Anzeige
Mehr »
Mittwoch, 02.09.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
Crypto.com-Deal ist fix! 22-Mio.-Firma sichert sich Zugang zu Billionen-Markt
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Dow Jones News
282 Leser
Artikel bewerten:
(0)

MÄRKTE ASIEN/Börsen auf breiter Front im Minus - Eskalation in Nahost

DJ MÄRKTE ASIEN/Börsen auf breiter Front im Minus - Eskalation in Nahost

DOW JONES--Mit zum Teil heftigen Abschlägen präsentieren sich die Leitbörsen in Südostasien am Mittwoch im späten Geschäft. Hintergrund sind die wegen einer erneuten Eskalation im Iran-Krieg über Nacht deutlich gestiegenen Ölpreise. US-Präsident Donald Trump erklärte, die US-Angriffe seien als Vergeltung für den Versuch des Iran erfolgt, die Straße von Hormus am Wochenende zu verminen und US-Soldaten im Nahen Osten anzugreifen. Der Iran reagierte mit dem Abfeuern von Raketen und Drohnen. Jordanien, Kuwait und Bahrain meldeten feindlichen Beschuss. Die höheren Ölpreise treiben indes die globalen Anleiherenditen nach oben und schüren erneut die Befürchtung von Leitzinserhöhungen im Kampf gegen die Inflation. Höhere Marktzinsen belasten die Aktienmärkte - vor allem die technologielastigen in Japan und Südkorea. Auch Rekordumsätze und eine angehobene Jahresprognose von Dell Technologies in den USA heben die Stimmung im Technologiesektor kaum.

Der japanische Nikkei-225 sinkt um 2,9 Prozent auf 64.271 Punkte - angeführt von Verlusten unter Halbleiterwerten. Softbank Group geben um 4,1 Prozent nach, Advantest verlieren 4,0 Prozent und Tokyo Electron fallen um 4,5 Prozent. Anleger richten ihre Aufmerksamkeit weiterhin auf die Zinsentscheidung der Bank of Japan im Verlauf des Monats. Der Gouverneur der Bank of Japan, Kazuo Ueda, hat erklärt, die Zentralbank werde weitere Zinserhöhungen prüfen. Zuvor hatte US-Finanzminister Scott Bessent Ueda getroffen und zu "entschlossenen" geldpolitischen Maßnahmen zur Bekämpfung der Yen-Schwäche aufgerufen.

In Südkorea verliert der Kospi mit Abschlägen von 3,7 Prozent in ähnlicher Größenordnung. Die Schwergewichte Samsung Electronics und SK Hynix geben jeweils über 3 Prozent ab. Der chinesische Shanghai-Composite und der HSI in Hongkong verlieren 0,8 bzw. 1,0 Prozent.

In Australien ist das BIP im zweiten Quartal stärker als erwartet gestiegen, in Neuseeland wurden die Leitzinsen wie prognostiziert erhöht. Der australische S&P/ASX-200 fällt um 1,0 Prozent. Australische Rentenrenditen setzten ihre Aufschläge fort - 10-jährige Papiere klettern auf den höchsten Stand seit 2011.

=== 
INDEX            zuletzt +/- %   % YTD Handelsschluss 
S&P/ASX 200 (Sydney)    8.972,50  -1,0    +3,0      08:00 
Topix 500 (Tokio)     3.188,51  -2,4   +19,9      08:00 
Kospi (Seoul)       6.569,86  -3,9   +55,9      08:30 
Hang-Seng (Hongkong)   25.087,22  -1,0    -2,1      10:00 
Shanghai-Composite     3.947,26  -0,8    -0,5      09:00 
Straits-Times (Singapur)  5.709,03  -0,0   +22,9      11:00 
IDX Comp. (Indonesien)   6.580,14  -0,3   -23,9      10:00 
KLCI (Malaysia)      1.701,61  +0,1    +1,4      10:00 
 
DEVISEN           zuletzt +/- %   00:00    Di, 09:19 % YTD 
EUR/USD           1,1575  -0,2   1,1592     1,1601  -1,5 
EUR/JPY           185,32  -0,2   185,67     185,56  +0,7 
EUR/GBP           0,8576  -0,0   0,8577     0,8567  -1,6 
USD/JPY           160,09  -0,1   160,17     159,94  +2,2 
USD/KRW          1.369,10  -0,3  1.373,07    1.373,18  -5,0 
USD/CNY           6,7221  +0,0   6,7202     6,7208  -3,9 
USD/CNH           6,7237  +0,0   6,7221     6,7216  -3,6 
USD/HKD           7,8409  0,0   7,8409     7,8392  +0,8 
AUD/USD           0,7132  -0,2   0,7144     0,7162  +6,9 
NZD/USD           0,5830  -1,0   0,5891     0,5909  +1,3 
BTC/USD          77.555,75  +0,2 77.428,75    78.731,93 -11,6 
 
ROHÖL            zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
WTI/Nymex           90,56  +0,4    0,34      90,22 
Brent/ICE           95,35  +0,7    0,70      94,65 
 
Metalle           zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
Gold            4.304,83  -0,5   -23,77    4.328,60 
Silber            63,66  -0,9   -0,59      64,25 
Platin           1.727,17  -0,7   -13,00    1.740,17 
(Angaben ohne Gewähr) 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/flf/uxd

(END) Dow Jones Newswires

September 02, 2026 01:00 ET (05:00 GMT)

Copyright (c) 2026 Dow Jones & Company, Inc.

© 2026 Dow Jones News
KI braucht Strom
Halbleiter, Speicherchips und Rechenzentren haben Anlegern im KI-Boom bereits enorme Gewinne beschert. Doch jetzt zeichnet sich mit der benötigten Energie der nächste große Flaschenhals ab. Neue KI-Rechenzentren benötigen nicht mehr einige Megawatt, sondern zum Teil mehrere Gigawatt Leistung – so viel wie mehrere moderne Kernkraftwerksblöcke.

Damit beginnt ein weltweites Wettrennen um verfügbare Stromkapazitäten. Hyperscaler sichern sich bereits über langfristige Verträge gewaltige Energiemengen, während Stromnetze und Erzeugungskapazitäten mit dem Ausbau kaum Schritt halten können. Zusätzlich verschärfen geopolitische Risiken rund um den Iran-Krieg und die Straße von Hormus die Situation.

Für Energieversorger und ihre Zulieferer könnte damit ein goldenes Zeitalter beginnen. Steigende Nachfrage, langfristige Abnahmeverträge und wachsende Strompreise schaffen ein Umfeld, in dem ausgewählte Unternehmen zum nächsten großen KI-Trade werden könnten.

In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir fünf Aktien vor, die besonders stark vom explodierenden Energiehunger der KI profitieren könnten – und bei Anlegern bislang teilweise noch unter dem Radar laufen.

Jetzt den kostenlosen Report sichern – und die nächsten Gewinner des KI-Booms entdecken!
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.