Freiburg/Kathmandu (ots) -
Nach der verheerenden Sturzflut hat die Caritas Nepal ihre Nothilfe im Katastrophengebiet ausgeweitet. In Schulen und Gemeindehäusern, die derzeit als Notunterkünfte dienen, verteilen Helfer Lebensmittel, Decken und Moskitonetze an betroffene Familien. Zudem wird in einem besonders schwer betroffenen Gebiet eine Suppenküche eingerichtet, die täglich rund 1.500 Menschen mit warmen Mahlzeiten versorgen kann. Caritas international, das Hilfswerk der deutschen Caritas, kann seine Unterstützung für die Hilfsaktivitäten der Caritas Nepal dank großer Spendenbereitschaft der deutschen Bevölkerung deutlich ausweiten.
"Die Familien in den notdürftigen Sammelunterkünften stehen unter Schock. Viele Menschen haben Angehörige verloren oder wissen nicht, ob sie noch leben. Besonders dramatisch ist die Situation vieler Kinder, die ihre Eltern oder Geschwister vermissen oder vorübergehend bei Verwandten und Nachbarn untergebracht werden mussten", berichtet Julia Gietmann, Asien-Expertin von Caritas international. Viele Ortschaften sind nur noch per Helikopter oder Motorrad zugänglich. Straßen und Brücken wurden von den gewaltigen Wasser- und Schlammmassen zerstört. "In manchen Regionen existiert die Infrastruktur praktisch nicht mehr. Autos kommen nicht durch, zahlreiche Dörfer sind weiterhin von der Außenwelt abgeschnitten", so Gietmann.
Anhaltende Regenfälle in der Monsunzeit erschweren die Hilfsmaßnahmen zusätzlich. Große Sorge bereiten den Einsatzkräften die gewaltigen Schlammablagerungen. Es wird befürchtet, dass neue Niederschläge weitere Erdrutsche und Schlammlawinen auslösen könnten.
Caritas international rechnet damit, dass die Betroffenen noch über viele Monate hinweg auf Unterstützung angewiesen sein werden. Neben der akuten Nothilfe werden langfristig auch Hilfen für den Wiederaufbau von Häusern, Infrastruktur und Lebensgrundlagen erforderlich sein.
Nach aktuellen Angaben konnten bislang 10.451 Menschen im Katastrophengebiet gerettet werden. Rund 900 Menschen kamen ums Leben, 4.247 Personen gelten weiterhin als vermisst. Insgesamt sind nach Schätzungen etwa 96.000 Menschen von der Katastrophe betroffen.
Spenden mit Stichwort "Nothilfe Nepal"
Caritas international, Freiburg
www.caritas-international.de
Pressekontakt:
Herausgeber: Deutscher Caritasverband, Caritas international,
Öffentlichkeitsarbeit, Karlstraße 40, 79104 Freiburg. Telefon
0761/200-0. Oliver Müller (verantwortlich -292), Achim Reinke
(Durchwahl -515).
www.caritas-international.de
Original-Content von: Caritas international, übermittelt durch news aktuell
Originalmeldung: https://www.presseportal.de/pm/67602/6342711
Nach der verheerenden Sturzflut hat die Caritas Nepal ihre Nothilfe im Katastrophengebiet ausgeweitet. In Schulen und Gemeindehäusern, die derzeit als Notunterkünfte dienen, verteilen Helfer Lebensmittel, Decken und Moskitonetze an betroffene Familien. Zudem wird in einem besonders schwer betroffenen Gebiet eine Suppenküche eingerichtet, die täglich rund 1.500 Menschen mit warmen Mahlzeiten versorgen kann. Caritas international, das Hilfswerk der deutschen Caritas, kann seine Unterstützung für die Hilfsaktivitäten der Caritas Nepal dank großer Spendenbereitschaft der deutschen Bevölkerung deutlich ausweiten.
"Die Familien in den notdürftigen Sammelunterkünften stehen unter Schock. Viele Menschen haben Angehörige verloren oder wissen nicht, ob sie noch leben. Besonders dramatisch ist die Situation vieler Kinder, die ihre Eltern oder Geschwister vermissen oder vorübergehend bei Verwandten und Nachbarn untergebracht werden mussten", berichtet Julia Gietmann, Asien-Expertin von Caritas international. Viele Ortschaften sind nur noch per Helikopter oder Motorrad zugänglich. Straßen und Brücken wurden von den gewaltigen Wasser- und Schlammmassen zerstört. "In manchen Regionen existiert die Infrastruktur praktisch nicht mehr. Autos kommen nicht durch, zahlreiche Dörfer sind weiterhin von der Außenwelt abgeschnitten", so Gietmann.
Anhaltende Regenfälle in der Monsunzeit erschweren die Hilfsmaßnahmen zusätzlich. Große Sorge bereiten den Einsatzkräften die gewaltigen Schlammablagerungen. Es wird befürchtet, dass neue Niederschläge weitere Erdrutsche und Schlammlawinen auslösen könnten.
Caritas international rechnet damit, dass die Betroffenen noch über viele Monate hinweg auf Unterstützung angewiesen sein werden. Neben der akuten Nothilfe werden langfristig auch Hilfen für den Wiederaufbau von Häusern, Infrastruktur und Lebensgrundlagen erforderlich sein.
Nach aktuellen Angaben konnten bislang 10.451 Menschen im Katastrophengebiet gerettet werden. Rund 900 Menschen kamen ums Leben, 4.247 Personen gelten weiterhin als vermisst. Insgesamt sind nach Schätzungen etwa 96.000 Menschen von der Katastrophe betroffen.
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