Zürich (ots) -
Rund sieben von zehn Unternehmen in der Schweiz erzielen inzwischen einen messbaren Return on Investment aus Künstlicher Intelligenz, das zeigt der aktuelle AI Momentum Index von Dun & Bradstreet. Der grösste Anteil von 48 Prozent berichtet von punktuellem ROI in einzelnen Projekten, weitere 21 Prozent erzielen bereits einen breiten oder starken ROI über mehrere Projekte hinweg. Nur 7 Prozent der Unternehmen halten ihre Daten allerdings für vollständig bereit, um KI im grossen Massstab zu tragen.
«Die Herausforderung besteht heute darin, dass die KI-Adoption die Datenreife überholt hat. Erste Erträge aus einzelnen Pilotprojekten sehen inzwischen die meisten Organisationen, zu einem breiten, unternehmensweiten Erfolg hat das bislang aber nur bei wenigen geführt.», sagt Gary Kotovets, Chief Data and Analytics Officer bei Dun & Bradstreet. «Die derzeit modernsten KI-Systeme sind ausgesprochen leistungsfähig, doch der entscheidende Faktor für ihre Wirksamkeit ist der richtige Kontext. KI in verifizierten Informationen zu verankern, sodass Fakten bestätigt und Integrationen aufgebaut werden können, ist fundamental für die Einführung agentischer Workflows.»
Die Schweiz rollt KI aus, das Datenfundament kommt nicht mit
Knapp die Hälfte der Schweizer Unternehmen skaliert KI bereits, verankert sie fest in Kernprozessen oder setzt agentische Workflows ein. Bei den agentischen Workflows selbst liegt die Schweiz mit knapp 8 Prozent sogar zwei Punkte über dem globalen Durchschnitt. Bei der Datenreife bleibt dagegen noch Luft nach oben, nur 7 Prozent bewerten ihre Daten als vollständig bereit. Am Investitionswillen mangelt es nicht: Knapp 30 Prozent der Schweizer Unternehmen erwarten in den nächsten 12 Monaten einen starken Anstieg ihrer KI-Ausgaben, fast doppelt so viele wie im globalen Schnitt. Unternehmens-KI erreicht damit erkennbar eine reifere Phase, ohne dass die Datengrundlage bislang durchgehend Schritt hält.
Datenreife bleibt der Engpass
Der Blick auf die Details zeigt, wo genau es hakt: 55 Prozent der Unternehmen beschreiben ihre Daten als teilweise, 22 Prozent als weitgehend bereit für KI-basierte Wertschöpfung im grossen Massstab. Bei gut jedem sechsten Unternehmen sind sie kaum bis gar nicht darauf vorbereitet. Zwischen den Daten, die frühe KI-Fortschritte ermöglichen, und den Daten, die skalierbaren, wiederholbaren ROI im gesamten Unternehmen tragen, klafft damit weiterhin eine deutliche Lücke. Auch beim Risikomanagement bleibt die Unsicherheit groß, nicht einmal die Hälfte der Unternehmen fühlt sich gut oder sehr gut aufgestellt, um Risiken wie Bias, Datenschutz oder Compliance im Zusammenhang mit KI zuverlässig zu erkennen und zu steuern.
Was das für Unternehmen praktisch bedeutet, ordnet Gary Kotovets ein: «Damit KI gute Entscheidungen treffen kann, ob im Team, im System oder als eigenständig arbeitender KI-Agent, braucht sie einen verlässlichen Überblick über den konkreten Geschäftskontext des Unternehmens. Genau das liefert unsere Identity-Infrastruktur, sie verankert KI in echten, geprüften Unternehmensdaten und gibt Unternehmen die Sicherheit, ihre KI-Agenten wirklich selbstständig arbeiten zu lassen.»
Ausblick
Der AI Momentum Index von Dun & Bradstreet zeigt 2026 einen stetigen Fortschritt bei Adoption und Reife von KI, auch wenn die Datengrundlage eine Herausforderung bleibt. Die Ergebnisse des dritten Quartals legen nahe: Die nächste Phase verlangt von den Unternehmen, ihre Datenreife zu verbessern und so frühen, ungleich verteilten ROI in konsistentere Erträge im Unternehmensmassstab zu überführen.
Über die Studie
Die D&B AI Momentum Survey ist eine quartalsweise durchgeführte globale Befragung von 10.000 Unternehmen in 32 Ländern. Sie untersucht, wie schnell Unternehmen KI einführen, wie sich Investitionen entwickeln und welche Ergebnisse über die Zeit erzielt werden.
Über Dun & Bradstreet
Dun & Bradstreet ist ein führender Anbieter für verifizierte Wirtschafts- & Entitätsdaten, die den unternehmensweit skalierten Produktiveinsatz von KI ermöglichen. Das Unternehmen führte 1963 die D-U-N-S-Nummer ein, die heute der weltweite Standard zur Identifizierung von Unternehmen ist. Auf der Grundlage dieser Kennung strukturiert und verknüpft der D&B Commercial Graph Unternehmensidentitäten systemübergreifend einheitlich und ermöglicht es KI-Anwendungen, auf präzisen, validierten Daten zu arbeiten. Seit 1841 vertrauen Unternehmen jeder Größe auf Dun & Bradstreet, um Veränderungen zu meistern und ihr Wachstum zu beschleunigen. Weitere Informationen finden Sie unter
http://www.dnb.com.
Pressekontakt:
Kerl & Cie Gesellschaft für Kommunikationsberatung GmbH
Sophie Wißmeier
Tel.: +49. 160. 972 378 73
E-Mail: dnb@kerlundcie.de
Original-Content von: Dun & Bradstreet Schweiz AG, übermittelt durch news aktuell
Originalmeldung: https://www.presseportal.ch/de/pm/100022192/100941935
Rund sieben von zehn Unternehmen in der Schweiz erzielen inzwischen einen messbaren Return on Investment aus Künstlicher Intelligenz, das zeigt der aktuelle AI Momentum Index von Dun & Bradstreet. Der grösste Anteil von 48 Prozent berichtet von punktuellem ROI in einzelnen Projekten, weitere 21 Prozent erzielen bereits einen breiten oder starken ROI über mehrere Projekte hinweg. Nur 7 Prozent der Unternehmen halten ihre Daten allerdings für vollständig bereit, um KI im grossen Massstab zu tragen.
«Die Herausforderung besteht heute darin, dass die KI-Adoption die Datenreife überholt hat. Erste Erträge aus einzelnen Pilotprojekten sehen inzwischen die meisten Organisationen, zu einem breiten, unternehmensweiten Erfolg hat das bislang aber nur bei wenigen geführt.», sagt Gary Kotovets, Chief Data and Analytics Officer bei Dun & Bradstreet. «Die derzeit modernsten KI-Systeme sind ausgesprochen leistungsfähig, doch der entscheidende Faktor für ihre Wirksamkeit ist der richtige Kontext. KI in verifizierten Informationen zu verankern, sodass Fakten bestätigt und Integrationen aufgebaut werden können, ist fundamental für die Einführung agentischer Workflows.»
Die Schweiz rollt KI aus, das Datenfundament kommt nicht mit
Knapp die Hälfte der Schweizer Unternehmen skaliert KI bereits, verankert sie fest in Kernprozessen oder setzt agentische Workflows ein. Bei den agentischen Workflows selbst liegt die Schweiz mit knapp 8 Prozent sogar zwei Punkte über dem globalen Durchschnitt. Bei der Datenreife bleibt dagegen noch Luft nach oben, nur 7 Prozent bewerten ihre Daten als vollständig bereit. Am Investitionswillen mangelt es nicht: Knapp 30 Prozent der Schweizer Unternehmen erwarten in den nächsten 12 Monaten einen starken Anstieg ihrer KI-Ausgaben, fast doppelt so viele wie im globalen Schnitt. Unternehmens-KI erreicht damit erkennbar eine reifere Phase, ohne dass die Datengrundlage bislang durchgehend Schritt hält.
Datenreife bleibt der Engpass
Der Blick auf die Details zeigt, wo genau es hakt: 55 Prozent der Unternehmen beschreiben ihre Daten als teilweise, 22 Prozent als weitgehend bereit für KI-basierte Wertschöpfung im grossen Massstab. Bei gut jedem sechsten Unternehmen sind sie kaum bis gar nicht darauf vorbereitet. Zwischen den Daten, die frühe KI-Fortschritte ermöglichen, und den Daten, die skalierbaren, wiederholbaren ROI im gesamten Unternehmen tragen, klafft damit weiterhin eine deutliche Lücke. Auch beim Risikomanagement bleibt die Unsicherheit groß, nicht einmal die Hälfte der Unternehmen fühlt sich gut oder sehr gut aufgestellt, um Risiken wie Bias, Datenschutz oder Compliance im Zusammenhang mit KI zuverlässig zu erkennen und zu steuern.
Was das für Unternehmen praktisch bedeutet, ordnet Gary Kotovets ein: «Damit KI gute Entscheidungen treffen kann, ob im Team, im System oder als eigenständig arbeitender KI-Agent, braucht sie einen verlässlichen Überblick über den konkreten Geschäftskontext des Unternehmens. Genau das liefert unsere Identity-Infrastruktur, sie verankert KI in echten, geprüften Unternehmensdaten und gibt Unternehmen die Sicherheit, ihre KI-Agenten wirklich selbstständig arbeiten zu lassen.»
Ausblick
Der AI Momentum Index von Dun & Bradstreet zeigt 2026 einen stetigen Fortschritt bei Adoption und Reife von KI, auch wenn die Datengrundlage eine Herausforderung bleibt. Die Ergebnisse des dritten Quartals legen nahe: Die nächste Phase verlangt von den Unternehmen, ihre Datenreife zu verbessern und so frühen, ungleich verteilten ROI in konsistentere Erträge im Unternehmensmassstab zu überführen.
Über die Studie
Die D&B AI Momentum Survey ist eine quartalsweise durchgeführte globale Befragung von 10.000 Unternehmen in 32 Ländern. Sie untersucht, wie schnell Unternehmen KI einführen, wie sich Investitionen entwickeln und welche Ergebnisse über die Zeit erzielt werden.
Über Dun & Bradstreet
Dun & Bradstreet ist ein führender Anbieter für verifizierte Wirtschafts- & Entitätsdaten, die den unternehmensweit skalierten Produktiveinsatz von KI ermöglichen. Das Unternehmen führte 1963 die D-U-N-S-Nummer ein, die heute der weltweite Standard zur Identifizierung von Unternehmen ist. Auf der Grundlage dieser Kennung strukturiert und verknüpft der D&B Commercial Graph Unternehmensidentitäten systemübergreifend einheitlich und ermöglicht es KI-Anwendungen, auf präzisen, validierten Daten zu arbeiten. Seit 1841 vertrauen Unternehmen jeder Größe auf Dun & Bradstreet, um Veränderungen zu meistern und ihr Wachstum zu beschleunigen. Weitere Informationen finden Sie unter
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