Die Rückschritte bei ESG- und Nachhaltigkeitsthemen in den letzten Jahren münden mittlerweile zunehmend in offenen Auseinandersetzungen. Das Beispiel BP aus diesem Jahr illustriert dies anschaulich. Zugleich verschlechtern sich die rechtlichen Rahmenbedingungen für Investorinnen und Investoren. Umso wichtiger wird der Gegenpol eines kritischen Aktionariats.
Während die Anzahl der Anti-ESG-Resolutionen in den vergangenen Jahren von einem Rekordniveau zum nächsten stiegen und Unternehmen ihre Maßnahmen im Bereich Diversity, Equity & Inclusion (DEI) zunehmend zurückbauten, hat der Rückschlag 2026 eine neue Qualität erreicht.[1] In den USA spielt dabei die Praxis der dortigen Börsenaufsichtsbehörde Securities and Exchange Commission (SEC) eine wichtige Rolle. Aktuelle Beispiele zeigen, wie Unternehmensleitungen begünstigt und die Rechte der Aktionäre zugleich immer stärker eingeschränkt werden.
Freibrief der Aufsicht am Beispiel des Exxon-Mobil-Programm
Ein Instrument hierfür ist das so genannte "No-Action"-Verfahren, über das Unternehmen der US-Börsenaufsicht konkrete Maßnahmen vorlegen können. Antwortet die SEC auf entsprechende Anfragen mit einem so genannten "No-Action-Letter," bedeutet dies, dass sie keine aufsichtsrechtlichen Schritte einleitet, wenn das Unternehmen entsprechend tätig wird. Ein solcher Brief nimmt keine rechtliche Entscheidung vorweg, ermutigt Unternehmen aber, bestimmte Maßnahmen umzusetzen ...Den vollständigen Artikel lesen ...
Während die Anzahl der Anti-ESG-Resolutionen in den vergangenen Jahren von einem Rekordniveau zum nächsten stiegen und Unternehmen ihre Maßnahmen im Bereich Diversity, Equity & Inclusion (DEI) zunehmend zurückbauten, hat der Rückschlag 2026 eine neue Qualität erreicht.[1] In den USA spielt dabei die Praxis der dortigen Börsenaufsichtsbehörde Securities and Exchange Commission (SEC) eine wichtige Rolle. Aktuelle Beispiele zeigen, wie Unternehmensleitungen begünstigt und die Rechte der Aktionäre zugleich immer stärker eingeschränkt werden.
Freibrief der Aufsicht am Beispiel des Exxon-Mobil-Programm
Ein Instrument hierfür ist das so genannte "No-Action"-Verfahren, über das Unternehmen der US-Börsenaufsicht konkrete Maßnahmen vorlegen können. Antwortet die SEC auf entsprechende Anfragen mit einem so genannten "No-Action-Letter," bedeutet dies, dass sie keine aufsichtsrechtlichen Schritte einleitet, wenn das Unternehmen entsprechend tätig wird. Ein solcher Brief nimmt keine rechtliche Entscheidung vorweg, ermutigt Unternehmen aber, bestimmte Maßnahmen umzusetzen ...Den vollständigen Artikel lesen ...
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