Kathmandu/Berlin (ots) -
Rettungskräfte suchen unter Hochdruck nach Überlebenden in den von einer Sturzflut verwüsteten Gebieten im Norden Nepals, während Save the Children Familien mit Nothilfe versorgt. Viele Orte sind weiterhin nur per Hubschrauber erreichbar.
Die Katastrophe in der Region Rasuwa ereignete sich zu einer Zeit, als Kinder entweder auf dem Weg zur Schule waren oder gerade mit dem Unterricht begannen. Viele Kinder in der Region legen lange Wege zur Schule zurück. Sie kommen aus Gebieten, die nun durch die Wassermassen abgeschnitten sind, wodurch sie möglicherweise von ihren Familien oder Bezugspersonen getrennt sind. Auch Schäden an der Telefon- und Internetinfrastruktur erschweren es den Familien, Kontakt zu ihren Angehörigen aufzunehmen.
"Nach einer Katastrophe wie dieser gehören Kinder zu den am stärksten gefährdeten Gruppen. Sie sind erhöhten Risiken für ihre Gesundheit, Sicherheit, ihren Schutz und ihr Wohlergehen ausgesetzt", sagt Tara Chettry, Länderdirektorin von Save the Children in Nepal. "Sie werden verwirrt und verstört sein, nachdem sie eine solche Verwüstung miterlebt haben. Die Identifizierung von unbegleiteten Kindern und von Kindern, die von ihren Familien getrennt wurden, muss für die Rettungs- und Einsatzteams oberste Priorität haben."
Während die Zahl der bestätigten Todesopfer steigt, gelten nach wie vor Hunderte von Menschen als vermisst. Die gewaltige Sturzflut kam ohne Vorwarnung, überschwemmte Ortschaften in der Bergregion, hinterließ zerstörte Häuser und Brücken sowie Schlamm und Trümmer.
Familien suchen Zuflucht, wo immer sie können. Einige sind bei Verwandten untergekommen, andere leben in öffentlichen Gebäuden wie Gemeindezentren. Die Versorgung mit sauberem Wasser ist im gesamten Bezirk stark beeinträchtigt. Mitarbeitende von Save the Children berichten von erheblichen Schwierigkeiten, die betroffenen Gemeinden zu erreichen. Straßen sind blockiert oder überflutet. Hinzukommen Verkehrsstaus, die die Rettungs- und Hilfsmaßnahmen verlangsamen, da einige Menschen aus den betroffenen Gebieten fliehen.
Das Nothilfeteam von Save the Children in Nepal ist in den betroffenen Gebieten im Einsatz und verteilt in der ersten Hilfsphase unter anderem Haushalts- und Kochsets sowie Moskitonetze und Decken an rund 1.000 Haushalte. Die Kinderrechtsorganisation arbeitet mit nationalen und lokalen Behörden zusammen, um den unmittelbaren und langfristigen Bedarf von Kindern und Familien zu ermitteln und ist bereit, ihre Hilfsmaßnahmen auszuweiten.
Save the Children ist seit 1976 in Nepal tätig. Die Organisation hat Programme in den Bereichen Kinderschutz, Kinderrechtspolitik, Bildung, Klimawandel, Gleichstellung der Geschlechter, Gesundheit und Ernährung sowie Kinderarmut.
Über Save the Children
Im Nachkriegsjahr 1919 gründete die britische Sozialreformerin und Kinderrechtlerin Eglantyne Jebb Save the Children, um Kinder in Deutschland und Österreich vor dem Hungertod zu retten. Heute ist die inzwischen größte unabhängige Kinderrechtsorganisation der Welt in rund 100 Ländern tätig. Save the Children setzt sich ein für Kinder in Kriegen, Konflikten und Katastrophen. Für eine Welt, die die Rechte der Kinder achtet, in der alle Kinder gesund und sicher leben sowie frei und selbstbestimmt aufwachsen und lernen können - seit über 100 Jahren.
Pressekontakt:
Save the Children Deutschland e.V.
Pressestelle
Tel.: +49 (0)30 - 27 59 59 79 - 226
Mail: presse@savethechildren.de
Original-Content von: Save the Children Deutschland e.V., übermittelt durch news aktuell
Originalmeldung: https://www.presseportal.de/pm/106106/6341131
Rettungskräfte suchen unter Hochdruck nach Überlebenden in den von einer Sturzflut verwüsteten Gebieten im Norden Nepals, während Save the Children Familien mit Nothilfe versorgt. Viele Orte sind weiterhin nur per Hubschrauber erreichbar.
Die Katastrophe in der Region Rasuwa ereignete sich zu einer Zeit, als Kinder entweder auf dem Weg zur Schule waren oder gerade mit dem Unterricht begannen. Viele Kinder in der Region legen lange Wege zur Schule zurück. Sie kommen aus Gebieten, die nun durch die Wassermassen abgeschnitten sind, wodurch sie möglicherweise von ihren Familien oder Bezugspersonen getrennt sind. Auch Schäden an der Telefon- und Internetinfrastruktur erschweren es den Familien, Kontakt zu ihren Angehörigen aufzunehmen.
"Nach einer Katastrophe wie dieser gehören Kinder zu den am stärksten gefährdeten Gruppen. Sie sind erhöhten Risiken für ihre Gesundheit, Sicherheit, ihren Schutz und ihr Wohlergehen ausgesetzt", sagt Tara Chettry, Länderdirektorin von Save the Children in Nepal. "Sie werden verwirrt und verstört sein, nachdem sie eine solche Verwüstung miterlebt haben. Die Identifizierung von unbegleiteten Kindern und von Kindern, die von ihren Familien getrennt wurden, muss für die Rettungs- und Einsatzteams oberste Priorität haben."
Während die Zahl der bestätigten Todesopfer steigt, gelten nach wie vor Hunderte von Menschen als vermisst. Die gewaltige Sturzflut kam ohne Vorwarnung, überschwemmte Ortschaften in der Bergregion, hinterließ zerstörte Häuser und Brücken sowie Schlamm und Trümmer.
Familien suchen Zuflucht, wo immer sie können. Einige sind bei Verwandten untergekommen, andere leben in öffentlichen Gebäuden wie Gemeindezentren. Die Versorgung mit sauberem Wasser ist im gesamten Bezirk stark beeinträchtigt. Mitarbeitende von Save the Children berichten von erheblichen Schwierigkeiten, die betroffenen Gemeinden zu erreichen. Straßen sind blockiert oder überflutet. Hinzukommen Verkehrsstaus, die die Rettungs- und Hilfsmaßnahmen verlangsamen, da einige Menschen aus den betroffenen Gebieten fliehen.
Das Nothilfeteam von Save the Children in Nepal ist in den betroffenen Gebieten im Einsatz und verteilt in der ersten Hilfsphase unter anderem Haushalts- und Kochsets sowie Moskitonetze und Decken an rund 1.000 Haushalte. Die Kinderrechtsorganisation arbeitet mit nationalen und lokalen Behörden zusammen, um den unmittelbaren und langfristigen Bedarf von Kindern und Familien zu ermitteln und ist bereit, ihre Hilfsmaßnahmen auszuweiten.
Save the Children ist seit 1976 in Nepal tätig. Die Organisation hat Programme in den Bereichen Kinderschutz, Kinderrechtspolitik, Bildung, Klimawandel, Gleichstellung der Geschlechter, Gesundheit und Ernährung sowie Kinderarmut.
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Im Nachkriegsjahr 1919 gründete die britische Sozialreformerin und Kinderrechtlerin Eglantyne Jebb Save the Children, um Kinder in Deutschland und Österreich vor dem Hungertod zu retten. Heute ist die inzwischen größte unabhängige Kinderrechtsorganisation der Welt in rund 100 Ländern tätig. Save the Children setzt sich ein für Kinder in Kriegen, Konflikten und Katastrophen. Für eine Welt, die die Rechte der Kinder achtet, in der alle Kinder gesund und sicher leben sowie frei und selbstbestimmt aufwachsen und lernen können - seit über 100 Jahren.
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