WASHINGTON (dpa-AFX) - Der US-Haushalt wird wohl nicht zum Spielball des Wahlkampfs vor den Parlamentswahlen im November werden. Nach dem Senat stimmte auch die zweite Parlamentskammer, das Repräsentantenhaus, mit großer Mehrheit für einen Übergangshaushalt, der die Regierungsgeschäfte bis Mitte Dezember finanziert. Präsident Donald Trump hat noch die Möglichkeit zu intervenieren - oder seine Unterschrift unter das Gesetz zu setzen.
Bei den Zwischenwahlen am 3. November stimmen die Amerikanerinnen und Amerikaner über die Neubesetzung aller Sitze im Repräsentantenhaus und über einen Teil der Sitze im Senat ab. Derzeit hält die Partei Trumps - die Republikaner - eine knappe Mehrheit in beiden Parlamentskammern.
Ein Haushaltsjahr läuft in den USA Ende September ab. Demokraten und Republikaner nutzen das Ringen um den Folge-Haushalt oftmals, um eigene Parteiinteressen durchzusetzen. Es kommt immer wieder vor, dass ein Streit eskaliert und eine direkte Anschlussfinanzierung fehlt. Dann tritt ein sogenannter Shutdown - ein Stillstand der Regierungsgeschäfte - ein. Zum Beispiel werden dann Angestellte im öffentlichen Dienst nicht mehr bezahlt. Im vergangenen Jahr kam es zu dem bislang längsten Teil-"Shutdown" der US-Geschichte. Er zog sich bis in den November./rin/DP/he
