-Jones     53.463,88  -0,2 
S&P-500      7.675,70  -0,0 
Nasdaq Composite 26.130,20  -0,1 
 

FINANZMÄRKTE

EUROPA

Ausblick: Nach positiv aufgenommenen Quartalszahlen von Nvidia dürften die Börsen mit kleinen Aufschlägen in den Handel starten. Der Chipgigant hat besser als erwartet ausgefallene Geschäftszahlen und einen starken Ausblick vorgelegt. Wichtig aus Marktsicht ist vor allem die Prognose für 2027: Nvidia hat ein Umsatzwachstum von 70 Prozent in Aussicht gestellt, Analysten gingen bislang nur von 45 Prozent aus. Der KI-Investitionsboom scheint mithin intakt. Das Börsenumfeld bleibt insgesamt freundlich angesichts der in den vergangenen Tagen wieder sich vermehrenden Hinweise, die auf eine diplomatische Lösung im Nahen Osten hoffen lassen. Der Ölpreis gibt am Morgen weiter nach und notiert auf einem für die Börsen unkritischen Niveau. Einziger Wermutstropfen sind die wieder anziehenden Renditen an den Anleihemärkten.

Rückblick: Gut behauptet - Zwischenzeitlich hatte es nach einem erfolgreicheren Tag ausgesehen, allerdings bröckelten am Nachmittag die Gewinne immer weiter ab. Für etwas Gegenwind sorgte im späten Handel der Ölpreis. Zunächst war der Brent-Ölpreis mit Berichten über eine temporäre Wiederöffnung der Straße von Hormus durch den Iran und Oman um rund 3 Prozent noch weiter abgerutscht. Am Nachmittag wurde der Rückgang dann aber fast komplett wieder aufgeholt. Leichter Gegenwind kam auch vom Anleihemarkt. Nach dem jüngsten Rückgang der Renditen legten sie im Tagesverlauf kontinuierlich zu. Mit Spannung erwartete neue US-Inflationsdaten verpufften weitgehend, weil der Anstieg der Kernrate im erwarteten Rahmen ausfiel. Sie liegt damit aber weiter klar über dem Inflationsziel der US-Notenbank - spricht also tendenziell für steigende Leitzinsen. Für Zurückhaltung könnten die am späteren Abend avisierten Geschäftszahlen der KI-Ikone Nvidia gesorgt haben. SAP führten mit einem Minus von 2,9 Prozent die DAX-Verliererliste an. Die UBS hatte die Aktie auf "Neutral" abgestuft. Im Sektor standen aber auch andere Werte unter Druck: Nemetschek fielen um 1,4 und Atoss Software um 1,6 Prozent. Für Sage ging es um 3,8 Prozent nach unten, für Capgemini um 2,7 Prozent. Aufwärts ging es mit den Kursen der Stahl- und Bautitel nach zuletzt wieder besseren Konjunkturdaten.

DAX/MDAX/SDAX/TECDAX

Behauptet - Siemens Energy schlossen 1,1 Prozent schwächer nach der Mitteilung, das industrienahe Geschäfte rund um Dampfturbinen und Kompressoren ausgliedern zu wollen. Für die Analysten von RBC kam dies nicht überraschend. "Wir gehen davon aus, dass eine Dekonsolidierung dazu beitragen würde, die Siemens-Energy-Story zu vereinfachen und den Fokus auf das Kerngeschäft mit Gas und Netzen zu richten", hieß es. Am Dienstag war die Aktie mit entsprechenden Pressemeldungen noch etwas deutlicher gestiegen. Geschäftszahlen und bestätigter Ausblick von Aroundtown fielen laut JP Morgan weitgehend den Erwartungen entsprechend aus. Das Immobilienunternehmen fuhr im ersten Halbjahr gleichbleibende Mieteinnahmen und ein stabiles operatives Ergebnis ein und bestätigte den Ausblick. Die Aktie schloss knapp 1 Prozent fester.

USA - AKTIEN

Knapp behauptet - Nah an den Prognosen ausgefallene Inflationsdaten setzten zwar keinen stärkeren Impuls, sorgten aber auch für keine Erleichterung. Der Kernpreisindex der persönlichen Konsumausgaben - ein von der US-Notenbank präferiertes Preismaß - stieg exakt wie erwartet zum Vorjahr. Der Preisanstieg lag damit weiter deutlich über dem Zielwert der Fed und sprach eher für Zinserhöhungen. Für Zurückhaltung dürfte auch gesorgt haben, dass das KI-Flaggschiff Nvidia nach Handelsende seine Quartalszahlen präsentierte. Die zentrale Frage ist, ob sich aus Zahlen und Ausblick ablesen lässt, wie nachhaltig und rentabel die aktuell immer noch immensen KI-Investitionen weltweit sind. Die Nvidia-Aktie handelte 1,6 Prozent schwächer. Zoom Communications wurden 7,0 Prozent tiefer gestellt. Der Umsatz des Videokonferenzunternehmens war im zweiten Quartal zwar gestiegen, allerdings verfehlte der Ausblick die Erwartungen. Meta Platforms teilte mit, im dritten Quartal im Zusammenhang mit dem Vergleich in einem Rechtsstreit um Jugendschutz in Sozialen Medien eine Belastung in Höhe von rund 10 Milliarden Dollar zu verbuchen. Die Aktie legte dennoch um 1,1 Prozent zu. Offenbar rechnete der Markt mit Schlimmerem. Abercrombie & Fitch haussierten um 36 Prozent, der Modehändler profitierte von Zollrückerstattungen und einer robuste Nachfrage.

US-ANLEIHEN

Rendite  +/- 
2 Jahre    4,22   +0,02 
10 Jahre   4,66   +0,03 
30 Jahre   5,19   +0,01 
 

Nach den Rückgängen an den Vortagen stiegen die Renditen wieder - neue Inflationsdaten lieferten Argumente für steigende Leitzinsen. Die Blicke waren auch auf den Freitag gerichtet, wenn der neue Fed-Chef Kevin Warsh seine Rede auf dem Notenbankertreffen in Jackson Hole halten wird.

DEVISEN

DEVISEN    zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag Mi, 18:15 
EUR/USD     1,1654  +0,0  0,0005     1,1649   1,1652 
EUR/JPY     185,74  +0,1  0,1200    185,6200  185,6600 
EUR/CHF     0,9386  +0,0  0,0003     0,9383   0,9383 
EUR/GBP     0,8576  +0,1  0,0009     0,8567   0,8569 
USD/JPY     159,35  +0,0  0,0600    159,2900  159,3100 
GBP/USD     1,3586  -0,1  -0,0007     1,3593   1,3595 
USD/CNY     6,7209  -0,0  -0,0016     6,7225   6,7225 
USD/CNH     6,7211  -0,0  -0,0005     6,7216   6,7234 
AUS/USD     0,7184  +0,2  0,0017     0,7167   0,7169 
Bitcoin/USD 78.726,82  +0,4  286,77    78.440,05 78.086,58 
 

Der Dollar zog mit den Marktzinsen etwas an, der Dollar-Index kletterte um 0,2 Prozent. Der Euro wurde 0,2 Prozent niedriger mit 1,1655 Dollar gehandelt.

Der Dollar stagniert am Morgen im asiatisch geprägten Geschäft. "Der US-Dollar könnte Unterstützung finden, wenn (Fed-Präsident) Warsh und andere Fed-Vertreter Bedenken hinsichtlich einer Entwertung zurückweisen und ihr Engagement bekräftigen, die Inflation auf das Ziel der Fed von 2 Prozent zurückzuführen", heißt es bei den OCBC-Analysten.

++++ ROHSTOFFE +++++

METALLE

Metalle    zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag 
Gold     4.619,90  +0,6   27,87    4.592,03 
Silber      69,03  +1,4   0,93      68,10 
Platin    1.844,61  +0,8   15,33    1.829,28 
 

Der Goldpreis gab zum Settlement um 0,9 Prozent auf 4.598,20 Dollar nach - belastet vom etwas festeren Dollar und gestiegenen Marktzinsen.

ÖL

ROHÖL     zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag 
WTI/Nymex    81,85  -0,5   -0,38      82,23 
Brent/ICE    87,47  -0,4   -0,37      87,84 
 

(MORE TO FOLLOW) Dow Jones Newswires

August 27, 2026 01:32 ET (05:32 GMT)

DJ MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa -2-

Die Ölpreise zeigten sich volatil und gaben zunächst mit Berichten über die mögliche Freigabe einer Passage durch die Straße von Hormus dank einer Vereinbarung zwischen dem Iran und Oman weiter deutlich nach; im Handelsverlauf kam es aber zu einer Tendenzwende, die aber keinen Bestand hatte. Brent-Öl verbilligte sich um 0,8 Prozent auf 87,84 Dollar pro Fass.

MELDUNGEN SEIT MITTWOCH 17.30 UHR

ZOLLSTREIT USA - KANADA

Nach dem abrupten Abbruch der Verhandlungen rüsten sich die USA und Kanada offenbar für einen monatelangen Handelskonflikt, der weit über die bevorstehenden US-Zwischenwahlen hinausgehen könnte. Dies verlautete aus dem Umfeld der Beteiligten. Seit dem Scheitern der Handelsgespräche Ende vergangener Woche ist der Handelsstreit eskaliert und Washington und Ottawa befinden sich in einer Spirale von Vergeltungszöllen. Die Vereinigten Staaten verhängten am Wochenende Zölle von 50 Prozent auf kanadische Waren im Wert von rund 20 Milliarden US-Dollar. Kanada verhängte daraufhin Gegenzölle von bis zu 50 Prozent auf Importe aus dem Nachbarland in etwa gleicher Höhe, die am 8. September in Kraft treten sollen.

KONJUNKTUR CHINA

Das Wachstum der chinesischen Industriegewinne hat sich im Juli verlangsamt. Gestützt wurde es von einem globalen KI-Boom, der die Fabrikproduktion und die Gewinne im Technologiesektor weiter antreibt. Die Industriegewinne stiegen im Juli um 11,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Das Wachstum verlangsamte sich damit nach einem Plus von 15,1 Prozent im Juni.

GELDPOLITIK SÜDKOREA

Zentralbank erhöht Leitzins um 25 Basispunkte auf 3,00 Prozent. Im Vorfeld der Entscheidung befragte Analysten waren sich nicht einig darüber, ob die Zentralbank die Zinsen erhöhen oder unverändert lassen würde. Die Bank of Korea erklärte, dass sie nun für dieses Jahr mit einem Wirtschaftswachstum von 3,3 Prozent rechnet. Im Mai ging die Notenbank noch von 2,6 Prozent aus.

HINWEIS: Dieses Briefing kann Meldungselemente enthalten, die mit Künstlicher Intelligenz automatisch aus der ursprünglich englischen Version ins Deutsche übersetzt wurden. Die englischsprachige Version sollte als die maßgebliche Fassung betrachtet werden.

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/gos/flf

(END) Dow Jones Newswires

August 27, 2026 01:32 ET (05:32 GMT)

Copyright (c) 2026 Dow Jones & Company, Inc.

© 2026 Dow Jones News
KI braucht Strom
Halbleiter, Speicherchips und Rechenzentren haben Anlegern im KI-Boom bereits enorme Gewinne beschert. Doch jetzt zeichnet sich mit der benötigten Energie der nächste große Flaschenhals ab. Neue KI-Rechenzentren benötigen nicht mehr einige Megawatt, sondern zum Teil mehrere Gigawatt Leistung – so viel wie mehrere moderne Kernkraftwerksblöcke.

Damit beginnt ein weltweites Wettrennen um verfügbare Stromkapazitäten. Hyperscaler sichern sich bereits über langfristige Verträge gewaltige Energiemengen, während Stromnetze und Erzeugungskapazitäten mit dem Ausbau kaum Schritt halten können. Zusätzlich verschärfen geopolitische Risiken rund um den Iran-Krieg und die Straße von Hormus die Situation.

Für Energieversorger und ihre Zulieferer könnte damit ein goldenes Zeitalter beginnen. Steigende Nachfrage, langfristige Abnahmeverträge und wachsende Strompreise schaffen ein Umfeld, in dem ausgewählte Unternehmen zum nächsten großen KI-Trade werden könnten.

In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir fünf Aktien vor, die besonders stark vom explodierenden Energiehunger der KI profitieren könnten – und bei Anlegern bislang teilweise noch unter dem Radar laufen.

Jetzt den kostenlosen Report sichern – und die nächsten Gewinner des KI-Booms entdecken!
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.