DJ MARKT USA/Inflationssorgen dürften Wall Street belasten
Inflationssorgen dürften die US-Börsen mit kleinen Verlusten in die neue Woche starten lassen. Die Futures auf die großen Aktienindizes deuten eine etwas leichtere Eröffnung am Kassamarkt an. Marktteilnehmer verweisen auf den "falkenhaften" Auftritt von US-Notenbank-Chairman Kevin Warsh am Freitag auf dem Notenbankertreffen in Jackson Hole. Neue Angriffe der US-Streitkräfte auf iranische Ziele treiben derweil den Öpreis kräftig nach oben, was Befürchtungen eines beschleunigten Preisauftriebs ebenfalls neue Nahrung gibt. Aktuell verteuert sich das Barrel Brentöl um 3,4 Prozent auf 91,05 Dollar.
Am Anleihemarkt verharren die Renditen meist auf ihrem erhöhten Niveau, nachdem sie am Freitag in Reaktion auf die Warsh-Rede gestiegen waren. Der Dollar gibt derweil einen Teil seiner Gewinne ab; der Dollarindex sinkt um 0,2 Prozent.
Wichtige Konjunkturdaten stehen am Montag nicht auf der Agenda. Mit dem offiziellen Arbeitsmarktbericht für August wird das Hightlight der Woche erst am Freitag veröffentlicht.
Unternehmensseitig ist es zu Wochenbeginn ebenfalls noch recht ruhig. Aktien der Energiebranche folgen dem Ölpreis nach oben. Der Kurs von Chevron steigt vorbörslich um rund 2 Prozent, Exxon Mobil legen um 1,5 Prozent zu und Halliburton um knapp 3 Prozent.
Die Aktien des Versorgers PG&E sacken um fast 11 Prozent ab. Sie werden belastet von einem neuen kalilfornischen Gesetz zu Wald- und Buschbränden, das - anders als von Gouverneur Gavin Newsom vorgeschlagen - Versicherungen weiterhin die Möglichkeit offenhält, Versorger wegen Schadensforderungen zu verklagen, die auf solche Großfeuer zurückgehen. PG&E hat in der Vergangenheit durch veraltete Stromleitungen gravierende Waldbrände in Kalifornien verursacht.
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August 31, 2026 06:21 ET (10:21 GMT)
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