Hamburg (ots) -
Das war eine Nacht der großen Emotionen, der starken Geschichten und der außergewöhnlichen Leistungen. Bei der Verleihung des SPORT BILD-Awards 2026 in Hamburg wurden am Montagabend, 31. August 2026, die herausragenden Persönlichkeiten, Teams und Initiativen des Sportjahres ausgezeichnet. Erstmals führte TV-Moderatorin Esther Sedlaczek zusammen mit SPORT BILD-Chefredakteur Henning Feindt durch den Abend.
Im Mittelpunkt standen sportliche Höchstleistungen, bewegende Comebacks und beeindruckendes gesellschaftliches Engagement. Vor rund 700 Gästen aus Sport, Politik, Wirtschaft und Medien wurden die Gewinnerinnen und Gewinner in der Hamburger Fischauktionshalle in insgesamt zehn Kategorien geehrt:
Uli Hoeneß ist die Legende
Mit dem Legenden-Award wurde Bayern-Ehrenpräsident Uli Hoeneß für sein einzigartiges Lebenswerk ausgezeichnet. Als Spieler und Funktionär gewann der gebürtige Ulmer insgesamt 48 Titel, darunter die Europameisterschaft 1972 und die Weltmeisterschaft 1974 mit der deutschen Nationalmannschaft. 1979 übernahm Hoeneß im Alter von nur 27 Jahren die Rolle des Managers beim damals verschuldeten FC Bayern München und entwickelte den Klub in den folgenden Jahrzehnten zu einer der größten Sportmarken der Welt. Später war er Präsident und Aufsichtsratsvorsitzender des Rekordmeisters.
Die Laudatio hielt Kabarettist Bruno Jonas, der seit vielen Jahren eng mit Hoeneß verbunden ist. Er hob die "feindosierte Impulskontrolle" eines Heiligen von heute hervor: "Die Wahrheit wohnt am Tegernsee". Uli Hoeneß zeigte sich als Legende, aber noch lange nicht am Ende: "Mein Hunger ist immer noch da. Ich liebe Menschen, die hungrig sind."
Aufsteiger des Jahres ist FC Schalke 04
Der FC Schalke 04 ist zurück in der ersten Fußball-Bundesliga. Nach drei Jahren Zweitklassigkeit kehrte der Traditionsverein aus dem Revier ins Oberhaus zurück und begeisterte seine Fans mit einem unvergesslichen Aufstieg. Der 1:0-Sieg im entscheidenden Heimspiel am 32. Spieltag gegen Fortuna Düsseldorf löste unfassbare Emotionen und Euphorie aus. Stellvertretend für den Verein nahmen Trainer Miron Muslic, Sportdirektor Youri Mulder und Torwart Loris Karius die Auszeichnung entgegen.
Einfach Gold: Olympia-Award für Julia Taubitz
Olympisches Gold nach einem dramatischen Rückschlag: Julia Taubitz wurde mit dem Olympia-Award ausgezeichnet. Nachdem sie bei den Spielen 2022 in Peking im Eiskanal gestürzt war, gelang ihr vier Jahre später in Cortina d'Ampezzo das beeindruckende Comeback. Die Rennrodlerin gewann Gold im Einzel sowie mit der deutschen Teamstaffel und begeisterte darüber hinaus mit ihrer sympathischen und authentischen Art.
Rule the Darts: Weltmeister-Award geht an Luke Littler
Darts-Sensation Luke Littler erhielt den Weltmeister-Award. Der 19-jährige Engländer ist der jüngste Weltmeister der Geschichte seines Sports. Nach seinem ersten Triumph im Londoner Alexandra Palace 2025 verteidigte er den Titel 2026 eindrucksvoll. "Luke the Nuke" dominiert die Darts-Welt wie kaum ein Spieler zuvor. Zudem knackte er als erster Darts-Profi die Marke von einer Million Followern auf Instagram.
Großer Aufschlag: Star des Jahres ist Alexander Zverev
Der Titel "Star des Jahres" ging an Tennis-Profi Alexander Zverev. Der Hamburger erfüllte sich 2026 seinen größten Traum und gewann bei den French Open sein erstes Grand-Slam-Turnier. "Darauf habe ich mein ganzes Leben hingearbeitet", sagte Zverev im Video mit einem sichtlich stolzen Hamburger Innensenator Andy Grote. Da der Weltranglistenspieler parallel bei den US Open in New York im Einsatz ist, konnte er die Auszeichnung nicht persönlich entgegennehmen.
Für ein Miteinander: Allinclusion Sports erhält Kids-Charity-Award by Hagedorn:
Mit dem Kids-Charity-Award wurde Tobias Gemein vom Verein Allinclusion Sports für sein beispielhaftes gesellschaftliches Engagement geehrt. Der erste inklusive Indoor-Sportverein in Bonn und Köln bringt Kinder mit und ohne Einschränkungen gemeinsam in Bewegung. Das Motto der Initiative lautet: "Miteinander statt nebeneinander" und "Erlebnis statt Ergebnis". Die Auszeichnung nahm seine Mutter Sandra Gemein mit emotionalen Worten entgegen. Der Preis in Höhe von 50.000 Euro wurde von der Thomas Hagedorn Stiftung gespendet.
Der Torjäger: Harry Kane ist Fußballstar des Jahres:
Der Preis als Fußballstar des Jahres ging an Harry Kane. Mit unglaublichen 61 Pflichtspieltoren in lediglich 51 Partien schrieb der englische Nationalspieler Sportgeschichte. In der Bundesliga erzielte Kane 36 Treffer und sicherte sich zum dritten Mal in Folge die Torjägerkanone - ein bislang einmaliger Erfolg. Auch im DFB-Pokalfinale glänzte Kane mit einer herausragenden Leistung. Bei der Weltmeisterschaft führte er England als Kapitän zu Platz drei und steuerte sechs Turniertore bei.
Sonderpreis der Chefredaktion: Leo Neugebauer ist "König der Athleten"
Den Sonderpreis der Chefredaktion erhielt Zehnkämpfer Leo Neugebauer. Nach seinem WM-Triumph 2025 bestätigte der Ausnahmeathlet seine Weltklasse auch 2026 und gewann die Europameisterschaft in Birmingham. Besonders dramatisch verlief der abschließende 1500-Meter-Lauf, in dem Neugebauer mit letzter Kraft seinen Vorsprung vor Niklas Kaul verteidigte. Der Deutsche steht damit wie kaum ein anderer für Konstanz auf höchstem Niveau und darf sich zurecht "König der Athleten" nennen.
Gut verbunden: TV-Award für MagentaTV und Überraschungs-Award für Johannes B. Kerner
Der TV-Award ging an MagentaTV für die herausragende Berichterstattung von der Fußball-Weltmeisterschaft in den USA, Kanada und Mexiko. Mit der Übertragung aller 104 WM-Spiele überzeugte der Sender nicht nur durch Umfang, sondern auch durch Qualität, kompetente Analysen und große Unterhaltung. Stellvertretend nahmen den SPORT BILD-Award 2026 Laura Wontorra, Wolff Fuss, Arnim Butzen, Tabea Kemme sowie Johannes B. Kerner entgegen, der von SPORT BILD-Chefredakteur Henning Feindt außerdem einen persönlichen Überraschungs-Award dafür erhielt, wie er die Sportmoderation im Fernsehen seit 20 Jahren neu definiert hat.
Henning Feindt, Chefredakteur SPORT BILD: "Diese Preisträger haben Deutschland und die Sportwelt begeistert. Sie haben Rekorde gebrochen, Titel gewonnen, Rückschläge überwunden und Millionen Menschen mitgerissen. Genau solche Geschichten machen Sport so besonders. Der SPORT BILD-Award zeichnet nicht nur Erfolge aus, sondern vor allem Menschen, die Fans berühren und inspirieren."
Zu den Gästen des SPORT BILD-Awards 2026 zählten unter anderem FC-Bayern-Präsident Herbert Hainer, Red-Bull-Geschäftsführer Oliver Mintzlaff, DFB-Präsident Bernd Neuendorf, OMR-Chef Philipp Westermeyer, die italienische TV-Moderatorin Diletta Leotta, die TV-Moderatoren Alexander Bommes und Florian König, Fußball-Experte Marcel Reif, Olympiasiegerin Gina Lückenkemper, Handball-Legende Stefan Kretzschmar sowie BVB-Geschäftsführer Lars Ricken sowie zahlreiche weitere Persönlichkeiten aus Sport, Medien, Wirtschaft und Gesellschaft.
Mit dem SPORT BILD-Award zeichnet Europas größtes Sportmagazin seit 2003 Persönlichkeiten, Teams und Momente aus, die das Sportjahr in besonderer Weise geprägt haben. Die Auszeichnungen zählen zu den renommiertesten Ehrungen im deutschen Sport.
Pressekontakt:
Christian Senft
Director Communications BILD-Gruppe
E-Mail: christian.senft@axelspringer.com
Mobil: +49 151 440 47239
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Originalmeldung: https://www.presseportal.de/pm/54937/6343166
Das war eine Nacht der großen Emotionen, der starken Geschichten und der außergewöhnlichen Leistungen. Bei der Verleihung des SPORT BILD-Awards 2026 in Hamburg wurden am Montagabend, 31. August 2026, die herausragenden Persönlichkeiten, Teams und Initiativen des Sportjahres ausgezeichnet. Erstmals führte TV-Moderatorin Esther Sedlaczek zusammen mit SPORT BILD-Chefredakteur Henning Feindt durch den Abend.
Im Mittelpunkt standen sportliche Höchstleistungen, bewegende Comebacks und beeindruckendes gesellschaftliches Engagement. Vor rund 700 Gästen aus Sport, Politik, Wirtschaft und Medien wurden die Gewinnerinnen und Gewinner in der Hamburger Fischauktionshalle in insgesamt zehn Kategorien geehrt:
Uli Hoeneß ist die Legende
Mit dem Legenden-Award wurde Bayern-Ehrenpräsident Uli Hoeneß für sein einzigartiges Lebenswerk ausgezeichnet. Als Spieler und Funktionär gewann der gebürtige Ulmer insgesamt 48 Titel, darunter die Europameisterschaft 1972 und die Weltmeisterschaft 1974 mit der deutschen Nationalmannschaft. 1979 übernahm Hoeneß im Alter von nur 27 Jahren die Rolle des Managers beim damals verschuldeten FC Bayern München und entwickelte den Klub in den folgenden Jahrzehnten zu einer der größten Sportmarken der Welt. Später war er Präsident und Aufsichtsratsvorsitzender des Rekordmeisters.
Die Laudatio hielt Kabarettist Bruno Jonas, der seit vielen Jahren eng mit Hoeneß verbunden ist. Er hob die "feindosierte Impulskontrolle" eines Heiligen von heute hervor: "Die Wahrheit wohnt am Tegernsee". Uli Hoeneß zeigte sich als Legende, aber noch lange nicht am Ende: "Mein Hunger ist immer noch da. Ich liebe Menschen, die hungrig sind."
Aufsteiger des Jahres ist FC Schalke 04
Der FC Schalke 04 ist zurück in der ersten Fußball-Bundesliga. Nach drei Jahren Zweitklassigkeit kehrte der Traditionsverein aus dem Revier ins Oberhaus zurück und begeisterte seine Fans mit einem unvergesslichen Aufstieg. Der 1:0-Sieg im entscheidenden Heimspiel am 32. Spieltag gegen Fortuna Düsseldorf löste unfassbare Emotionen und Euphorie aus. Stellvertretend für den Verein nahmen Trainer Miron Muslic, Sportdirektor Youri Mulder und Torwart Loris Karius die Auszeichnung entgegen.
Einfach Gold: Olympia-Award für Julia Taubitz
Olympisches Gold nach einem dramatischen Rückschlag: Julia Taubitz wurde mit dem Olympia-Award ausgezeichnet. Nachdem sie bei den Spielen 2022 in Peking im Eiskanal gestürzt war, gelang ihr vier Jahre später in Cortina d'Ampezzo das beeindruckende Comeback. Die Rennrodlerin gewann Gold im Einzel sowie mit der deutschen Teamstaffel und begeisterte darüber hinaus mit ihrer sympathischen und authentischen Art.
Rule the Darts: Weltmeister-Award geht an Luke Littler
Darts-Sensation Luke Littler erhielt den Weltmeister-Award. Der 19-jährige Engländer ist der jüngste Weltmeister der Geschichte seines Sports. Nach seinem ersten Triumph im Londoner Alexandra Palace 2025 verteidigte er den Titel 2026 eindrucksvoll. "Luke the Nuke" dominiert die Darts-Welt wie kaum ein Spieler zuvor. Zudem knackte er als erster Darts-Profi die Marke von einer Million Followern auf Instagram.
Großer Aufschlag: Star des Jahres ist Alexander Zverev
Der Titel "Star des Jahres" ging an Tennis-Profi Alexander Zverev. Der Hamburger erfüllte sich 2026 seinen größten Traum und gewann bei den French Open sein erstes Grand-Slam-Turnier. "Darauf habe ich mein ganzes Leben hingearbeitet", sagte Zverev im Video mit einem sichtlich stolzen Hamburger Innensenator Andy Grote. Da der Weltranglistenspieler parallel bei den US Open in New York im Einsatz ist, konnte er die Auszeichnung nicht persönlich entgegennehmen.
Für ein Miteinander: Allinclusion Sports erhält Kids-Charity-Award by Hagedorn:
Mit dem Kids-Charity-Award wurde Tobias Gemein vom Verein Allinclusion Sports für sein beispielhaftes gesellschaftliches Engagement geehrt. Der erste inklusive Indoor-Sportverein in Bonn und Köln bringt Kinder mit und ohne Einschränkungen gemeinsam in Bewegung. Das Motto der Initiative lautet: "Miteinander statt nebeneinander" und "Erlebnis statt Ergebnis". Die Auszeichnung nahm seine Mutter Sandra Gemein mit emotionalen Worten entgegen. Der Preis in Höhe von 50.000 Euro wurde von der Thomas Hagedorn Stiftung gespendet.
Der Torjäger: Harry Kane ist Fußballstar des Jahres:
Der Preis als Fußballstar des Jahres ging an Harry Kane. Mit unglaublichen 61 Pflichtspieltoren in lediglich 51 Partien schrieb der englische Nationalspieler Sportgeschichte. In der Bundesliga erzielte Kane 36 Treffer und sicherte sich zum dritten Mal in Folge die Torjägerkanone - ein bislang einmaliger Erfolg. Auch im DFB-Pokalfinale glänzte Kane mit einer herausragenden Leistung. Bei der Weltmeisterschaft führte er England als Kapitän zu Platz drei und steuerte sechs Turniertore bei.
Sonderpreis der Chefredaktion: Leo Neugebauer ist "König der Athleten"
Den Sonderpreis der Chefredaktion erhielt Zehnkämpfer Leo Neugebauer. Nach seinem WM-Triumph 2025 bestätigte der Ausnahmeathlet seine Weltklasse auch 2026 und gewann die Europameisterschaft in Birmingham. Besonders dramatisch verlief der abschließende 1500-Meter-Lauf, in dem Neugebauer mit letzter Kraft seinen Vorsprung vor Niklas Kaul verteidigte. Der Deutsche steht damit wie kaum ein anderer für Konstanz auf höchstem Niveau und darf sich zurecht "König der Athleten" nennen.
Gut verbunden: TV-Award für MagentaTV und Überraschungs-Award für Johannes B. Kerner
Der TV-Award ging an MagentaTV für die herausragende Berichterstattung von der Fußball-Weltmeisterschaft in den USA, Kanada und Mexiko. Mit der Übertragung aller 104 WM-Spiele überzeugte der Sender nicht nur durch Umfang, sondern auch durch Qualität, kompetente Analysen und große Unterhaltung. Stellvertretend nahmen den SPORT BILD-Award 2026 Laura Wontorra, Wolff Fuss, Arnim Butzen, Tabea Kemme sowie Johannes B. Kerner entgegen, der von SPORT BILD-Chefredakteur Henning Feindt außerdem einen persönlichen Überraschungs-Award dafür erhielt, wie er die Sportmoderation im Fernsehen seit 20 Jahren neu definiert hat.
Henning Feindt, Chefredakteur SPORT BILD: "Diese Preisträger haben Deutschland und die Sportwelt begeistert. Sie haben Rekorde gebrochen, Titel gewonnen, Rückschläge überwunden und Millionen Menschen mitgerissen. Genau solche Geschichten machen Sport so besonders. Der SPORT BILD-Award zeichnet nicht nur Erfolge aus, sondern vor allem Menschen, die Fans berühren und inspirieren."
Zu den Gästen des SPORT BILD-Awards 2026 zählten unter anderem FC-Bayern-Präsident Herbert Hainer, Red-Bull-Geschäftsführer Oliver Mintzlaff, DFB-Präsident Bernd Neuendorf, OMR-Chef Philipp Westermeyer, die italienische TV-Moderatorin Diletta Leotta, die TV-Moderatoren Alexander Bommes und Florian König, Fußball-Experte Marcel Reif, Olympiasiegerin Gina Lückenkemper, Handball-Legende Stefan Kretzschmar sowie BVB-Geschäftsführer Lars Ricken sowie zahlreiche weitere Persönlichkeiten aus Sport, Medien, Wirtschaft und Gesellschaft.
Mit dem SPORT BILD-Award zeichnet Europas größtes Sportmagazin seit 2003 Persönlichkeiten, Teams und Momente aus, die das Sportjahr in besonderer Weise geprägt haben. Die Auszeichnungen zählen zu den renommiertesten Ehrungen im deutschen Sport.
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