München/Kathmandu (ots) -
Eine verheerende Flut aus Eis, Schlamm und Geröll hat im Norden Nepals ganze Dörfer zerstört und zahlreiche Menschenleben gefordert. Handicap International (HI) bereitet Nothilfemaßnahmen vor, um die betroffene Bevölkerung schnell zu unterstützen - unter anderem mit Rollstühlen und Krücken sowie Hilfsgütern wie Decken, Kleidung, Küchenutensilien und Seife. Sie sollen zunächst an rund hundert besonders betroffene Haushalte verteilt werden Besonders wichtig ist dabei, dass die Hilfe alle Menschen erreicht - auch Menschen mit Behinderung oder Ältere.
"Wir bereiten derzeit den Einsatz unseres Nothilfeteams vor. Es soll Krankenhäuser bei der Versorgung der vielen Verletzten unterstützen. Außerdem wollen wir rund hundert Mobilitätshilfen wie Gehstöcke, Krücken und Rollstühle an Menschen verteilen, die sie dringend benötigen", erklärt Rajesh Chandra, Leiter des Nepal-Programms von Handicap International.
"Unsere Nothilfe muss inklusiv sein. Menschen mit Behinderungen, ältere Menschen und andere besonders gefährdete Bevölkerungsgruppen müssen von Anfang an mitgedacht und gezielt unterstützt werden", so Chandra.
Das bergige Gelände und die massiven Schäden an Straßen und Infrastruktur erschweren die Rettungsarbeiten erheblich. Einige der besonders stark betroffenen Gebiete sind weiterhin von der Außenwelt abgeschnitten. "Die Bilder, die uns aus den Katastrophengebieten erreichen, sind erschreckend. Die Flut kam mit enormer Wucht und riss alles mit sich. Straßen sind durch Schlamm und Geröll unpassierbar, einige Gebiete können auf dem Landweg überhaupt nicht mehr erreicht werden. Davon sind auch mehrere Gesundheitszentren und zwei Krankenhäuser betroffen. In den Distrikten Rasuwa, Nuwakot und Dhading besteht zudem weiterhin die Gefahr weiterer Erdrutsche und Gebäudeeinstürze", berichtet Rajesh Chandra.
Reha-Maßnahmen für Verletzte und psychologische Hilfe
Handicap International ist seit mehr als 25 Jahren in Nepal tätig und verfügt über langjährige Erfahrung in der Katastrophenhilfe und im Wiederaufbau. Das nepalesische Gesundheitsministerium hat Handicap International um Unterstützung bei der Rehabilitation verletzter Menschen und bei der psychologischen Betreuung der Betroffenen gebeten.
HI bereitet außerdem ein Team vor, das die Gesundheitsversorgung in den betroffenen Gebieten unterstützen soll. Gerade unmittelbar nach einer Katastrophe ist eine schnelle medizinische Versorgung entscheidend, um Verletzte bestmöglich zu behandeln und langfristige Beeinträchtigungen zu vermeiden. Auch psychologische Unterstützung ist Teil der geplanten Nothilfe. Sie soll Menschen dabei helfen, die traumatischen Erlebnisse der Katastrophe zu verarbeiten.
Gilles Nouzies, Regionaldirektor von Handicap International, und Fanny Mraz, Leiterin für Nothilfe-Einsätze, geben Ihnen gerne Interviews (auf Englisch oder Französisch).
Über Handicap International e.V.
Handicap International / Humanity & Inclusion (HI) ist eine gemeinnützige Organisation für Nothilfe und Entwicklungszusammenarbeit, die in rund 60 Ländern aktiv ist. Wir setzen uns für eine solidarische und inklusive Welt ein. Wir verbessern langfristig die Lebensbedingungen für Menschen mit Behinderung und unterstützen diejenigen, die besonderen Schutz benötigen. Außerdem arbeiten wir für eine Welt ohne Minen und Streubomben sowie für den Schutz der Zivilbevölkerung im Krieg. HI ist Co-Preisträgerin des Friedensnobelpreises von 1997. Handicap International e.V. ist der deutsche Verein von HI.
Pressekontakt:
Huberta von Roedern
Leiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Mail: h.vonroedern@hi.org
Mobil: +49 151 73 02 32 06
www.handicap-international.de
Original-Content von: Handicap International e.V., übermittelt durch news aktuell
Originalmeldung: https://www.presseportal.de/pm/16206/6340983
Eine verheerende Flut aus Eis, Schlamm und Geröll hat im Norden Nepals ganze Dörfer zerstört und zahlreiche Menschenleben gefordert. Handicap International (HI) bereitet Nothilfemaßnahmen vor, um die betroffene Bevölkerung schnell zu unterstützen - unter anderem mit Rollstühlen und Krücken sowie Hilfsgütern wie Decken, Kleidung, Küchenutensilien und Seife. Sie sollen zunächst an rund hundert besonders betroffene Haushalte verteilt werden Besonders wichtig ist dabei, dass die Hilfe alle Menschen erreicht - auch Menschen mit Behinderung oder Ältere.
"Wir bereiten derzeit den Einsatz unseres Nothilfeteams vor. Es soll Krankenhäuser bei der Versorgung der vielen Verletzten unterstützen. Außerdem wollen wir rund hundert Mobilitätshilfen wie Gehstöcke, Krücken und Rollstühle an Menschen verteilen, die sie dringend benötigen", erklärt Rajesh Chandra, Leiter des Nepal-Programms von Handicap International.
"Unsere Nothilfe muss inklusiv sein. Menschen mit Behinderungen, ältere Menschen und andere besonders gefährdete Bevölkerungsgruppen müssen von Anfang an mitgedacht und gezielt unterstützt werden", so Chandra.
Das bergige Gelände und die massiven Schäden an Straßen und Infrastruktur erschweren die Rettungsarbeiten erheblich. Einige der besonders stark betroffenen Gebiete sind weiterhin von der Außenwelt abgeschnitten. "Die Bilder, die uns aus den Katastrophengebieten erreichen, sind erschreckend. Die Flut kam mit enormer Wucht und riss alles mit sich. Straßen sind durch Schlamm und Geröll unpassierbar, einige Gebiete können auf dem Landweg überhaupt nicht mehr erreicht werden. Davon sind auch mehrere Gesundheitszentren und zwei Krankenhäuser betroffen. In den Distrikten Rasuwa, Nuwakot und Dhading besteht zudem weiterhin die Gefahr weiterer Erdrutsche und Gebäudeeinstürze", berichtet Rajesh Chandra.
Reha-Maßnahmen für Verletzte und psychologische Hilfe
Handicap International ist seit mehr als 25 Jahren in Nepal tätig und verfügt über langjährige Erfahrung in der Katastrophenhilfe und im Wiederaufbau. Das nepalesische Gesundheitsministerium hat Handicap International um Unterstützung bei der Rehabilitation verletzter Menschen und bei der psychologischen Betreuung der Betroffenen gebeten.
HI bereitet außerdem ein Team vor, das die Gesundheitsversorgung in den betroffenen Gebieten unterstützen soll. Gerade unmittelbar nach einer Katastrophe ist eine schnelle medizinische Versorgung entscheidend, um Verletzte bestmöglich zu behandeln und langfristige Beeinträchtigungen zu vermeiden. Auch psychologische Unterstützung ist Teil der geplanten Nothilfe. Sie soll Menschen dabei helfen, die traumatischen Erlebnisse der Katastrophe zu verarbeiten.
Gilles Nouzies, Regionaldirektor von Handicap International, und Fanny Mraz, Leiterin für Nothilfe-Einsätze, geben Ihnen gerne Interviews (auf Englisch oder Französisch).
Über Handicap International e.V.
Handicap International / Humanity & Inclusion (HI) ist eine gemeinnützige Organisation für Nothilfe und Entwicklungszusammenarbeit, die in rund 60 Ländern aktiv ist. Wir setzen uns für eine solidarische und inklusive Welt ein. Wir verbessern langfristig die Lebensbedingungen für Menschen mit Behinderung und unterstützen diejenigen, die besonderen Schutz benötigen. Außerdem arbeiten wir für eine Welt ohne Minen und Streubomben sowie für den Schutz der Zivilbevölkerung im Krieg. HI ist Co-Preisträgerin des Friedensnobelpreises von 1997. Handicap International e.V. ist der deutsche Verein von HI.
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