APA ots news: Junge Industrie ad Zukunftsdepot: "Richtiger erster Schritt - allgemeine Behaltefrist muss folgen"
Fröschl: Das Zukunftsdepot bringt die nächste Generation an den Kapitalmarkt. Jetzt braucht es die allgemeine Behaltefrist - steuerfreie, langfristige Vorsorge für alle.
Wien/Alpbach (APA-ots) - Die Junge Industrie begrüßt das von Bundeskanzler Christian Stocker
angekündigte Zukunftsdepot: Für jedes Kind unter 18 Jahren sollen künftig bis zu 5.000 Euro pro Jahr am Kapitalmarkt angelegt werden können, ohne Kapitalertragsteuer, mit steuerfreier Entnahme ab dem 18. Geburtstag. "Der Plan der Bundesregierung ist ein wichtiges Signal für alle, die sich fragen, was von ihrer Leistung übrig bleibt. Langfristiges Anlegen statt Sparbuch, Eigentum statt Abhängigkeit, genau dafür setzen wir uns als Junge Industrie seit jeher ein", sagt Eduard Fröschl, Bundesvorsitzender der Jungen Industrie . Schon kleine Beträge machen den Unterschied: Wer 150 Euro im Monat einzahlt, gibt seinem Kind zum 18. Geburtstag laut den Berechnungen des Bundeskanzleramts rund 63.000 Euro Startkapital mit.
Klar ist für die Junge Industrie: Das Zukunftsdepot darf nur der Anfang sein. "Die Generation, die heute schon arbeitet und Monat für Monat ins Pensionssystem einzahlt, darf nicht durch die Finger schauen. Was für Kinder richtig ist, ist für Berufstätige ebenso überfällig: die allgemeine Behaltefrist, bei der langfristiges Anlegen für die eigene Vorsorge von der Kapitalertragsteuer befreit ist, für alle, in jedem Alter", so Fröschl. Das Potenzial sei enorm: Von rund 937 Milliarden Euro Geldvermögen der österreichischen Haushalte liegt laut Nationalbank gut ein Drittel auf Einlagen, nur rund ein Fünftel ist in Wertpapieren investiert.
Wie dringend der Einstieg in die Kapitaldeckung ist, zeigt der Pension Overshoot Day, der jedes Jahr von der Jungen Industrie erhoben wird: Seit 10. August ist Österreichs Pensionssystem heuer rechnerisch auf Steuergelder angewiesen - rund 34 Milliarden Euro jährlich. "Zukunftsdepot, allgemeine Behaltefrist und ein substanziell ausgestatteter Staatsfonds gehören zusammen. Dann wird aus einer guten Ankündigung ein neuer Generationenvertrag: Der Staat beginnt, das Umlagesystem endlich abzusichern, und jede und jeder Einzelne baut eigenes Vermögen auf", so Fröschl abschließend.
Rückfragehinweis:
Junge Industrie
Benjamin Carl-Arthur Frormann, MAIS
Telefon: +43 1 711357556
E-Mail: benjamin.frormann@iv.at
Website: https://jungeindustrie.iv.at
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