Linz (www.anleihencheck.de) - Die jüngsten falkenhaften Signale der US-Notenbank haben die Debatte über mögliche weitere Zinserhöhungen neu entfacht, so Oberbank in ihrem aktuellen Tageskommentar zu den internationalen Finanzmärkten.Nach dem anfänglichen, breit angelegten Schwenk der Markterwartungen infolge des Iran-Konflikts zeige sich inzwischen jedoch ein differenzierteres Bild: Die Zentralbanken würden je nach Inflationslage, Konjunkturentwicklung und bereits erfolgten Maßnahmen sehr unterschiedlich reagieren. Eine erste Gruppe umfasse Notenbanken, die auf die gestiegenen Preisrisiken bereits reagiert hätten oder dies voraussichtlich tun würden. EZB, Reserve Bank of Australia und Bank of Japan hätten ihre Zinsen seit Konfliktbeginn erhöht. Während Australien schon vor dem Krieg mit zunehmendem Inflationsdruck konfrontiert gewesen sei, setze die Bank of Japan ihren langfristigen Normalisierungskurs lediglich in langsamem Tempo fort. Gemeinsam sei diesen Instituten eine vergleichsweise proaktive Haltung gegenüber dem Inflationsschock. ...Den vollständigen Artikel lesen ...
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