Berlin (ots) -
Bevölkerung und Parteien geht es um erreichbare Versorgungsangebote in der Stadt und auf dem Land.
Kurz vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt am 6. September rückt die Gesundheitsversorgung in den Mittelpunkt. Für die Menschen im Land ist entscheidend, dass medizinische Angebote gut erreichbar bleiben - von der Apotheke über die Arztpraxis bis zum Krankenhaus.
"Gesundheitsversorgung ist Daseinsvorsorge und damit eine zentrale Zukunftsfrage für Sachsen-Anhalt", sagt Dorothee Brakmann, Hauptgeschäftsführerin von Pharma Deutschland. "Die Menschen wollen sich darauf verlassen können, dass sie im Alltag schnell und persönlich Hilfe erhalten: in der Apotheke, in der Arztpraxis und im Krankenhaus."
Die Gesundheitsversorgung ist zentrales Thema im laufenden Wahlkampf. Parteiübergreifend besteht der Anspruch, eine erreichbare und verlässliche Versorgung im ganzen Land zu sichern. Die Parteien greifen die Sicherung ambulanter Versorgung auf, einschließlich der haus- und fachärztlichen Versorgung sowie der Gewinnung von Nachwuchs. Sie befassen sich außerdem mit der Zukunft der Krankenhäuser, ihrer Finanzierung, ihrer Struktur und ihrer Rolle für die regionale Versorgung. Zugleich betonen sie, dass medizinische Angebote auch im ländlichen Raum erreichbar bleiben müssen.
Die Menschen in Sachsen-Anhalt bewerten die Versorgung durch Apotheken besonders positiv. 83,3 Prozent der Befragten geben laut dem Pharma Deutschland Gesundheitsmonitor an, mit der Apothekenversorgung zufrieden zu sein. Nur 3,6 Prozent sehen in diesem Bereich Probleme. Apotheken sind für viele Menschen der am einfachsten erreichbare Zugang zum Gesundheitssystem. Sie beraten persönlich zu Arzneimitteln, helfen bei akuten Beschwerden, unterstützen bei der sicheren Anwendung von Medikamenten und vermitteln bei Bedarf in die weitere medizinische Versorgung.
Insbesondere vor dem Hintergrund des demografischen Wandels und des in den kommenden Jahren bevorstehenden Ruhestands vieler Ärztinnen und Ärzte gewinnt die Frage einer ausreichenden medizinischen Versorgung an Bedeutung. Aktuell nehmen jedoch nur 31 Prozent der Befragten in Sachsen-Anhalt ein ausreichendes Angebot an Ärztinnen und Ärzten wahr. Damit liegt der Wert deutlich unter dem Bundesdurchschnitt von 52 Prozent.
Sachsen-Anhalt hat in den vergangenen Jahren bereits wichtige Maßnahmen zur Sicherung und Weiterentwicklung der Gesundheitsversorgung auf den Weg gebracht. Das Gesundheitskabinett des Landes beschloss Anfang 2025 ein Maßnahmenpaket gegen den Ärzte- und Zahnärztemangel sowie einen Fahrplan für die Weiterentwicklung der Krankenhausplanung. Vorgesehen sind unter anderem die Ausweitung der Landarztquote, Stipendien und Unterstützungsangebote für die Niederlassung in ländlichen Regionen. Seit dem Start der Landarztquote im Jahr 2020 konnten nach Angaben des Gesundheitsministeriums mehr als 130 angehende Ärztinnen und Ärzte für ländliche Regionen gewonnen werden.
Auch die Krankenhausplanung wird weiterentwickelt. Ziel ist es, Kliniken stärker zu spezialisieren, Qualität zu sichern und die ambulante und stationäre Versorgung besser miteinander zu verzahnen. Die Krankenhausplanung des Landes verfolgt ausdrücklich das Ziel einer bedarfsgerechten Versorgung.
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Im Auftrag von Pharma Deutschland führt das Meinungsforschungsinstitut Civey seit Januar 2025 ein kontinuierliches Live-Monitoring zur individuellen medizinischen Versorgungssituation sowie zu Erfahrungen im Kontext pharmazeutischer Themen durch. Die Anzahl der Antworten, die stellvertretend für die Grundgesamtheit in der Stichprobe zur Berechnung des repräsentativen Ergebnisses berücksichtigt werden, liegt bei 5.000 Befragten. Die erhobenen Daten werden nach den sechs Landesverbänden von Pharma Deutschland differenziert analysiert. Die Ergebnisse sind repräsentativ für die angegebene Grundgesamtheit. Für die Berechnung regionaler Ergebnisse nutzt Civey Small-Area-Methoden mit einem Echtzeit-Modell. Dazu werden die Ergebnisse auf Basis einer modellbasierten, statistischen Methode für kleine Datenräume erhoben. Weitere Informationen und Ergebnisse finden Sie auf unserer Webseite (https://www.pharmadeutschland.de/pharmawissen-fuer-alle/gesundheitsmonitor/).
Der Pharma Deutschland e.V. ist der mitgliederstärkste Branchenverband der Pharmaindustrie in Deutschland. Er vertritt die Interessen von rund 400 Mitgliedsunternehmen, die in Deutschland ca. 80.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigen. Die in Pharma Deutschland e.V. organisierten Unternehmen tragen maßgeblich dazu bei, die Arzneimittelversorgung in Deutschland zu sichern. So stellen sie fast 80 Prozent der in Apotheken verkauften rezeptfreien und fast zwei Drittel der rezeptpflichtigen Arzneimittel sowie einen Großteil der stofflichen und dentalen Medizinprodukte für die Patientinnen und Patienten bereit. Unter www.pharmadeutschland.de gibt es mehr Informationen zu Pharma Deutschland.
Ihre Ansprechpartner in der Pressestelle von Pharma Deutschland:
Hannes Hönemann
Leiter Abteilung Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
T. +49 171 5618203
hoenemann@pharmadeutschland.de
Anna Frederike Gutzeit
CvD Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
T. +49 170 4548014
gutzeit@pharmadeutschland.de
Geschäftsstelle Berlin
Pharma Deutschland e.V.
Friedrichstraße 134
10117 Berlin
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1000 Brüssel
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Original-Content von: Pharma Deutschland e.V., übermittelt durch news aktuell
Originalmeldung: https://www.presseportal.de/pm/54882/6341126
Bevölkerung und Parteien geht es um erreichbare Versorgungsangebote in der Stadt und auf dem Land.
Kurz vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt am 6. September rückt die Gesundheitsversorgung in den Mittelpunkt. Für die Menschen im Land ist entscheidend, dass medizinische Angebote gut erreichbar bleiben - von der Apotheke über die Arztpraxis bis zum Krankenhaus.
"Gesundheitsversorgung ist Daseinsvorsorge und damit eine zentrale Zukunftsfrage für Sachsen-Anhalt", sagt Dorothee Brakmann, Hauptgeschäftsführerin von Pharma Deutschland. "Die Menschen wollen sich darauf verlassen können, dass sie im Alltag schnell und persönlich Hilfe erhalten: in der Apotheke, in der Arztpraxis und im Krankenhaus."
Die Gesundheitsversorgung ist zentrales Thema im laufenden Wahlkampf. Parteiübergreifend besteht der Anspruch, eine erreichbare und verlässliche Versorgung im ganzen Land zu sichern. Die Parteien greifen die Sicherung ambulanter Versorgung auf, einschließlich der haus- und fachärztlichen Versorgung sowie der Gewinnung von Nachwuchs. Sie befassen sich außerdem mit der Zukunft der Krankenhäuser, ihrer Finanzierung, ihrer Struktur und ihrer Rolle für die regionale Versorgung. Zugleich betonen sie, dass medizinische Angebote auch im ländlichen Raum erreichbar bleiben müssen.
Die Menschen in Sachsen-Anhalt bewerten die Versorgung durch Apotheken besonders positiv. 83,3 Prozent der Befragten geben laut dem Pharma Deutschland Gesundheitsmonitor an, mit der Apothekenversorgung zufrieden zu sein. Nur 3,6 Prozent sehen in diesem Bereich Probleme. Apotheken sind für viele Menschen der am einfachsten erreichbare Zugang zum Gesundheitssystem. Sie beraten persönlich zu Arzneimitteln, helfen bei akuten Beschwerden, unterstützen bei der sicheren Anwendung von Medikamenten und vermitteln bei Bedarf in die weitere medizinische Versorgung.
Insbesondere vor dem Hintergrund des demografischen Wandels und des in den kommenden Jahren bevorstehenden Ruhestands vieler Ärztinnen und Ärzte gewinnt die Frage einer ausreichenden medizinischen Versorgung an Bedeutung. Aktuell nehmen jedoch nur 31 Prozent der Befragten in Sachsen-Anhalt ein ausreichendes Angebot an Ärztinnen und Ärzten wahr. Damit liegt der Wert deutlich unter dem Bundesdurchschnitt von 52 Prozent.
Sachsen-Anhalt hat in den vergangenen Jahren bereits wichtige Maßnahmen zur Sicherung und Weiterentwicklung der Gesundheitsversorgung auf den Weg gebracht. Das Gesundheitskabinett des Landes beschloss Anfang 2025 ein Maßnahmenpaket gegen den Ärzte- und Zahnärztemangel sowie einen Fahrplan für die Weiterentwicklung der Krankenhausplanung. Vorgesehen sind unter anderem die Ausweitung der Landarztquote, Stipendien und Unterstützungsangebote für die Niederlassung in ländlichen Regionen. Seit dem Start der Landarztquote im Jahr 2020 konnten nach Angaben des Gesundheitsministeriums mehr als 130 angehende Ärztinnen und Ärzte für ländliche Regionen gewonnen werden.
Auch die Krankenhausplanung wird weiterentwickelt. Ziel ist es, Kliniken stärker zu spezialisieren, Qualität zu sichern und die ambulante und stationäre Versorgung besser miteinander zu verzahnen. Die Krankenhausplanung des Landes verfolgt ausdrücklich das Ziel einer bedarfsgerechten Versorgung.
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Im Auftrag von Pharma Deutschland führt das Meinungsforschungsinstitut Civey seit Januar 2025 ein kontinuierliches Live-Monitoring zur individuellen medizinischen Versorgungssituation sowie zu Erfahrungen im Kontext pharmazeutischer Themen durch. Die Anzahl der Antworten, die stellvertretend für die Grundgesamtheit in der Stichprobe zur Berechnung des repräsentativen Ergebnisses berücksichtigt werden, liegt bei 5.000 Befragten. Die erhobenen Daten werden nach den sechs Landesverbänden von Pharma Deutschland differenziert analysiert. Die Ergebnisse sind repräsentativ für die angegebene Grundgesamtheit. Für die Berechnung regionaler Ergebnisse nutzt Civey Small-Area-Methoden mit einem Echtzeit-Modell. Dazu werden die Ergebnisse auf Basis einer modellbasierten, statistischen Methode für kleine Datenräume erhoben. Weitere Informationen und Ergebnisse finden Sie auf unserer Webseite (https://www.pharmadeutschland.de/pharmawissen-fuer-alle/gesundheitsmonitor/).
Der Pharma Deutschland e.V. ist der mitgliederstärkste Branchenverband der Pharmaindustrie in Deutschland. Er vertritt die Interessen von rund 400 Mitgliedsunternehmen, die in Deutschland ca. 80.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigen. Die in Pharma Deutschland e.V. organisierten Unternehmen tragen maßgeblich dazu bei, die Arzneimittelversorgung in Deutschland zu sichern. So stellen sie fast 80 Prozent der in Apotheken verkauften rezeptfreien und fast zwei Drittel der rezeptpflichtigen Arzneimittel sowie einen Großteil der stofflichen und dentalen Medizinprodukte für die Patientinnen und Patienten bereit. Unter www.pharmadeutschland.de gibt es mehr Informationen zu Pharma Deutschland.
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