Kaiserslautern / Mannheim (ots) -
25 Jahre "An die Mikros, fertig, los!" - Nachwuchstalente für den Journalismus von morgen
Beim diesjährigen Ehrenamtstag in Kaiserslautern wurden Maxime Otto, Paul Schanz und Hannah Leiske ausgezeichnet - Nachwuchsförderung ist für glaubwürdigen Journalismus wichtiger denn je.
Wer auch morgen glaubwürdigen Journalismus und starkes Radio will, muss jungen Menschen heute die Möglichkeit geben, sich auszuprobieren, Themen zu setzen und ihre eigene Stimme zu finden. Genau dafür steht der Nachwuchswettbewerb "An die Mikros, fertig, los!", der in diesem Jahr zum 25. Mal vergeben wurde. Im Rahmen des gestrigen Ehrenamtstags in Kaiserslautern wurden auf der gemeinsamen Bühne des Landes Rheinland-Pfalz und RPR1. drei junge Radiotalente ausgezeichnet, die zeigen, wie vielfältig die Themen einer neuen Generation sind - und mit welchem Gespür sie diese bereits heute erzählen.
Drei junge Menschen, drei völlig unterschiedliche Themen - und doch verbindet ihre Beiträge etwas Entscheidendes: Sie beobachten ihre eigene Lebenswelt, entdecken darin Fragen, die auch andere Menschen betreffen, und erzählen sie so, dass man zuhören möchte. Ausgezeichnet wurden Maxime Otto (14) aus Dannstadt-Schauernheim mit "ADS - Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom", Paul Schanz (11) aus Trier mit "Handyregeln für Eltern" und Hannah Leiske (15) aus Ingelheim mit "Comeback der Schallplatte".
Maxime Otto widmet sich einem Thema, das sie selbst und Millionen andere Menschen betrifft. Konzentrationsschwierigkeiten, Vergesslichkeit, Missverständnisse und, wie sie selbst sagt, "manchmal das pure Chaos auf zwei Beinen": In ihrem Beitrag beschreibt die 14-Jährige anschaulich, wie Menschen mit ADS ihre Umwelt erleben. Dabei stellt sie nicht die Schwierigkeiten in den Mittelpunkt, sondern wirbt für mehr Verständnis und Toleranz. "Unsere Unterschiede trennen uns nicht, sie ergänzen uns", lautet ihre zentrale Botschaft.
Paul Schanz dreht mit viel Humor eine Diskussion um, die fast jede Familie kennt. "Leg endlich dein Handy weg" oder "Geh doch mal nach draußen" - solche Sätze hören Kinder und Jugendliche häufig. Der Elfjährige fragt stattdessen: Wie steht es eigentlich um die Bildschirmzeit der Erwachsenen? Mit seinen "Handyregeln für Eltern" nimmt er die Vorbildfunktion der Eltern in den Blick und zeigt gleichzeitig ein feines Gespür dafür, wie sich ein relevantes Thema unterhaltsam erzählen lässt.
Hannah Leiske wiederum beschäftigt sich mit einem überraschenden Trend ihrer Generation: dem Comeback der Schallplatte. Obwohl Jugendliche mit Spotify, Apple Music und jederzeit verfügbarer Musik aufwachsen, entdecken viele analoge Tonträger für sich. Die 15-Jährige erzählt lebhaft, warum es beim Musikhören um mehr gehen kann als den nächsten Stream - um Leidenschaft, Sammeln und die Verbindung, die Musik zwischen Menschen schafft.
Für Andreas Holz, Programmchef RPR1., zeigen die drei Beiträge exemplarisch, worauf es beim Radio ankommt: "Radio ist das vertrauenswürdigste Medium in Deutschland und die große Herausforderung des Radios ist es, zu wissen, welche Themen alle Hörerinnen und Hörer betreffen. Deshalb brauchen wir Nachwuchstalente, die ein Gespür für interessante Themen haben."
Nach 25 Jahren hat der Nachwuchswettbewerb damit eine Bedeutung, die weit über eine klassische Talentförderung hinausgeht. In einer Medienwelt, in der Vertrauen, Einordnung und der Umgang mit Desinformation immer wichtiger werden, sollen junge Menschen früh erfahren, wie journalistisches Arbeiten funktioniert - und dass ihre eigenen Fragen und Perspektiven gesellschaftlich relevant sein können.
Dr. Marc Jan Eumann, Direktor der Medienanstalt Rheinland-Pfalz, unterstreicht diese Verantwortung: "Journalismus braucht Journalist*innen, die recherchieren, einordnen und sagen, was ist. Das ist die beste Medizin gegen Fake News. Behaltet eure Neugier und euren Mut, auch schwierige Themen anzugehen."
Auch Ministerpräsident Gordon Schnieder würdigt die Bedeutung des Wettbewerbs: "Der Nachwuchswettbewerb 'An die Mikros, fertig, los!' gibt den Teilnehmerinnen und Teilnehmern die Möglichkeit, hinter die Kulissen der Radiowelt zu blicken und sich im Medienbereich auszuprobieren. Ich danke RPR1. und der Medienanstalt Rheinland-Pfalz, dass sie jungen Menschen diese großartige Chance eröffnet und gleichzeitig ihr Interesse am Journalismus weckt."
Die 25. Ausgabe von "An die Mikros, fertig, los!" macht damit deutlich: Die Themen von morgen kommen von den Stimmen von morgen. Entscheidend ist, ihnen schon heute ein Mikrofon, eine Bühne und die Chance zu geben, gehört zu werden.
Die Audiotainment Südwest GmbH & Co. KG verantwortet Produktion und strategische Entwicklung der Radioprogramme bigFM, RPR1., RADIO REGENBOGEN und ROCK FM. Mit insgesamt 4,693 Millionen Hörer pro Tag (ma 2026 Audio II) und 14,582 Millionen Online Audio Sessions pro Monat (ma 2026 IP Audio II) erreicht die Audiotainment Südwest Media Hörerinnen und Hörer in Baden-Württemberg, in Rheinland-Pfalz, im Saarland, in Nordrhein-Westfalen, in Hessen, in Niedersachsen, in Hamburg, in Bremen sowie in Berlin und Brandenburg.
RPR1. ist das reichweitenstärkste Hörfunkprogramm aus Rheinland-Pfalz. Gestartet als erster landesweiter privater Radiosender in Deutschland ist RPR1. heute eine über die Landesgrenzen hinaus bekannte Medienmarke in Deutschland.
Mit hoher Informationskompetenz, abwechslungsreichem Musik-Mix, regionalen Events und Comedy sowie stündlichen Nachrichten aus Rheinland-Pfalz und seinen Regionen ist RPR1. fest bei den Menschen im Südwesten verankert.
Kernzielgruppe sind Menschen im Südwesten zwischen 30 und 59 Jahren. Das Programm wird regionalisiert für die Großräume Koblenz, Trier, Mainz sowie Ludwigshafen, es ist auch in Teilen NRWs und Baden-Württembergs zu empfangen.
Der gemeinnützige Verein "RPR Hilft e.V." unterstützt seit vielen Jahren Familien und Hilfsorganisationen in Rheinland-Pfalz.
RPR1. erreicht 1,088 Millionen Hörer pro Tag (ma 2026 Audio II) und generiert 2,221 Millionen Online Audio Sessions pro Monat (ma 2026 IP Audio II). Produziert und verantwortet wird das Programm von der Audiotainment Südwest.
Kontakt für Rückfragen:
Michael Weiland, Pressesprecher, Tel.: 0172 / 3822469, E-Mail: presse@atsw.de
Original-Content von: RPR1, übermittelt durch news aktuell
Originalmeldung: https://www.presseportal.de/pm/164357/6342834
25 Jahre "An die Mikros, fertig, los!" - Nachwuchstalente für den Journalismus von morgen
Beim diesjährigen Ehrenamtstag in Kaiserslautern wurden Maxime Otto, Paul Schanz und Hannah Leiske ausgezeichnet - Nachwuchsförderung ist für glaubwürdigen Journalismus wichtiger denn je.
Wer auch morgen glaubwürdigen Journalismus und starkes Radio will, muss jungen Menschen heute die Möglichkeit geben, sich auszuprobieren, Themen zu setzen und ihre eigene Stimme zu finden. Genau dafür steht der Nachwuchswettbewerb "An die Mikros, fertig, los!", der in diesem Jahr zum 25. Mal vergeben wurde. Im Rahmen des gestrigen Ehrenamtstags in Kaiserslautern wurden auf der gemeinsamen Bühne des Landes Rheinland-Pfalz und RPR1. drei junge Radiotalente ausgezeichnet, die zeigen, wie vielfältig die Themen einer neuen Generation sind - und mit welchem Gespür sie diese bereits heute erzählen.
Drei junge Menschen, drei völlig unterschiedliche Themen - und doch verbindet ihre Beiträge etwas Entscheidendes: Sie beobachten ihre eigene Lebenswelt, entdecken darin Fragen, die auch andere Menschen betreffen, und erzählen sie so, dass man zuhören möchte. Ausgezeichnet wurden Maxime Otto (14) aus Dannstadt-Schauernheim mit "ADS - Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom", Paul Schanz (11) aus Trier mit "Handyregeln für Eltern" und Hannah Leiske (15) aus Ingelheim mit "Comeback der Schallplatte".
Maxime Otto widmet sich einem Thema, das sie selbst und Millionen andere Menschen betrifft. Konzentrationsschwierigkeiten, Vergesslichkeit, Missverständnisse und, wie sie selbst sagt, "manchmal das pure Chaos auf zwei Beinen": In ihrem Beitrag beschreibt die 14-Jährige anschaulich, wie Menschen mit ADS ihre Umwelt erleben. Dabei stellt sie nicht die Schwierigkeiten in den Mittelpunkt, sondern wirbt für mehr Verständnis und Toleranz. "Unsere Unterschiede trennen uns nicht, sie ergänzen uns", lautet ihre zentrale Botschaft.
Paul Schanz dreht mit viel Humor eine Diskussion um, die fast jede Familie kennt. "Leg endlich dein Handy weg" oder "Geh doch mal nach draußen" - solche Sätze hören Kinder und Jugendliche häufig. Der Elfjährige fragt stattdessen: Wie steht es eigentlich um die Bildschirmzeit der Erwachsenen? Mit seinen "Handyregeln für Eltern" nimmt er die Vorbildfunktion der Eltern in den Blick und zeigt gleichzeitig ein feines Gespür dafür, wie sich ein relevantes Thema unterhaltsam erzählen lässt.
Hannah Leiske wiederum beschäftigt sich mit einem überraschenden Trend ihrer Generation: dem Comeback der Schallplatte. Obwohl Jugendliche mit Spotify, Apple Music und jederzeit verfügbarer Musik aufwachsen, entdecken viele analoge Tonträger für sich. Die 15-Jährige erzählt lebhaft, warum es beim Musikhören um mehr gehen kann als den nächsten Stream - um Leidenschaft, Sammeln und die Verbindung, die Musik zwischen Menschen schafft.
Für Andreas Holz, Programmchef RPR1., zeigen die drei Beiträge exemplarisch, worauf es beim Radio ankommt: "Radio ist das vertrauenswürdigste Medium in Deutschland und die große Herausforderung des Radios ist es, zu wissen, welche Themen alle Hörerinnen und Hörer betreffen. Deshalb brauchen wir Nachwuchstalente, die ein Gespür für interessante Themen haben."
Nach 25 Jahren hat der Nachwuchswettbewerb damit eine Bedeutung, die weit über eine klassische Talentförderung hinausgeht. In einer Medienwelt, in der Vertrauen, Einordnung und der Umgang mit Desinformation immer wichtiger werden, sollen junge Menschen früh erfahren, wie journalistisches Arbeiten funktioniert - und dass ihre eigenen Fragen und Perspektiven gesellschaftlich relevant sein können.
Dr. Marc Jan Eumann, Direktor der Medienanstalt Rheinland-Pfalz, unterstreicht diese Verantwortung: "Journalismus braucht Journalist*innen, die recherchieren, einordnen und sagen, was ist. Das ist die beste Medizin gegen Fake News. Behaltet eure Neugier und euren Mut, auch schwierige Themen anzugehen."
Auch Ministerpräsident Gordon Schnieder würdigt die Bedeutung des Wettbewerbs: "Der Nachwuchswettbewerb 'An die Mikros, fertig, los!' gibt den Teilnehmerinnen und Teilnehmern die Möglichkeit, hinter die Kulissen der Radiowelt zu blicken und sich im Medienbereich auszuprobieren. Ich danke RPR1. und der Medienanstalt Rheinland-Pfalz, dass sie jungen Menschen diese großartige Chance eröffnet und gleichzeitig ihr Interesse am Journalismus weckt."
Die 25. Ausgabe von "An die Mikros, fertig, los!" macht damit deutlich: Die Themen von morgen kommen von den Stimmen von morgen. Entscheidend ist, ihnen schon heute ein Mikrofon, eine Bühne und die Chance zu geben, gehört zu werden.
Die Audiotainment Südwest GmbH & Co. KG verantwortet Produktion und strategische Entwicklung der Radioprogramme bigFM, RPR1., RADIO REGENBOGEN und ROCK FM. Mit insgesamt 4,693 Millionen Hörer pro Tag (ma 2026 Audio II) und 14,582 Millionen Online Audio Sessions pro Monat (ma 2026 IP Audio II) erreicht die Audiotainment Südwest Media Hörerinnen und Hörer in Baden-Württemberg, in Rheinland-Pfalz, im Saarland, in Nordrhein-Westfalen, in Hessen, in Niedersachsen, in Hamburg, in Bremen sowie in Berlin und Brandenburg.
RPR1. ist das reichweitenstärkste Hörfunkprogramm aus Rheinland-Pfalz. Gestartet als erster landesweiter privater Radiosender in Deutschland ist RPR1. heute eine über die Landesgrenzen hinaus bekannte Medienmarke in Deutschland.
Mit hoher Informationskompetenz, abwechslungsreichem Musik-Mix, regionalen Events und Comedy sowie stündlichen Nachrichten aus Rheinland-Pfalz und seinen Regionen ist RPR1. fest bei den Menschen im Südwesten verankert.
Kernzielgruppe sind Menschen im Südwesten zwischen 30 und 59 Jahren. Das Programm wird regionalisiert für die Großräume Koblenz, Trier, Mainz sowie Ludwigshafen, es ist auch in Teilen NRWs und Baden-Württembergs zu empfangen.
Der gemeinnützige Verein "RPR Hilft e.V." unterstützt seit vielen Jahren Familien und Hilfsorganisationen in Rheinland-Pfalz.
RPR1. erreicht 1,088 Millionen Hörer pro Tag (ma 2026 Audio II) und generiert 2,221 Millionen Online Audio Sessions pro Monat (ma 2026 IP Audio II). Produziert und verantwortet wird das Programm von der Audiotainment Südwest.
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