Mainz (ots) -
Smart Hearing verbindet Hörkomfort mit digitalen Gesundheitsfeatures. Eberhard Schmidt, Präsident der Bundesinnung der Hörakustiker (biha), gibt einen Überblick darüber, was die Hightech-Systeme alles leisten.
Hörbedürfnisse sind sehr unterschiedlich. "Über Einstellungen in der Hörgeräte-App oder per Bluetooth können moderne Hörgeräte an die jeweilige Hörsituation des Trägers angepasst werden", erklärt Hörakustiker-Meister Schmidt. So lassen sich störende Umgebungsgeräusche wie Wind oder Verkehrslärm individuell ausblenden. Außerdem können die Systeme Hall, zum Beispiel in großen Räumen, erkennen und reduzieren, so dass das Hören angenehmer wird. Ebenso ist es möglich, dass plötzliche, sehr laute Geräusche, wie das Zuschlagen einer Tür, unterdrückt werden.
Hörsysteme können aber nicht nur Geräusche unterdrücken, sondern auch Klang optimieren: Sie unterscheiden zum Beispiel zwischen gesprochener Sprache und Musik und passen den Klang entsprechend an - für den besten Sound im Ohr. Außerdem sind Hörsysteme als Übersetzungshelfer im Alltag nützlich: Gesprochene Sprache kann per Smartphone-App direkt ins Ohr übersetzt werden.
Auch Künstliche Intelligenz (KI) kommt in vielen Hörsystemen zum Einsatz: Mit KI wird die Situation analysiert, in der sich der Mensch gerade befindet, und das Hörerlebnis wird automatisch an diese Bedingungen anpasst.
"Moderne Hörgeräte sind ähnlich einem Smartphone in der Lage auch Gesundheitsdaten zu erheben", erklärt Eberhard Schmidt. Vitalfunktionen wie die Herzfrequenz können über den Gehörgang gemessen werden. Es können über Bewegungssensoren Schritte gezählt und Bewegungsmuster identifiziert werden, so dass Stürze erkannt werden.
"Die Rolle des Gehörs wird leicht unterschätzt. Erst wenn der Hörsinn nicht mehr hundertprozentig funktioniert, fällt auf, was er leistet", erklärt Eberhard Schmidt. "Bemerkt man, dass man schlechter hört, kann bei leichtem Hörverlust ein Selbsttest zum Beispiel im Internet oder mit Airpods als erste Orientierung dienen. Steigt die Schwerhörigkeit empfiehlt es sich, sein Gehör von einer Expertin oder einem Experten überprüfen zu lassen, die ein professionelles Hörprofil erstellen können."
Mehr Informationen rund ums Hören:
https://www.richtig-gut-hoeren.de
https://www.instagram.com/biha.kdoer/
Pressekontakt:
presse@biha.de
Original-Content von: Bundesinnung der Hörakustiker KdöR, übermittelt durch news aktuell
Originalmeldung: https://www.presseportal.de/pm/70547/6343445
Smart Hearing verbindet Hörkomfort mit digitalen Gesundheitsfeatures. Eberhard Schmidt, Präsident der Bundesinnung der Hörakustiker (biha), gibt einen Überblick darüber, was die Hightech-Systeme alles leisten.
Hörbedürfnisse sind sehr unterschiedlich. "Über Einstellungen in der Hörgeräte-App oder per Bluetooth können moderne Hörgeräte an die jeweilige Hörsituation des Trägers angepasst werden", erklärt Hörakustiker-Meister Schmidt. So lassen sich störende Umgebungsgeräusche wie Wind oder Verkehrslärm individuell ausblenden. Außerdem können die Systeme Hall, zum Beispiel in großen Räumen, erkennen und reduzieren, so dass das Hören angenehmer wird. Ebenso ist es möglich, dass plötzliche, sehr laute Geräusche, wie das Zuschlagen einer Tür, unterdrückt werden.
Hörsysteme können aber nicht nur Geräusche unterdrücken, sondern auch Klang optimieren: Sie unterscheiden zum Beispiel zwischen gesprochener Sprache und Musik und passen den Klang entsprechend an - für den besten Sound im Ohr. Außerdem sind Hörsysteme als Übersetzungshelfer im Alltag nützlich: Gesprochene Sprache kann per Smartphone-App direkt ins Ohr übersetzt werden.
Auch Künstliche Intelligenz (KI) kommt in vielen Hörsystemen zum Einsatz: Mit KI wird die Situation analysiert, in der sich der Mensch gerade befindet, und das Hörerlebnis wird automatisch an diese Bedingungen anpasst.
"Moderne Hörgeräte sind ähnlich einem Smartphone in der Lage auch Gesundheitsdaten zu erheben", erklärt Eberhard Schmidt. Vitalfunktionen wie die Herzfrequenz können über den Gehörgang gemessen werden. Es können über Bewegungssensoren Schritte gezählt und Bewegungsmuster identifiziert werden, so dass Stürze erkannt werden.
"Die Rolle des Gehörs wird leicht unterschätzt. Erst wenn der Hörsinn nicht mehr hundertprozentig funktioniert, fällt auf, was er leistet", erklärt Eberhard Schmidt. "Bemerkt man, dass man schlechter hört, kann bei leichtem Hörverlust ein Selbsttest zum Beispiel im Internet oder mit Airpods als erste Orientierung dienen. Steigt die Schwerhörigkeit empfiehlt es sich, sein Gehör von einer Expertin oder einem Experten überprüfen zu lassen, die ein professionelles Hörprofil erstellen können."
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