Anzeige
Mehr »
Dienstag, 01.09.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
Crypto.com-Deal ist fix! 22-Mio.-Firma sichert sich Zugang zu Billionen-Markt
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Dow Jones News
281 Leser
Artikel bewerten:
(0)

XETRA-SCHLUSS/DAX fällt mit Inflationssorgen unter 26.000 Punkte

DJ XETRA-SCHLUSS/DAX fällt mit Inflationssorgen unter 26.000 Punkte

DOW JONES--Der deutsche Aktienmarkt hat am Dienstag mit deutlichen Verlusten geschlossen. Der weltweite Inflations- und damit auch Zinsanstieg sorgt für Vorsicht und Kaufzurückhaltung. Dazu kommt der sich hinziehende US-Iran-Konflikt mit den in der Folge dauerhaft hohen Energiepreisen. Hierzu passen die jüngsten Inflationszahlen aus der Eurozone. Der Preisdruck in der Eurozone blieb im August hoch. An den Finanzmärkten wird eine Zinserhöhung um 25 Basispunkte durch die EZB in der kommenden Woche fest eingepreist. Der DAX verlor 1,1 Prozent auf 25.970 Punkte. Der Preis für Brent erhöhte sich um 2,3 Prozent auf 92,57 Dollar das Fass. Die deutsche Zehnjahresrendite stieg weiter auf 3,36 Prozent - das höchste Niveau seit 15 Jahren.

"Die Stimmung unter den Investoren ist nicht grundsätzlich schlecht, sie werden nur vorsichtiger und schaffen Liquidität. Es sind die Unwägbarkeiten im Nahen Osten, die sich über die Inflationserwartungen, die Zinsängste und die steigenden Anleiherenditen jetzt stärker ihren Weg an den Aktienmarkt bahnen", so CMC Markets.

Das von Symrise (+0,2%) ausgegliederte und zum Verkauf gestellte Geschäft mit Terpen-Inhaltsstoffen geht an die Münchner Beteiligungsgesellschaft Mutares (-0,4%). Die Transaktion mit AmeriTerpenes wird sofort vollzogen und führt beim deutschen Duft- und Aromenhersteller Symrise 2026 zu einem nicht zahlungswirksamen Veräußerungsverlust im mittleren zweistelligen Millionen-Euro-Bereich, wie dieser in einer Mitteilung erklärte. Zum Kaufpreis vereinbarten beide Seiten unterdessen Stillschweigen. MWB Research sprach von einer Verbesserung des Geschäftsportfolios von Symrise. Jefferies empfiehlt die Aktie zum Kauf.

Jefferies sieht in der Absicht der Frasers Group (-1,5%), ihre Beteiligung an Hugo Boss (+0,4%) auf über 50 Prozent aufzustocken, einen bedeutenden Meilenstein. Das Erreichen dieser Schwelle würde eine Vollkonsolidierung von Hugo Boss - inklusive Umsatz, Gewinn und Schulden - in der Bilanz von Frasers auslösen. Dies wäre für die Gewinn- und Verlustrechnung von Frasers zwar optisch transformatorisch, würde jedoch gleichzeitig die Komplexität der Finanzberichterstattung des Konzerns erheblich erhöhen.

Rüstungsaktien hatten es weiter schwer: Rheinmetall verloren 2,8 Prozent und Hensoldt 3,5 Prozent. Das DAX-Schwergewicht SAP war Tagesverlierer mit einem Minus von 3,5 Prozent. Ein schwaches Börsendebüt von Shein in Hongkong setzte europaweit Fashion-Aktien zu; im DAX gaben Zalando 1,8 Prozent nach. Verkauft wurden zudem Autotitel: BMW schlossen 1,3 Prozent niedriger oder VW 1,4 Prozent. Merck gewannen dagegen nach einem positiven Analystenkommentar 0,5 Prozent.

Index     zuletzt* +/- % +/- % YTD 
DAX       25.970  -1,1    6,0 
DAX-Future    26.012  -0,9    6,6 
XDAX       25.979  -0,8    5,7 
MDAX       32.173  -1,7    5,0 
TecDAX      4.025  -1,4    11,0 
SDAX       18.730  -1,1    9,1 
zuletzt    +/- Ticks 
Bund-Future   122,97 -29,0 
*gerundet 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/mpt/cln

(END) Dow Jones Newswires

September 01, 2026 11:52 ET (15:52 GMT)

Copyright (c) 2026 Dow Jones & Company, Inc.

© 2026 Dow Jones News
KI braucht Strom
Halbleiter, Speicherchips und Rechenzentren haben Anlegern im KI-Boom bereits enorme Gewinne beschert. Doch jetzt zeichnet sich mit der benötigten Energie der nächste große Flaschenhals ab. Neue KI-Rechenzentren benötigen nicht mehr einige Megawatt, sondern zum Teil mehrere Gigawatt Leistung – so viel wie mehrere moderne Kernkraftwerksblöcke.

Damit beginnt ein weltweites Wettrennen um verfügbare Stromkapazitäten. Hyperscaler sichern sich bereits über langfristige Verträge gewaltige Energiemengen, während Stromnetze und Erzeugungskapazitäten mit dem Ausbau kaum Schritt halten können. Zusätzlich verschärfen geopolitische Risiken rund um den Iran-Krieg und die Straße von Hormus die Situation.

Für Energieversorger und ihre Zulieferer könnte damit ein goldenes Zeitalter beginnen. Steigende Nachfrage, langfristige Abnahmeverträge und wachsende Strompreise schaffen ein Umfeld, in dem ausgewählte Unternehmen zum nächsten großen KI-Trade werden könnten.

In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir fünf Aktien vor, die besonders stark vom explodierenden Energiehunger der KI profitieren könnten – und bei Anlegern bislang teilweise noch unter dem Radar laufen.

Jetzt den kostenlosen Report sichern – und die nächsten Gewinner des KI-Booms entdecken!
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.