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(1)

MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa

DJ MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa

TAGESTHEMA I

Der aktivistische Investor Elliott drängt die Deutsche Telekom einem Agenturbericht zufolge, eine mögliche Fusion mit der Tochter T-Mobile US nicht weiterzuverfolgen. Elliott habe eine beträchtliche Beteiligung an der Deutschen Telekom aufgebaut und dränge auf andere Wege zur Steigerung des Shareholder Value, etwa umfangreichere Aktienrückkäufe, berichtet Bloomberg unter Berufung auf Informanten. Die genaue Höhe der Beteiligung von Elliott an der Deutschen Telekom ist nicht bekannt.

TAGESTHEMA II

Vorstand und Aufsichtsrat von Delivery Hero erachten das 14,8 Milliarden Dollar schwere Übernahmeangebot von Uber "als im besten Interesse der Gesellschaft, ihrer Aktionäre, Mitarbeiter und weiteren Stakeholder". Sie unterstützen daher das Angebot und empfehlen den Aktionären von Delivery Hero, dieses anzunehmen. Aus Bewertungssicht und nach sorgfältiger Prüfung der Angebotsunterlage halte man die Geldleistung in Höhe von 41,50 Euro je Delivery Hero-Aktie für angemessen und fair. Der Angebotspreis entspreche einer Prämie von rund 127 Prozent auf den unbeeinflussten volumengewichteten Dreimonatsdurchschnittskurs im Xetra-Handel bis einschließlich 8. Mai 2026.

AUSBLICK UNTERNEHMEN

18:00 FR/Vivendi SE, Ergebnis 1H

AUSBLICK KONJUNKTUR

- DE 
  08:30 Verband der chemischen Industrie (VCI), Konjunkturbericht, 
     Quartalsbericht 2Q 
- CH 
  08:30 Verbraucherpreise August 
     PROGNOSE:   +0,5% gg Vj 
     zuvor:    +0,4% gg Vj 
- DE 
  09:00 VDMA, Auftragseingang Maschinen- und Anlagenbau Juli 
 
- CH 
  09:00 BIP 2Q 
 
- IT 
  09:45 Einkaufsmanagerindex/PMI nicht-verarbeitendes Gewerbe August 
     PROGNOSE:   53,4 
     zuvor:    52,5 
- FR 
  09:50 Einkaufsmanagerindex/PMI nicht-verarbeitendes Gewerbe 
     (2. Veröffentlichung) August 
     1. Veröff.:  48,4 
     zuvor:    49,6 
     Einkaufsmanagerindex gesamt (2. Veröffentlichung) 
     1. Veröff.:  48,8 
     zuvor:    49,4 
- DE 
  09:55 Einkaufsmanagerindex/PMI nicht-verarbeitendes Gewerbe 
     (2. Veröffentlichung) August 
     1. Veröff.:  48,5 
     zuvor:    49,8 
     Einkaufsmanagerindex gesamt (2. Veröffentlichung) 
     1. Veröff.:  51,0 
     zuvor:    51,3 
 
- EU 
  10:00 Einkaufsmanagerindex/PMI nicht-verarbeitendes Gewerbe Eurozone 
     (2. Veröffentlichung) August 
     1. Veröff.:  51,7 
     zuvor:    51,7 
     Einkaufsmanagerindex gesamt (2. Veröffentlichung) 
     1. Veröff.:  52,1 
     zuvor:    52,0 
- DE 
  10:30 Konjunkturprognose des Ifo-Instituts Herbst 2026 
 
- GB 
  10:30 Einkaufsmanagerindex/PMI nicht-verarbeitendes Gewerbe 
     (2. Veröffentlichung) August 
     1. Veröff.:  52,8 
     zuvor:    52,1 
- DE 
  11:00 Konjunkturprognose des IWH - Institut für Wirtschaftsforschung Halle 
     Herbst 2026 
- EU 
  11:00 Erzeugerpreise Juli 
     Eurozone 
     PROGNOSE:   k.A. 
     zuvor:   -0,3% gg Vm/+4,6% gg Vj 
- US 
  14:30 Erstanträge Arbeitslosenhilfe (Woche) 
     PROGNOSE:   205.000 
     zuvor:    203.000 
 
  14:30 Handelsbilanz Juli 
     PROGNOSE:  -90,0 Mrd USD 
     zuvor:   -73,26 Mrd USD 
 
  14:30 Produktivität ex Agrar (2. Veröffentlichung) 2Q 
     annualisiert 
     PROGNOSE:  +1,4% gg Vq 
     1. Veröff.: +1,4% gg Vq 
     1. Quartal: +0,8% gg Vq 
     Lohnstückkosten 
     PROGNOSE:  +1,3% gg Vq 
     1. Veröff.: +1,3% gg Vq 
     1. Quartal: +1,3% gg Vq 
 
  15:45 Einkaufsmanagerindex/PMI Service (2. Veröffentlichung) August 
     PROGNOSE:  56,2 
     1. Veröff.: 56,8 
     zuvor:    53,6 
 
  16:00 ISM-Index nicht-verarbeitendes Gewerbe August 
     PROGNOSE:  54,1 Punkte 
     zuvor:    54,1 Punkte 
 

ÜBERSICHT FUTURES / INDIZES

Aktuell: 
              zuletzt +/- % 
DAX Futures        25.838,00  -0,2 
E-Mini-Future S&P-500   7.664,75  -0,2 
E-Mini-Future Nasdaq-100 29.104,75  -0,3 
Topix (Tokio)       4.096,80  +0,4 
Hang-Seng (Hongk.)    25.284,05  -0,1 
Shanghai-Comp.       3.931,80  -0,2 
 
Mittwoch: 
INDEX        Schluss +/- % 
DAX        25.839,33  -0,5 
DAX-Future    25.868,00  -0,5 
MDAX       31.958,41  -0,7 
TecDAX       4.012,70  -0,3 
SDAX       18.458,97  -1,5 
Euro-Stoxx-50   6.362,15  -0,1 
Stoxx-50      5.409,30  -0,0 
XDAX       25.874,43  +0,1 
Dow-Jones     53.061,95  +0,6 
S&P-500      7.666,60  +0,5 
Nasdaq Composite 26.217,83  +0,5 
 

FINANZMÄRKTE

EUROPA

Ausblick. Mit einem zurückhaltenden Marktgeschehen rechnen Aktienhändler am Donnerstag in Europa. Auf die Stimmung drückten der auf über 95 Dollar gestiegene Ölpreis und neuerliche Trump-Drohungen gegen den Iran. Für Zuversicht sorge dagegen die Kauflaune bei US-Bonds vom Vortag. 10-jährige Anleihen seien von Schnäppchenjägern aufgesammelt worden. "Das könnte andeuten, dass um 4,80 Prozent ein attraktiver Deckel auf den US-Renditen liegt", sagt ein Händler. Dies würde die Angst vor einem weiteren Zinsanstieg mildern. Der Handelstag steht unterdessen im Zeichen einer ganzen Reihe von Konjunkturdaten und Konjunkturprognosen.

Rückblick: Leichter - Belastend wirkte weiter der Anstieg der Marktzinsen, wozu insbesondere auch der Ölpreisanstieg beitrug, weil das Sorgen vor weiter zu hohen Inflationsraten schürte. Die deutsche Zehnjahresrendite stieg um knapp 2 Basispunkte auf 3,38 Prozent. Sie liegt damit auf dem höchsten Niveau seit 15 Jahren, was Anleihen als Anlage zunehmend attraktiv macht. Gerade institutionelle Anleger reagieren darauf oft mit der Reduzierung ihrer Aktienengagements. Unter anderem bedeuten langfristige hohe Renditen steigende Investitions- und Refinanzierungskosten für die Unternehmen. Eine Zinsanhebung durch die EZB in der kommenden Woche gilt als sicher, auch bei der US-Notenbank rechnet eine steigende Anzahl Marktteilnehmer nach der falkenhaften Rede von Fed-Chairman Kevin Warsh am vergangenen Freitag mit einer Erhöhung. Aktien aus den Bereichen Konsum, Einzelhandel und Immobilien fanden sich angesichts des Zinsanstiegs unter den Verlierern des Tages. Banken gelten dagegen als Profiteure von höheren Zinsniveaus, ihre Aktien zogen vielfach an, der Stoxx-Subindex der Banken gewann 0,4 Prozent. Autoaktien wurden verkauft, belastet von schwachen Absatzzahlen von Volvo. VW verloren 3,8 Prozent, gebremst auch davon, dass die Aktie ihren Platz im prestigeträchtigen Euro-Stoxx-50 verliert. Mercedes-Benz verloren 1,3 und BMW 0,9 Prozent. Volvo sackten um 4,4 Prozent ab, Renault um 4,6 Prozent. Abwärts ging es auch mit den Aktien der als besonders kapitalintensiv geltenden Versorger. Der Stoxx-Subindex büßte 1,7 Prozent ein. Um 1,2 Prozent hing es für den Index der ebenfalls stärker zinsreagiblen Immobilienaktien nach unten.

DAX/MDAX/SDAX/TECDAX

Leichter - Zu den Tagesgewinnern im DAX gehörten Adidas. Hier half ein höheres Kursziel der Analysten von Barclays. Das Papier verteuerte sich um 1,1 Prozent. Klarer DAX-Verlierer waren Zalando mit einem Minus von 4,7 Prozent. Goldman Sachs hatte die Aktie von seiner Favoritenliste gestrichen. Für Gea ging es um 3,5 Prozent abwärts. Hier drückte die Platzierung von 5 Millionen Gea-Aktien auf den Kurs, die aus dem Besitz der Kuwait Investment Authority stammen sollen. Hugo Boss setzten ihren jüngsten Aufwärtstrend mit einem Miniplus von 0,1 Prozent auf 39,06 Euro fort. Das Modeunternehmen beendete überraschend ein Aktienrückkaufprogramms im Hinblick auf laufende Übernahmebemühungen des größten Aktionärs, Frasers Group. Damit solle verhindert werden, dass der prozentuale Anteil von Frasers durch die Reduzierung ausstehender Aktien automatisch weiter steige, kommentierten die Analysten der DZ Bank.

XETRA-NACHBÖRSE

Delivery Hero legten auf Tradegate leicht zu auf 36,67 Euro, nachdem Vorstand und Aufsichtsrat von Delivery Hero die Annahme das Übernahmeangebot von Uber in Höhe von 41,50 Euro je Aktie befürwortete.

USA - AKTIEN

Freundlich - Dank einer leichten Entspannung bei den Marktzinsen und beim Ölpreis hellte sich die Stimmung im Handelsverlauf auf. Nachdem der Preis für Brent-Öl früher am Tag weiter gestiegen war auf knapp über 97 Dollar, lag er zuletzt im US-Handel bei rund 95,30 Dollar, ein halbes Prozent über Vortagsniveau. Damit nahmen Inflationssorgen zumindest nicht noch weiter zu. "Öl steht im Zentrum von allem", kommentiert Goldman Sachs. Der ADP-Arbeitsmarktbericht fiel günstig aus, zumindest im Hinblick auf die Spekulation über steigende Zinsen. In der US-Privatwirtschaft wurden im August zwar mehr Stellen geschaffen, mit 38.000 waren es aber weniger als Ökonomen mit 47.000 getippt hatten. Stützend wirkte auch, dass der Präsident der New Yorker US-Notenbankfiliale John Williams von ermutigenden Signale nachlassender Inflation sprach und das nach der Juli--Sitzung unveränderte Zinsniveau für angemessen hält. Am Aktienmarkt ging es für Dell um 16 Prozent nach oben. Der Serverhersteller hatte mitgeteilt, dass die KI-Nachfrage den Auftragsbestand bis zum Ende des zweiten Quartals auf 95 Milliarden Dollar fast verdoppelt habe. Der Optimismus bezüglich des KI-Wachstums wurde durch einen Bericht der Beratungs- und Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PwC neu entfacht. PwC prognostiziert, dass die kumulierten Ausgaben für KI bis 2050 die Marke von 31 Billionen

Dollar übersteigen werden. Nvidia stachen mit einem Plus von 3,2 Prozent heraus. Palo Alto Networks stürzten um 9,3 Prozent ab. Selbst ein vierteljährliches Umsatzwachstum von 34 Prozent konnte die hohen Erwartungen der Anleger an ein KI-getriebenes Nachfragewachstum für die Cybersicherheitssoftware des Unternehmens nicht erfüllen. Uber zogen um 1,6 Prozent an. Das Unternehmen ist laut CEO Dara Khosrowshahi so stark gewachsen, dass nun 10 Prozent der weltweiten Belegschaft abgebaut würden. Das werde "Uber einfacher und schneller machen" und "mehr Kapazitäten schaffen, um in unsere Zukunft zu investieren."

US-ANLEIHEN

Rendite  +/- 
2 Jahre   4,38 -0,01 
5 Jahre   4,54 +0,02 
10 Jahre   4,79  0,00 
 

Am Zinsterminmarkt sank in Reaktion auf Ölpreisentwicklung und den ADP-Bericht die Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung im September auf 62 von 70 Prozent. Am Anleihemarkt kam es folglich zu einer leichten Entspannung bei den Renditen. Die Zehnjahresrendite verharrte bei 4,80 Prozent. Das ist - abgesehen von einer kurzen Spitze im Oktober 2023 - das höchste Niveau seit 2007.

DEVISEN

zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag Mi, 18:17 
EUR/USD     1,1598  +0,1  0,0011     1,1587   1,1592 
EUR/JPY     182,75  -0,6  -1,1700    183,9200  184,1200 
EUR/CHF     0,9406  -0,1  -0,0012     0,9418   0,9422 
EUR/GBP     0,8591  +0,0  0,0002     0,8589   0,8584 
USD/JPY     157,56  -0,7  -1,1400    158,7000  158,8100 
GBP/USD     1,3495  +0,1  0,0011     1,3484   1,3501 
USD/CNY     6,718  -0,0  -0,0010     6,7190   6,7190 
USD/CNH     6,7184  +0,0  0,0006     6,7178   6,7178 
AUS/USD     0,7162  -0,1  -0,0006     0,7168   0,7168 
Bitcoin/USD 77.229,42  -0,2  -175,93    77.405,35 77.333,82 
 
 

Der Dollar tendierte insgesamt seitwärts, nachdem im Nachmittagshandel Gewinne wieder verlorengingen parallel zum von den Tageshochs wieder zurückkommenden Ölpreis und leichter Entspannung bei den Marktzinsen. Der Euro wurde zuletzt in den USA mit 1,1585 Dollar gehandelt.

++++ ROHSTOFFE +++++

METALLE

zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag 
Gold   4.425,09  +0,9   38,80    4.386,29 
Silber   65,73  +0,6   0,41      65,32 
Platin  1.768,23  +0,5   8,32    1.759,91 
 

Der Goldpreis zog um knapp knapp 60 Dollar an auf 4.385 an. Er profitierte davon, dass der Anstieg der Renditen am Anleihemrtkt eine Pause einlegte.

ÖL

zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag 
WTI/Nymex   90,26  -0,8   -0,75      91,01 
Brent/ICE   94,91  -0,8   -0,72      95,63 
 

Brent-Öl verteuerte sich um gut ein halbes Prozent auf rund 95,30 Dollar und ging klar unter dem Tageshoch aus dem Handel. Zum Rückgang von den frühen Tageshochs über 97 Dollar sagte Marktkenner Samer Hasn von XS.com, der Fokus der US-Angriffe auf die Verringerung der Risiken für die Schifffahrt in der Straße von Hormus "bestärkt die Fortsetzung des breiten Seitwärtstrends der Ölpreise". Präsident Trump habe erklärt, dass er nicht versuche, den Iran an den Verhandlungstisch zu zwingen und weiter: "Unsere jetzige Position gefällt mir viel besser, mit der fast vollständigen Kontrolle über die Straße von Hormus und ihrer Wirtschaft, die völlig zusammenbricht". Unterdessen will die Opec+ bei ihrem Treffen am Sonntag Insidern zufolge keine Entscheidung zur Förderung fällen, sondern nur über die Marktlage beraten.

MELDUNGEN SEIT MITTWOCH 17.30 UHR

CHINA - Konjunktur

Der von S&P Global erstellte Einkaufsmanagerindex für den Dienstleistungssektor von Ratingdog ist im August auf 51,4 von 50,4 im Juli gestiegen. Der Subindex für die Beschäftigung im Dienstleistungssektor stieg den vierten Monat in Folge.

VOLKSWAGEN

Marco Schubert übernimmt ab 1. Oktober die Gesamtverantwortung für das Nordamerika-Geschäft. Kjell Gruner, der zuvor als CEO der Volkswagen Group of America und CEO der Volkswagen Marke Nordamerika für die Region verantwortlich war, tritt zurück.

BP / SHELL

Shell plant, Anteile an zwei Offshore-Explorationsprojekten des Konkurrenten BP zu erwerben. "Die Zusammenarbeit zweier erfahrener Betreiber kann dazu beitragen, das Potenzial beider Projekte voll auszuschöpfen", sagte Gordon Birrell, Executive Vice President bei BP.

BROADCOM

hat den Gewinn im dritten Quartal mehr als verdreifacht und den Umsatz fast verdoppelt. Der Chiphersteller verdiente 13,09 (Vorjahr: 4,14) Milliarden Dollar, bereinigt und je Aktie 3,32 Dollar. Analysten hatten 3,22 Dollar erwartet. Der Umsatz wuchs von 15,95 auf 29,59 Milliarden Dollar und übertraf damit die Analystenerwartungen von 29,24 Milliarden Dollar. Für das vierte Quartal stellte das Unternehmen einen Gesamtumsatz von 34,8 Milliarden Dollar in Aussicht. Analysten rechneten bislang mit 34,68 Milliarden.

HINWEIS: Dieses Briefing kann Meldungselemente enthalten, die mit Künstlicher Intelligenz automatisch aus der ursprünglich englischen Version ins Deutsche übersetzt wurden. Die englischsprachige Version sollte als die maßgebliche Fassung betrachtet werden.

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

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September 03, 2026 01:31 ET (05:31 GMT)

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KI braucht Strom
Halbleiter, Speicherchips und Rechenzentren haben Anlegern im KI-Boom bereits enorme Gewinne beschert. Doch jetzt zeichnet sich mit der benötigten Energie der nächste große Flaschenhals ab. Neue KI-Rechenzentren benötigen nicht mehr einige Megawatt, sondern zum Teil mehrere Gigawatt Leistung – so viel wie mehrere moderne Kernkraftwerksblöcke.

Damit beginnt ein weltweites Wettrennen um verfügbare Stromkapazitäten. Hyperscaler sichern sich bereits über langfristige Verträge gewaltige Energiemengen, während Stromnetze und Erzeugungskapazitäten mit dem Ausbau kaum Schritt halten können. Zusätzlich verschärfen geopolitische Risiken rund um den Iran-Krieg und die Straße von Hormus die Situation.

Für Energieversorger und ihre Zulieferer könnte damit ein goldenes Zeitalter beginnen. Steigende Nachfrage, langfristige Abnahmeverträge und wachsende Strompreise schaffen ein Umfeld, in dem ausgewählte Unternehmen zum nächsten großen KI-Trade werden könnten.

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