In unserem aktuellen Marktbericht Börse blicken wir auf die wichtigsten globalen Entwicklungen: Geopolitische Spannungen im Nahen Osten treffen auf entscheidende Signale der Notenbanken aus Japan und Neuseeland. Hier sind die wichtigsten News von Börse Aktuell.
Geopolitische Spannungen treiben den Ölpreis
Der Ölpreis kletterte infolge erneuter Militärschläge zwischen den USA und dem Iran auf den höchsten Stand seit knapp sechs Wochen. Im weiteren Handelsverlauf schwächten sich die Gewinne jedoch wieder leicht auf etwa 0,10 bis 0,30 - ab. Im Rahmen einer neuen Doktrin griff die US-Seite rund 100 iranische Militär- und Marineziele an, darunter zwei staatliche Tanker. Die iranischen Vergeltungsmaßnahmen wurden weitgehend abgefangen.
Während Washington betont, dass die Angriffe die militärischen Kapazitäten Irans geschwächt und die kurzfristigen Risiken für die Schifffahrt verringert haben, bleibt der Konflikt hochbrisant. Dennoch passierten Berichten zufolge rund 40 Schiffe die strategisch wichtige Straße von Hormus. US-Streitkräfte fingen Antischiff-Raketen sowie Drohnen ab, während Ex-Präsident Trump erklärte, Washington habe mittlerweile nahezu die vollständige Kontrolle über die zentrale Seestraße übernommen. Reports über den Versuch, Teheran an den Verhandlungstisch zu zwingen, wies er zurück - die USA setzen weiterhin auf maximalen militärischen und wirtschaftlichen Druck.
Börse Aktuell: Japanische Notenbank plant weitere Zinsschritte
Auf den internationalen Währungsmärkten stehen die Zentralbanken im Mittelpunkt. Bank-of-Japan-Gouverneur Ueda signalisierte, dass die Notenbank ihre Leitzinsen weiter anheben will, solange die Geldpolitik akkommodierend bleibt. Die Währungshüter sorgen sich zunehmend um inflationäre Risiken durch steigende Energiepreise, während die Kerninflation bereits nahe der Zielmarke von 2 - liegt.
Das Währungspaar USD/JPY legte zunächst zu, da der Yen gegenüber einem breiter erstarkenden US-Dollar unter Druck blieb. Im Verlauf gab das Paar seine Gewinne jedoch teilweise wieder ab. Selbst steigende Renditen für japanische Staatsanleihen konnten der heimischen Währung keine nachhaltige Stütze bieten, da Händler vor allem die höheren Energieimportkosten sowie breitere fiskalische Risiken einpreisen....
Vollständigen Artikel weiterlesen
- Handeln Sie verantwortungsvoll -
Jeder Handel beinhaltet auch Risiken. CFDs sind Hebelprodukte und nicht für jeden geeignet! Der Hebel multipliziert Ihre Gewinne, wenn Ihre Handelsentscheidung richtig war, aber auch die Verluste, sollte Ihre Markteinschätzung unkorrekt gewesen sein. CFDs sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. 77 - der Retail Kunden verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFDs funktionieren und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren. Die Autoren können ganz oder teilweise in den besprochenen Werten investiert sein. Diese Inhalte stellen keine Finanzanalyse dar: Es handelt sich um eine Werbemitteilung, welche nicht allen gesetzlichen Vorschriften zur Gewährleistung der Unvoreingenommenheit von Finanzanalysen genügt und keinem Handelsverbot vor der Veröffentlichung der Analysen unterliegt.