Anzeige
Mehr »
Mittwoch, 02.09.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
Kupfer sichtbar - doch die entscheidende Antwort kommt jetzt erst noch
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Dow Jones News
341 Leser
Artikel bewerten:
(1)

MORNING BRIEFING - USA/Asien

DJ MORNING BRIEFING - USA/Asien

TAGESTHEMA

Die USA und der Iran haben sich am Dienstag gegenseitig angegriffen. US-Präsident Donald Trump erklärte, die US-Angriffe seien als Vergeltung für den Versuch des Iran erfolgt, die Straße von Hormus am Wochenende zu verminen und amerikanische Soldaten im Nahen Osten anzugreifen. Der Iran reagierte mit dem Abfeuern von Raketen und Drohnen über den Persischen Golf. Jordanien, das auf Stützpunkten im gesamten Land US-Soldaten beherbergt, meldete nach Angaben seiner Streitkräfte das Abfangen von 13 ballistischen Raketen, die in seinen Luftraum eingedrungen waren. Auch Kuwait und Bahrain meldeten feindlichen Beschuss.

TAGESTHEMA

Dell Technologies hat ihre Umsatzprognose für das Geschäftsjahr um 25 Milliarden US-Dollar angehoben. Die Nachfrage nach den Servern des Unternehmens trieb den Umsatz im zweiten Quartal auf Rekordhoch. Das Technologieunternehmen erwartet für das laufende Geschäftsjahr nun einen Umsatz von 192 Milliarden Dollar erwarte. Zuvor lag der Mittelpunkt (der Zielspanne) bei 167 Milliarden Dollar plus oder minus 2 Milliarden Dollar. Die neue Prognose liegt über den Analystenerwartungen von 174,05 Milliarden Dollar. Der Nettogewinn belief sich im am 31. Juli beendeten Quartal auf 4,13 Milliarden Dollar oder 6,34 Dollar je Aktie verglichen mit 1,16 Milliarden Dollar oder 1,70 Dollar je Aktie ein Jahr zuvor. Auf bereinigter Basis lag der Gewinn bei 7,04 Dollar je Aktie. Analysten hatten 4,91 Dollar je Aktie erwartet. Der Umsatz stieg um 58 Prozent auf 46,97 Milliarden Dollar und übertraf damit die Analystenerwartungen von 44,89 Milliarden Dollar.

AUSBLICK UNTERNEHMEN +

22:05 US/Hewlett Packard Enterprise Co, Ergebnis 3Q

22:15 US/Broadcom Inc, Ergebnis 3Q

AUSBLICK KONJUNKTUR

- US 
  14:15 ADP-Arbeitsmarktbericht August 
     Beschäftigung privater Sektor 
     PROGNOSE: +47.000 Stellen 
     zuvor:  +44.000 Stellen 
 
  16:00 Auftragseingang Industrie Juli 
     PROGNOSE: +0,7% gg Vm 
     zuvor:  -0,3% gg Vm 
 
  16:30 US/Rohöllagerbestandsdaten (Woche) der staatlichen Energy Information 
     Administration (EIA) Vorwoche 
  20:00 US/Fed, Beige Book 
- CA 
  15:45 Bank of Canada (BoC), Ergebnisse des geldpolitischen Rats 
     PROGNOSE: 2,25% 
     zuvor:  2,25% 
 

ÜBERSICHT INDIZES

Index             zuletzt +/- % 
E-Mini-Future S&P-500    7.636,25  -0,1 
E-Mini-Future Nasdaq-100  29.065,50  -0,2 
S&P/ASX 200 (Sydney)     8.977,10  -1,0 
Topix-500 (Tokio)      4.089,07  -2,2 
Kospi (Seoul)        6.582,35  -3,7 
Shanghai-Composite      3.946,90  -0,8 
Hang-Seng-Index (Hongkong) 25.176,23  -0,6 
 

FINANZMÄRKTE

OSTASIEN (VERLAUF)

Mit zum Teil heftigen Abschlägen präsentieren sich die Leitbörsen im späten Geschäft. Hintergrund sind die wegen einer erneuten Eskalation im Iran-Krieg über Nacht deutlich gestiegenen Ölpreise. Die höheren Ölpreise treiben indes die globalen Anleiherenditen nach oben und schüren erneut die Befürchtung von Leitzinserhöhungen im Kampf gegen die Inflation. Höhere Marktzinsen belasten die Aktienmärkte - vor allem die technologielastigen in Japan und Südkorea. Auch Rekordumsätze und eine angehobene Jahresprognose von Dell in den USA heben die Stimmung im Technologiesektor kaum. In Japan werden die Verluste von Halbleiterwerten angeführt. In Südkorea verliert der Kospi in ähnlicher Größenordnung. Die Schwergewichte Samsung Electronics und SK Hynix geben jeweils über 3 Prozent ab. In Chna fallen die Verluste moderater. In Australien ist das BIP stärker als erwartet gestiegen. Der australische S&P/ASX-200 fällt - die Rentenrenditen setzten ihre Aufschläge fort, 10-jährige Papiere klettern auf den höchsten Stand seit 2011.

WALL STREET

Index       Stand %-Veränderung 
Dow-Jones     52.766,88  -0,8 
S&P-500      7.631,47  -0,7 
Nasdaq Composite 26.099,77  -1,0 
 
Umsatzdaten 
           Wochentag Wochentag 
Umsatz NYSE (Aktien) 1,17 Mrd  1,72 Mrd 
Gewinner         834    966 
Verlierer        1.931   1.781 
Unverändert        74     89 
 

Leichter - Die kräftig gestiegenen Marktzinsen lastete auf den Aktienmärkten und dort besonders auf den als zinsempfindlich geltenden Technologiewerten. Ursächlich für den Anstieg der Anleiherenditen war die wachsende Überzeugung am Markt, dass die US-Notenbank bei ihrer nächsten Sitzung noch in diesem Monat die Zinsen erhöhen wird. Genährt wurde diese Erwartung von der als "falkenhaft" interpretierten Rede des US-Notenbankchefs Kevin Warsh am Freitag auf dem Notenbankertreffen in Jackson Hole. Daneben befeuert der deutliche Anstieg der Ölpreise Inflationsängste. Die Konjunkturdaten des Tages enthielten Licht und Schatten, setzten aber keine Akzente am Markt. Im besonders belasteten Technologiesektor verbilligten sich Advanced Micro Devices um 2,4Prozent. Micron gaben um 2,6Prozent nach. Amazon (-1,9) wurden erneut belastet von der drohenden Klage der US-Wettbewerbsbehörde wegen des Vorwurfs der Irreführung von Werbekunden. In der dritten Reihe machten Gopro einen Sprung von 40Prozent nach oben, nachdem der angeschlagene Kamerahersteller den Zusammenschluss mit Starman Optical bekanntgegeben hatte. Sono Group verteuerten sich um 77Prozent. Das Unternehmen hat eine unverbindliche Absichtserklärung zur Fusion mit der Sport-Investmentgesellschaft Sports One abgegeben, um künftig Minderheitsanteile an Profisport-Franchises wie etwa NFL oder NBA zu erwerben.

US-ANLEIHEN

Treasuries    Rendite +/- 
2 Jahre      4,39 +0,04 
10 Jahre     4,80 +0,04 
30 Jahre     5,27 +0,02 
 

Die Erwartung einer Zinserhöhung auf der Fed-Sitzung im laufenden Monat trieb die Anleiherenditen weiter nach oben. Die Zehnjahresrendite erhöhte sich um 4Basispunkte auf 4,80 Prozent.

DEVISEN

DEVISEN         zuletzt +/- %   00:00    Di, 09:19 % YTD 
EUR/USD          1,1580  -0,1   1,1592     1,1601  -1,4 
EUR/JPY          185,12  -0,3   185,67     185,56  +0,6 
EUR/GBP          0,8574  -0,0   0,8577     0,8567  -1,6 
USD/JPY          159,82  -0,2   160,17     159,94  +2,0 
USD/KRW         1.367,54  -0,4  1.373,07    1.373,18  -5,1 
USD/CNY          6,7214  +0,0   6,7202     6,7208  -3,9 
USD/CNH          6,7224  0,0   6,7221     6,7216  -3,6 
USD/HKD          7,8409  0,0   7,8409     7,8392  +0,8 
AUD/USD          0,7142  -0,0   0,7144     0,7162  +7,0 
NZD/USD          0,5841  -0,9   0,5891     0,5909  +1,5 
BTC/USD        77.699,77  +0,4 77.428,75    78.731,93 -11,4 
 

Der Dollar folgte den Marktzinsen nach oben - für den Dollarindex ging es um 0,2 Prozent aufwärts. Der Euro ermäßigte sich um 0,2 Prozent auf 1,1594 Dollar.

Der Yen steigt am Morgen. Der Gouverneur der Bank of Japan, Kazuo Ueda, hat erklärt, die Zentralbank werde weitere Zinserhöhungen prüfen. Zuvor hatte US-Finanzminister Scott Bessent Ueda getroffen und zu "entschlossenen" geldpolitischen Maßnahmen zur Bekämpfung der Yen-Schwäche aufgerufen.

++++ ROHSTOFFE +++++

METALLE

Metalle         zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
Gold          4.320,07  -0,2   -8,53    4.328,60 
Silber           63,95  -0,5   -0,30      64,25 
Platin         1.739,68  -0,0   -0,49    1.740,17 
(Angaben ohne Gewähr) 
 

Die höheren Marktzinsen belasteten den Goldpreis, der um 2,7 Prozent auf 4.329 Dollar je Feinunze sank. Höhere Zinsen mindern die Attraktivität des zinslos gehaltenen Edelmetalls.

ÖL

ROHÖL          zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
WTI/Nymex         90,74  +0,6    0,52      90,22 
Brent/ICE         95,39  +0,8    0,74      94,65 
 

Die andauernden wechselseitigen Angriffe von USA und Iran trieben den Ölpreis weiter nach oben. Das Barrel Brentöl verteuerte sich um 4,6 Prozent auf 94,65 Dollar.

MELDUNGEN SEIT VORTAG, 20.00 UHR

GELDPOLITIK JAPAN

Japans Finanzpolitiker haben versprochen, den Yen-Kurs genau im Auge zu behalten, und erklärten, dass die Stabilität des Devisenmarktes sowohl für die Inflation des Landes als auch für die Weltwirtschaft von entscheidender Bedeutung sei. Eine koordinierte Devisenmarktintervention "trägt dazu bei, die Stabilität der globalen Märkte und Volkswirtschaften zu unterstützen", sagte Finanzministerin Satsuki Katayama bei einer Pressekonferenz im Anschluss an den Gipfel der G20-Finanzminister. Katayama erklärte, sie habe auf dem Treffen die Maßnahmen der japanischen Regierung auf dem Devisenmarkt erläutert - die sie in Abstimmung mit den USA durchgeführt habe - und keiner der globalen Finanzchefs habe sein Missfallen geäußert. In einem Gespräch mit Ueda am Rande des G20-Treffens drückte US-Finanzminister Bessent seine Unterstützung für Japans entschlossene Schritte gegen die Unterbewertung des Yen aus.

(MORE TO FOLLOW) Dow Jones Newswires

September 02, 2026 01:58 ET (05:58 GMT)

Copyright (c) 2026 Dow Jones & Company, Inc.

© 2026 Dow Jones News
KI braucht Strom
Halbleiter, Speicherchips und Rechenzentren haben Anlegern im KI-Boom bereits enorme Gewinne beschert. Doch jetzt zeichnet sich mit der benötigten Energie der nächste große Flaschenhals ab. Neue KI-Rechenzentren benötigen nicht mehr einige Megawatt, sondern zum Teil mehrere Gigawatt Leistung – so viel wie mehrere moderne Kernkraftwerksblöcke.

Damit beginnt ein weltweites Wettrennen um verfügbare Stromkapazitäten. Hyperscaler sichern sich bereits über langfristige Verträge gewaltige Energiemengen, während Stromnetze und Erzeugungskapazitäten mit dem Ausbau kaum Schritt halten können. Zusätzlich verschärfen geopolitische Risiken rund um den Iran-Krieg und die Straße von Hormus die Situation.

Für Energieversorger und ihre Zulieferer könnte damit ein goldenes Zeitalter beginnen. Steigende Nachfrage, langfristige Abnahmeverträge und wachsende Strompreise schaffen ein Umfeld, in dem ausgewählte Unternehmen zum nächsten großen KI-Trade werden könnten.

In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir fünf Aktien vor, die besonders stark vom explodierenden Energiehunger der KI profitieren könnten – und bei Anlegern bislang teilweise noch unter dem Radar laufen.

Jetzt den kostenlosen Report sichern – und die nächsten Gewinner des KI-Booms entdecken!
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.