Anzeige / Werbung
Börsen zeigen selten geradlinige und parallele Entwicklungen. Dies hat erst jüngst der Freitag gezeigt, als wir im DAX einen neuen Rekord sahen, während der US-Aktienmarkt ins Minus rutschte. Genau dies war der Aufhänger für die heutige Analyse einer Ermüdung, welche sich am Montag bereits zeigte und heute seine Fortsetzung fand. Was sind die Gründe dafür?
Wir spannen den Bogen zu den Worten des US-Fed-Präsidenten Kevin Warsh, der zwar eine starke Wirtschaft sieht, aber die Inflationsdaten nicht länger ausblenden kann. Bei der heutigen Betrachtung des Fed Watch Tools zeigt sich sogar eine Wahrscheinlichkeit von 66 Prozent für eine Zinsanhebung in 2 Wochen. Genau dies sorgt für weiteren Unmut, verbunden mit einer weiteren Eskalation im Iran-Konflikt mit den USA.
Nachdem der DAX das GAP vom Wochenstart ignorierte und bereits am Montag unter Druck geriet, zeigte sich eine weitere Kurslücke zum Handelsstart. Über die fallenden Hochpunkte ließ sich leicht ein Abwärtstrend konstruieren, dem ich mit einer CFD-Short-Order am Morgen bereits Rechnung trug. Das erste Tief nach der Xetra-Eröffnung wurde dann noch einmal um 9.10 Uhr angelaufen, was im DAX-Future dann die Idee einer Long-Position innerhalb der übergeordneten Bewegung hervorrief. Dass sich dies nicht widersprach und das beide Positionen mit einem Gewinn geschlossen wurden, zeige ich Dir hier im ersten Teil des Webinars auf.
Dabei stand vor allem das Management der Short-Position via Tradingview im Vordergrund. Eine verhaltene Reaktion am bisherigen Tagestief brachte dann die Realisierung von rund 120 Punkten Gewinn mit sich, denn ein Test eines Tiefs mit anschließender Gegenbewegung ist häufig eine Möglichkeit, den Markt neu einzuordnen. Bereits kurze Zeit später erfolgte der Durchbruch und das Anvisieren der psychologisch wichten 26.000er-Marke im DAX. Für den weiteren Verlauf analysierte ich daher die Möglichkeit einer Gegenbewegung, die sich aus meiner Sicht erst mit Bruch der Abwärtstrendlinie ergeben wird. Ab diesem Punkt bedurfte es Geduld, denn der Abwärtstrend war weiter intakt. Spoiler: Zur Mittagszeit vollzog der DAX dann eine Erholung von 100 Punkten!
Zu den Wirtschaftsdaten haben wir zudem die Interpretation vom ifo-Index und die aktuellen US-Inflationsdaten näher analysiert. Was war hier die große Überraschung? Die hohe Nachfrage nach Anleihen sicherlich, die in den USA zu Mehrjahreshochs führten. Auch in England stiegen diese auf ein 15-Jahreshoch, in Japan auf ein 10-Jahreshoch und der Bundfuture zeigt ebenfalls eine Rendite von 10-jährigen Staatsanleihen aus Deutschland von 3,35 Prozent an. Unter dieser hohen Nachfrage leidet der Aktienmarkt zunehmend. Ob die Notenbanken diesen Trend bremsen können?
Es verblieb noch Zeit für die Beantwortung einiger Fachfragen, wie zum Beispiel der Entstehung einer Kurslücke (GAP) oder dem Unterschied bei der Chartdarstellung zwischen XETRA-Handelszeiten und dem CFD-Endloskontrakt. Im Detail werden wir uns übrigens dem Future-Handel zum Verfallstag in diesem Monat zuwenden. Dann gibt es wieder ein "EUREX-Spezial", was Du Dir bereits vormerken kannst.
Auf den US-Markt blicken wir dann wieder am Donnerstag mit Heiko. Melde Dich gern hierzu an:
Jetzt kostenlos anmelden

?? Kostenloses E-Book zur Space Economy (SpaceX, Rocket Lab, Raumfahrt ETFs uvm.)
?? Deep-dive Aktienanalyse zu NVIDIA
?? Tägliche Webinare für Trader und Anleger
?? Aktuelle Marktanalysen
?? Kostenlose Demo
Risikohinweis
Dieser Artikel ist die persönliche Meinung des Autors. Er dient lediglich als Information. Diese Analysen dürfen nicht als Anlage- oder Vermögensberatung interpretiert werden. Eine Investitionsentscheidung bezüglich irgendwelcher Wertpapiere oder sonstiger Finanzinstrumente benötigt das Hintergrundwissen Ihrer persönlichen Situation, welche der Autor nicht kennt. Dieser Inhalt veraltet und wird nach Veröffentlichung nicht aktualisiert.
Jede Investition ist mit Risiken verbunden. Jeder Anleger sollte, wenn möglich mit Hilfe eines externen Beraters, prüfen, ob diese Finanzinstrumente für seine persönliche Situation geeignet sind. Die auf einem Demokonto erzielten Gewinne sind keine Garantie für zukünftige Gewinne. Der Einsatz eines Hebels beinhaltet das Risiko, mehr als den Gesamtbetrag des Kontos zu verlieren. Sie sind nicht verpflichtet, eine Hebelwirkung zu nutzen.
CFDs sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. 76% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFD funktionieren, und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.