DJ Deutsche Importpreise steigen im Juli schwächer als erwartet
Von Andreas Plecko
DOW JONES--Die Importpreise in Deutschland sind im Juli schwächer gestiegen als erwartet. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) berichtete, erhöhte sich der Index der Einfuhrpreise im Vergleich zum Vormonat um 0,2 Prozent. Von Dow Jones Newswires befragte Ökonomen hatten einen Anstieg von 0,5 Prozent prognostiziert. Im Vergleich zum Vorjahr wurde ein Preisanstieg von 6,8 Prozent registriert. Die befragten Ökonomen hatten einen Anstieg von 7,1 Prozent erwartet.
Den größten Einfluss auf die Gesamtentwicklung der Importpreise hatte der Anstieg der Preise für Vorleistungsgüter und für Energie. Vorleistungsgüter verbilligten sich um 0,5 Prozent im Monats- und verteuerten sich um 10,2 Prozent im Jahresvergleich. Die Preise für Energie stiegen um 1,3 Prozent im Monats- und um 26,4 Prozent im Jahresvergleich.
Ohne Berücksichtigung der Energiepreise lagen die Importpreise um 0,1 Prozent höher als im Vormonat. Binnen Jahresfrist ergab sich ein Plus von 4,8 Prozent.
Die Importpreise beeinflussen die Erzeuger- und Verbraucherpreise und geben damit Hinweise auf den Inflationsdruck. Die Exportpreise lassen Rückschlüsse auf die globale Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft zu.
Der Index der Ausfuhrpreise lag im Juli um 0,4 Prozent über dem Niveau des Vormonats. Im Vergleich zum Vorjahr wurde ein Anstieg um 4,2 Prozent registriert. Dies war der stärkste Anstieg gegenüber dem Vorjahresmonat seit Februar 2023.
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August 28, 2026 02:19 ET (06:19 GMT)
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