München (ots) -
Anlässlich des Kongresses der European Society of Cardiology (ESC), bei dem aktuelle Entwicklungen in der Herz-Kreislauf-Medizin im Mittelpunkt stehen, rückt auch die Herzinsuffizienz als eine der bedeutenden Herzerkrankungen in den Fokus. Jedes Jahr müssen in Deutschland mehr als 460.000 Menschen wegen einer Herzschwäche, auch Herzinsuffizienz genannt, ins Krankenhaus. Dennoch wird eine chronische Herzschwäche mitunter lange nicht ernst genommen oder sogar übersehen. Denn häufig neigen Betroffene dazu, typische Symptome wie Luftnot oder Leistungsschwäche als Alterserscheinungen abzutun. Jedoch ist ein schwaches Herz keineswegs eine normale Alterserscheinung. Eine frühe Therapie ist wichtig, um weitreichende Folgen zu verhindern oder einem medizinischen Notfall vorzubeugen. Prof. Dr. Antje Deppe, Expertin bei Johnson&Johnson MedTech, gibt Auskunft über Symptome, Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten bei Herzinsuffizienz.
Was ist Herzinsuffizienz?
Prof. Dr. Antje Deppe: "Eine Herzinsuffizienz, auch Herzschwäche genannt, ist eine chronische Krankheit, bei der das Herz nicht mehr in der Lage ist, den Körper mit ausreichend Blut - und damit verbunden mit lebenswichtigem Sauerstoff - zu versorgen. Die Folge: Es treten typische Symptome wie Atemnot oder anomale Flüssigkeitseinlagerungen auf. In der Medizin wird zwischen einer akuten und einer chronischen Herzinsuffizienz unterschieden. Wenn die Herzschwäche sehr plötzlich innerhalb von Stunden oder Tagen eintritt, handelt es sich um eine akute Herzschwäche. Eine chronische Herzschwäche entwickelt sich dagegen allmählich in der Regel über Monate oder Jahre hinweg."
Welche Ursache liegt einer Herzinsuffizienz zugrunde?
Prof. Dr. Antje Deppe: "Es gibt unterschiedliche Ursachen für eine Herzinsuffizienz. Die häufigsten Auslöser sind hoher Blutdruck, eine koronare Herzkrankheit (KHK) - also eine Verkalkung der Herzkranzgefäße - Herzklappenfehler oder auch Herzrhythmusstörungen. Zudem kann die Ursache auch außerhalb des Herzens liegen. So wird beispielsweise bei Fieber oder einer Blutarmut der Stoffwechsel so stark angekurbelt, dass das Herz mehr leisten muss als im Normalfall. Auch hier kann die Folge eine akute Herzinsuffizienz sein."
Welche Symptome weisen Betroffene auf?
Den verschiedenen Arten von Herzinsuffizienz gehen unterschiedliche Symptome voraus. Symptome einer chronischen Herzschwäche:
- Schnelle Erschöpfung und Müdigkeit
- Luftnot bei Belastung
- Flüssigkeitseinlagerungen, vor allem in Füßen, Knöcheln und Unterschenkeln
- Gewichtszunahme trotz Appetitlosigkeit
- Häufiger Harndrang
Symptome einer akuten Herzschwäche:
- Schwere Atemnot und Husten
- Herzrasen
- Kalter Schweiß
- Blasse Haut
Eine Herzschwäche führt manchmal auch zu Schwindel, Gedächtnisstörungen, Niedergeschlagenheit, Herzklopfen, Übelkeit oder Völlegefühl.[1]
Wie kann Herzinsuffizienz behandelt werden?
Eine akute Herzschwäche ist ein medizinischer Notfall, der sofort behandelt werden sollte. Die Therapie zielt darauf ab, das Herz zu entlasten und auslösende Faktoren zu minimieren. Das kann die Lebensqualität sowie die körperliche Leistungsfähigkeit verbessern. Entwickeln die Patient:innen als Folge der Herzinsuffizienz eine krankhafte Erweiterung des Herzmuskels, die zu einer verringerten Pumpfunktion des Herzes führt, kann der Einsatz einer IMPELLATM Herzpumpe - der kleinsten Herzpumpe der Welt - für Unterstützung, Entlastung und Regeneration des Herzens sorgen. "Die Herzpumpe verschafft den Patient:innen Zeit. Sei es, damit das Herz sich erholt und zu alter Kraft zurück findet oder um als stabile Überbrückung zu dienen, während auf eine mögliche Transplantation gewartet wird.
Gleichzeitig hilft die IMPELLATM Herzpumpe, das Risiko von Komplikationen im Zusammenhang mit akutem Organversagen zu verringern. Ihre Anpassungsfähigkeit und Möglichkeit zur individuellen Steuerung machen sie zu einer vielversprechenden Therapieform für Patient:innen", so Prof. Dr. Antje Deppe. Eine chronische Herzschwäche ist dagegen oft nicht heilbar, aber behandelbar. Die Therapieziele sowie mögliche Behandlungsschritte sollten mit den Betroffenen gemeinsam geplant werden. Denn sowohl die individuelle Lebenssituation als auch eventuelle Begleiterkrankungen finden dabei Berücksichtigung.
Über Johnson & Johnson MedTech Heart Recovery:
Johnson & Johnson MedTech Heart Recovery ist ein innovatives und weltweit führendes Medizintechnik-Unternehmen, das mit seinem einzigartigen Produktportfolio einen wesentlichen Beitrag zur Herzunterstützung und Wiederherstellung der Herzfunktion leistet. Es stellt modernste Technologien für Herzkatheterlabor und Herzchirurgie, darunter das Kernstück des Unternehmens, die IMPELLATM Herzpumpe, her. Das Medizintechnikunternehmen hat rund 3.800 Mitarbeitende in den USA, Europa und Japan, die mit der Herstellung der IMPELLATM Herzpumpe beschäftigt sind. Die IMPELLATM Herzpumpe wurde in Aachen entwickelt und wird dort bis heute produziert. Hier arbeiten die Mitarbeitenden stetig an der Weiterentwicklung der einzigartigen Produkte zur Herzerholung.
[1] https://ots.de/MgD0dJ
Pressekontakt:
Lauffeuer Kommunikation GmbH
Graciela Rickert
e: gr@lauffeuer-kommunikation.de
t: +49 40 716 61 33 30
Svea Grühn
e: sg@lauffeuer-kommunikation.de
t: +49 40 716 61 33 17
Original-Content von: Johnson & Johnson MedTech, übermittelt durch news aktuell
Originalmeldung: https://www.presseportal.de/pm/179541/6340973
Anlässlich des Kongresses der European Society of Cardiology (ESC), bei dem aktuelle Entwicklungen in der Herz-Kreislauf-Medizin im Mittelpunkt stehen, rückt auch die Herzinsuffizienz als eine der bedeutenden Herzerkrankungen in den Fokus. Jedes Jahr müssen in Deutschland mehr als 460.000 Menschen wegen einer Herzschwäche, auch Herzinsuffizienz genannt, ins Krankenhaus. Dennoch wird eine chronische Herzschwäche mitunter lange nicht ernst genommen oder sogar übersehen. Denn häufig neigen Betroffene dazu, typische Symptome wie Luftnot oder Leistungsschwäche als Alterserscheinungen abzutun. Jedoch ist ein schwaches Herz keineswegs eine normale Alterserscheinung. Eine frühe Therapie ist wichtig, um weitreichende Folgen zu verhindern oder einem medizinischen Notfall vorzubeugen. Prof. Dr. Antje Deppe, Expertin bei Johnson&Johnson MedTech, gibt Auskunft über Symptome, Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten bei Herzinsuffizienz.
Was ist Herzinsuffizienz?
Prof. Dr. Antje Deppe: "Eine Herzinsuffizienz, auch Herzschwäche genannt, ist eine chronische Krankheit, bei der das Herz nicht mehr in der Lage ist, den Körper mit ausreichend Blut - und damit verbunden mit lebenswichtigem Sauerstoff - zu versorgen. Die Folge: Es treten typische Symptome wie Atemnot oder anomale Flüssigkeitseinlagerungen auf. In der Medizin wird zwischen einer akuten und einer chronischen Herzinsuffizienz unterschieden. Wenn die Herzschwäche sehr plötzlich innerhalb von Stunden oder Tagen eintritt, handelt es sich um eine akute Herzschwäche. Eine chronische Herzschwäche entwickelt sich dagegen allmählich in der Regel über Monate oder Jahre hinweg."
Welche Ursache liegt einer Herzinsuffizienz zugrunde?
Prof. Dr. Antje Deppe: "Es gibt unterschiedliche Ursachen für eine Herzinsuffizienz. Die häufigsten Auslöser sind hoher Blutdruck, eine koronare Herzkrankheit (KHK) - also eine Verkalkung der Herzkranzgefäße - Herzklappenfehler oder auch Herzrhythmusstörungen. Zudem kann die Ursache auch außerhalb des Herzens liegen. So wird beispielsweise bei Fieber oder einer Blutarmut der Stoffwechsel so stark angekurbelt, dass das Herz mehr leisten muss als im Normalfall. Auch hier kann die Folge eine akute Herzinsuffizienz sein."
Welche Symptome weisen Betroffene auf?
Den verschiedenen Arten von Herzinsuffizienz gehen unterschiedliche Symptome voraus. Symptome einer chronischen Herzschwäche:
- Schnelle Erschöpfung und Müdigkeit
- Luftnot bei Belastung
- Flüssigkeitseinlagerungen, vor allem in Füßen, Knöcheln und Unterschenkeln
- Gewichtszunahme trotz Appetitlosigkeit
- Häufiger Harndrang
Symptome einer akuten Herzschwäche:
- Schwere Atemnot und Husten
- Herzrasen
- Kalter Schweiß
- Blasse Haut
Eine Herzschwäche führt manchmal auch zu Schwindel, Gedächtnisstörungen, Niedergeschlagenheit, Herzklopfen, Übelkeit oder Völlegefühl.[1]
Wie kann Herzinsuffizienz behandelt werden?
Eine akute Herzschwäche ist ein medizinischer Notfall, der sofort behandelt werden sollte. Die Therapie zielt darauf ab, das Herz zu entlasten und auslösende Faktoren zu minimieren. Das kann die Lebensqualität sowie die körperliche Leistungsfähigkeit verbessern. Entwickeln die Patient:innen als Folge der Herzinsuffizienz eine krankhafte Erweiterung des Herzmuskels, die zu einer verringerten Pumpfunktion des Herzes führt, kann der Einsatz einer IMPELLATM Herzpumpe - der kleinsten Herzpumpe der Welt - für Unterstützung, Entlastung und Regeneration des Herzens sorgen. "Die Herzpumpe verschafft den Patient:innen Zeit. Sei es, damit das Herz sich erholt und zu alter Kraft zurück findet oder um als stabile Überbrückung zu dienen, während auf eine mögliche Transplantation gewartet wird.
Gleichzeitig hilft die IMPELLATM Herzpumpe, das Risiko von Komplikationen im Zusammenhang mit akutem Organversagen zu verringern. Ihre Anpassungsfähigkeit und Möglichkeit zur individuellen Steuerung machen sie zu einer vielversprechenden Therapieform für Patient:innen", so Prof. Dr. Antje Deppe. Eine chronische Herzschwäche ist dagegen oft nicht heilbar, aber behandelbar. Die Therapieziele sowie mögliche Behandlungsschritte sollten mit den Betroffenen gemeinsam geplant werden. Denn sowohl die individuelle Lebenssituation als auch eventuelle Begleiterkrankungen finden dabei Berücksichtigung.
Über Johnson & Johnson MedTech Heart Recovery:
Johnson & Johnson MedTech Heart Recovery ist ein innovatives und weltweit führendes Medizintechnik-Unternehmen, das mit seinem einzigartigen Produktportfolio einen wesentlichen Beitrag zur Herzunterstützung und Wiederherstellung der Herzfunktion leistet. Es stellt modernste Technologien für Herzkatheterlabor und Herzchirurgie, darunter das Kernstück des Unternehmens, die IMPELLATM Herzpumpe, her. Das Medizintechnikunternehmen hat rund 3.800 Mitarbeitende in den USA, Europa und Japan, die mit der Herstellung der IMPELLATM Herzpumpe beschäftigt sind. Die IMPELLATM Herzpumpe wurde in Aachen entwickelt und wird dort bis heute produziert. Hier arbeiten die Mitarbeitenden stetig an der Weiterentwicklung der einzigartigen Produkte zur Herzerholung.
[1] https://ots.de/MgD0dJ
Pressekontakt:
Lauffeuer Kommunikation GmbH
Graciela Rickert
e: gr@lauffeuer-kommunikation.de
t: +49 40 716 61 33 30
Svea Grühn
e: sg@lauffeuer-kommunikation.de
t: +49 40 716 61 33 17
Original-Content von: Johnson & Johnson MedTech, übermittelt durch news aktuell
Originalmeldung: https://www.presseportal.de/pm/179541/6340973
© 2026 news aktuell
