Frankfurt am Main (ots) -
Rekordtemperaturen, verheerende Waldbrände und langanhaltende Dürreperioden prägen zunehmend die Sommer in Europa. Besonders die Mittelmeerregion gilt als einer der Hotspots des Klimawandels - mit Folgen auch für Deutschland. ARD-Meteorologe Sven Plöger untersucht für seinen Film "Wie extrem wird das Wetter, Sven Plöger? - Klima-Hotspot Mittelmeer", der am Montag, 14. September, um 20.15 Uhr im Ersten ausgestrahlt wird, wie sich die Region verändert und welche Zukunft unser Sehnsuchtsziel hat. Bereits ab dem 12. September ist der Film in der ARD Mediathek zu sehen.
Stille Buchten, türkisblaues Wasser und antike Städte prägen das Bild des Mittelmeers. Gleichzeitig beeinflusst die Region unser Wetter. Doch mit dem Klimawandel gerät das mediterrane Wettersystem zunehmend aus dem Gleichgewicht. Waldbrände, Dürren und Überflutungen häufen sich.
In der dritten Folge der Reihe "Wie extrem wird das Wetter, Sven Plöger?" blickt der ARD-Meteorologe auf die Mittelmeerregion. Wie verändert sich das Leben der Menschen? Welche Folgen hat der Klimawandel für Tiere und Meer? Und was lässt sich wissenschaftlich bereits nachweisen?
Um das Ökosystem besser zu verstehen, begleitet Sven Plöger die Expedition des Forschungsschiffs "Meteor". Dort untersucht die Doktorandin Leonie Jaeger die obersten Millimeter der Meeresoberfläche: "Wir schauen auf Temperatur und Salzgehalt, aber wir nehmen auch Proben, die anschließend biologisch und chemisch analysiert werden." Die Forschung soll zeigen, wie sich die Veränderungen im Meer auf Tierwelt und Wetter auswirken.
Auch Landwirte spüren die Folgen. Der mallorquinische Biobauer Xesc Sans erntet weniger Mandeln: "Es wird in Zukunft auf jeden Fall weniger Mandelbäume geben. Nicht nur wegen der Trockenheit, sondern auch wegen der hohen Temperaturen - selbst im Winter." Deshalb setzt er zunehmend auf widerstandsfähigere Johannisbrotbäume.
Extreme Wetterereignisse stellen die Menschen der Region vor neue Herausforderungen. In Spanien entwickelt Klimaforscher César Azorin-Molina fliegende Wetterstationen, die Unwetter frühzeitig erkennen sollen. Auf Rhodos begleitet Sven Plöger eine Feuerwehreinheit bei der Bekämpfung von Waldbränden und erlebt die Belastung durch die zunehmende Hitze aus nächster Nähe. Auch unter Wasser verändert sich das Ökosystem: Durch die Erwärmung des Mittelmeers breiten sich Arten aus dem Indischen Ozean aus. Auf Zypern suchen Forschende nach Wegen, den invasiven Feuerfisch einzudämmen, der heimische Arten bedroht.
Die Dokumentation von Lars Abromeit verbindet eindrucksvolle Bilder mit aktueller Klimaforschung. Sie zeigt, wie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler gemeinsam nach Lösungen suchen und wie Menschen vor Ort mit den Folgen des Klimawandels umgehen. Producerin war Luise Wagner, die Redaktion hatten Julia Klüssendorf (hr), Christine Seidemann (SWR), Ilka aus der Mark (SWR) und Daniel Schlechter (MDR).
Eine Produktion der Gruppe 5 Filmproduktion im Auftrag von hr, SWR und MDR für die ARD.
Hinweis an die Redaktionen: Wenn Sie Interesse an einem Gespräch mit Sven Plöger haben, melden Sie sich bitte bis Donnerstag, 3. September, 12 Uhr, unter kommunikation@hr.de.
Zur hr-Presseseite (https://www.hr.de/presse/index.html)
Pressekontakt:
Desk Kommunikation
Tel.: 069 155 3500
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Originalmeldung: https://www.presseportal.de/pm/177784/6343440
Rekordtemperaturen, verheerende Waldbrände und langanhaltende Dürreperioden prägen zunehmend die Sommer in Europa. Besonders die Mittelmeerregion gilt als einer der Hotspots des Klimawandels - mit Folgen auch für Deutschland. ARD-Meteorologe Sven Plöger untersucht für seinen Film "Wie extrem wird das Wetter, Sven Plöger? - Klima-Hotspot Mittelmeer", der am Montag, 14. September, um 20.15 Uhr im Ersten ausgestrahlt wird, wie sich die Region verändert und welche Zukunft unser Sehnsuchtsziel hat. Bereits ab dem 12. September ist der Film in der ARD Mediathek zu sehen.
Stille Buchten, türkisblaues Wasser und antike Städte prägen das Bild des Mittelmeers. Gleichzeitig beeinflusst die Region unser Wetter. Doch mit dem Klimawandel gerät das mediterrane Wettersystem zunehmend aus dem Gleichgewicht. Waldbrände, Dürren und Überflutungen häufen sich.
In der dritten Folge der Reihe "Wie extrem wird das Wetter, Sven Plöger?" blickt der ARD-Meteorologe auf die Mittelmeerregion. Wie verändert sich das Leben der Menschen? Welche Folgen hat der Klimawandel für Tiere und Meer? Und was lässt sich wissenschaftlich bereits nachweisen?
Um das Ökosystem besser zu verstehen, begleitet Sven Plöger die Expedition des Forschungsschiffs "Meteor". Dort untersucht die Doktorandin Leonie Jaeger die obersten Millimeter der Meeresoberfläche: "Wir schauen auf Temperatur und Salzgehalt, aber wir nehmen auch Proben, die anschließend biologisch und chemisch analysiert werden." Die Forschung soll zeigen, wie sich die Veränderungen im Meer auf Tierwelt und Wetter auswirken.
Auch Landwirte spüren die Folgen. Der mallorquinische Biobauer Xesc Sans erntet weniger Mandeln: "Es wird in Zukunft auf jeden Fall weniger Mandelbäume geben. Nicht nur wegen der Trockenheit, sondern auch wegen der hohen Temperaturen - selbst im Winter." Deshalb setzt er zunehmend auf widerstandsfähigere Johannisbrotbäume.
Extreme Wetterereignisse stellen die Menschen der Region vor neue Herausforderungen. In Spanien entwickelt Klimaforscher César Azorin-Molina fliegende Wetterstationen, die Unwetter frühzeitig erkennen sollen. Auf Rhodos begleitet Sven Plöger eine Feuerwehreinheit bei der Bekämpfung von Waldbränden und erlebt die Belastung durch die zunehmende Hitze aus nächster Nähe. Auch unter Wasser verändert sich das Ökosystem: Durch die Erwärmung des Mittelmeers breiten sich Arten aus dem Indischen Ozean aus. Auf Zypern suchen Forschende nach Wegen, den invasiven Feuerfisch einzudämmen, der heimische Arten bedroht.
Die Dokumentation von Lars Abromeit verbindet eindrucksvolle Bilder mit aktueller Klimaforschung. Sie zeigt, wie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler gemeinsam nach Lösungen suchen und wie Menschen vor Ort mit den Folgen des Klimawandels umgehen. Producerin war Luise Wagner, die Redaktion hatten Julia Klüssendorf (hr), Christine Seidemann (SWR), Ilka aus der Mark (SWR) und Daniel Schlechter (MDR).
Eine Produktion der Gruppe 5 Filmproduktion im Auftrag von hr, SWR und MDR für die ARD.
Hinweis an die Redaktionen: Wenn Sie Interesse an einem Gespräch mit Sven Plöger haben, melden Sie sich bitte bis Donnerstag, 3. September, 12 Uhr, unter kommunikation@hr.de.
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