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Ethische Rendite
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HV Saison 2026 mit Coca-Cola, SpaceX & Co.: Vom ESG-Rückschlag zur Konfrontation

Die Rückschritte bei ESG- und Nachhaltigkeitsthemen in den letzten Jahren münden mittlerweile zunehmend in offenen Auseinandersetzungen. Das Beispiel BP aus diesem Jahr illustriert dies anschaulich. Zugleich verschlechtern sich die rechtlichen Rahmenbedingungen für Investorinnen und Investoren. Umso wichtiger wird der Gegenpol eines kritischen Aktionariats.

Während die Anzahl der Anti-ESG-Resolutionen in den vergangenen Jahren von einem Rekordniveau zum nächsten stiegen und Unternehmen ihre Maßnahmen im Bereich Diversity, Equity & Inclusion (DEI) zunehmend zurückbauten, hat der Rückschlag 2026 eine neue Qualität erreicht.[1] In den USA spielt dabei die Praxis der dortigen Börsenaufsichtsbehörde Securities and Exchange Commission (SEC) eine wichtige Rolle. Aktuelle Beispiele zeigen, wie Unternehmensleitungen begünstigt und die Rechte der Aktionäre zugleich immer stärker eingeschränkt werden.

Freibrief der Aufsicht am Beispiel des Exxon-Mobil-Programm

Ein Instrument hierfür ist das so genannte "No-Action"-Verfahren, über das Unternehmen der US-Börsenaufsicht konkrete Maßnahmen vorlegen können. Antwortet die SEC auf entsprechende Anfragen mit einem so genannten "No-Action-Letter," bedeutet dies, dass sie keine aufsichtsrechtlichen Schritte einleitet, wenn das Unternehmen entsprechend tätig wird. Ein solcher Brief nimmt keine rechtliche Entscheidung vorweg, ermutigt Unternehmen aber, bestimmte Maßnahmen umzusetzen ...

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© 2026 Ethische Rendite
Historische Öl-Krise - 5 Aktien, die davon profitieren!
Der Iran-Krieg hat den globalen Energiemarkt erschüttert. Zerstörte Förderanlagen, ausgefallene Transportwege und fehlende Raffineriekapazitäten sorgen dafür, dass nicht nur Rohöl, sondern vor allem Benzin und Diesel knapp und teuer bleiben könnten. Selbst ein Ende der Kämpfe würde das Problem nicht über Nacht lösen, der Wiederaufbau der Energieinfrastruktur dürfte Jahre dauern.

Während viele Anleger jetzt auf ExxonMobil, Chevron oder Shell setzen, könnte das größere Potenzial längst woanders liegen. Denn hohe Ölpreise machen neue Investitionen in Förderung, Transport und Verarbeitung wieder attraktiv. Davon profitieren vor allem jene Unternehmen, die Bohrtechnik, Ausrüstung und Dienstleistungen bereitstellen oder bereits über wertvolle Infrastruktur verfügen.

Hier dürfte die zweite Welle des Öl-Booms entstehen. Statt den bereits stark gelaufenen Produzenten hinterherzulaufen, können Anleger auf die Unternehmen setzen, die am milliardenschweren Wiederaufbau der globalen Energieinfrastruktur verdienen.

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