NEW YORK (dpa-AFX) - Nach den Kursrückgängen zu Wochenbeginn zeichnen sich an den US-Aktienmärkten am Dienstag weitere Verluste ab. Auf die Stimmung drückten die gestiegenen Ölpreise und Inflationsängste, hieß es. Dies schüre bei den Anlegern Sorgen vor steigenden Zinsen.
Gut eine halbe Stunde vor Handelsbeginn sieht der Broker IG den mit Standardwerten bestückten Dow Jones Industrial 0,7 Prozent niedriger bei 52.824 Punkten. Die Indikation für den technologielastigen Nasdaq 100 lag 1,2 Prozent im Minus bei 29.105 Zählern.
Die gestiegenen Ölpreise verschärfen die ohnehin zunehmenden Inflationssorgen am Markt. Und nachdem US-Notenbankchef Kevin Warsh zuletzt seine Entschlossenheit bekräftigt hat, die Inflation in den Griff zu bekommen, gehen die Märkte nun zunehmend von einer Leitzinserhöhung der Fed bereits im September aus.
In den Blick der Anleger rückt zudem der zu Wochenschluss anstehende US-Arbeitsbericht. Unerwartet starke Arbeitsmarktdaten könnten vom Markt als schlechte Nachricht interpretiert werden, da sie die Erwartungen einer Zinserhöhung verstärken könnten, so Analyst Chris Larkin von E*Trade.
Unter den Einzelwerten stieg die Aktie von Fervo Energy vor der Startglocke um 14 Prozent, nachdem das Wall Street Journal von einer Stromliefer-Vereinbarung mit der Alphabet -Tochter Google berichtet hatte.
Die US-Hinterlegungsscheine (ADR) von Nio gaben 1,6 Prozent nach. Der chinesische Elektroauto-Hersteller hatte für August weitgehend unveränderte Fahrzeugauslieferungen gegenüber dem Vormonat vermeldet.
Die Aktie von Dell gab 1,0 Prozent nach. Der Computerkonzern legt nach US-Handelsschluss Quartalszahlen vor./err/jha/
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