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PTA-News: SW Umwelttechnik Stoiser & Wolschner AG: Erstes Halbjahr 2026 durch herausfordernde gesamtwirtschaftliche und marktseitige Rahmenbedingungen gekennzeichnet - Optimierung der Strukturen und Prozesse

DJ PTA-News: SW Umwelttechnik Stoiser & Wolschner AG: Erstes Halbjahr 2026 durch herausfordernde gesamtwirtschaftliche und marktseitige Rahmenbedingungen gekennzeichnet - Optimierung der Strukturen und Prozesse

Unternehmensmitteilung für den Kapitalmarkt

SW Umwelttechnik Stoiser & Wolschner AG: Erstes Halbjahr 2026 durch herausfordernde gesamtwirtschaftliche und marktseitige Rahmenbedingungen gekennzeichnet

Optimierung der Strukturen und Prozesse

Klaus Einfalt

[ Fotos /PDFs ]

Klagenfurt (pta000/03.09.2026/08:15 UTC+2)

SW Umwelttechnik reagiert mit laufender Optimierung der Strukturen und Prozesse flexibel auf Marktveränderungen.

Klagenfurt, 3. September 2026 - Im ersten Halbjahr 2026 konnte durch aktives Handeln der SW Umwelttechnik trotz der anhaltenden herausfordernden wirtschaftlichen Lage ein Umsatzerlös in Höhe von EUR 49,7 Mio. mit einem EBIT von EUR 1,7 Mio. erwirtschaftet werden. Das Ergebnis nach Steuern liegt bei EUR 1,5 Mio.

Das erste Halbjahr 2026 stand erneut im Zeichen anspruchsvoller wirtschaftlicher Rahmenbedingungen. Entgegen den Unsicherheiten zeigte sich das Unternehmen anpassungsfähig und konnte dadurch flexibel auf die geänderten Marktbedingungen reagieren. In Österreich entwickelte sich unser Geschäft in einem weiterhin anspruchsvollen Marktumfeld stabil. In Ungarn verbinden wir, mit dem Ausgang der Parlamentswahlen; die Erwartung, dass sich das wirtschaftliche Umfeld schrittweise stabilisiert und neue Impulse für Investitionen, insbesondere im Infrastruktur- und Bausektor, gesetzt werden. Währenddessen führte der Sturz der Regierung in Rumänien neben der hohen Inflation und des Budgetdefizits zu einer weiteren Belastung des Wachstums und Investitionsklimas. "Gleichzeitig wirkten EU-geförderte Infrastrukturprojekte stabilisierend und boten Chancen für zusätzliche Nachfrage, insbesondere im Bau- und Infrastrukturbereich. Dieses Potenzial bleibt langfristig vorhanden.", so Klaus Einfalt, Vorstandsmitglied der SW Umwelttechnik.

Nachhaltiger Brückenbau und präzise Inbetriebnahme - ein zukunftsweisendes Projekt

Ende April 2026 war es so weit die neue Radwegbrücke in Lutzmannsburg im Burgenland wurde versetzt. "In Einsatz gekommen ist Ultra High Performance Concrete (UHPC) - dieser Hochleistungsbeton verfügt über zahlreiche Vorteile, wie z.B. hohe Widerstandsfähigkeit und eine verbesserte Ökobilanz über den Lebenszyklus hinweg. Projekte wie dieses oder auch die "Cadenza" Wendeltreppe (Inbetriebnahme 2024, Schweiz) sind zukunftsweisende Ingenieursarbeiten - nachhaltig, ressourcenschonend und langlebig", so Klaus Einfalt.

Geschäftsentwicklung

SW Umwelttechnik verzeichnet im ersten Halbjahr infolge der weiterhin herausfordernden wirtschaftlichen Rahmenbedingungen einen Rückgang im Umsatz um knapp 8 % auf EUR 49,7 Mio. (VJ EUR 54,1 Mio.). Die Betriebsleistung zum Halbjahr beträgt EUR 50,3 Mio. (VJ EUR 55,4 Mio.). Das EBIT liegt bei EUR 1,7 Mio. (VJ EUR 1,6 Mio.), und das EBITDA beläuft sich auf EUR 5,8 Mio. (VJ EUR 5,4 Mio.). Das Finanzergebnis fiel mit EUR -0,1 Mio. besser als im Vorjahr (VJ EUR -1,4 Mio.) aus. Die Zinsaufwendungen belaufen sich auf EUR -1,6 Mio. (VJ EUR -1,8 Mio.). Fremdwährungsbewertungen betragen EUR 1,2 Mio. (VJ EUR 0,2 Mio.). Das Ergebnis vor Steuern liegt bei EUR 1,7 Mio. (VJ EUR 0,3 Mio.), das Ergebnis nach Steuern bei EUR 1,5 Mio. (VJ EUR 0,04 Mio.).

Segmententwicklung

Das Halbjahr 2026 zeigt eine Verschiebung der Gewichtung zwischen den beiden Segmenten. Der Geschäftsbereich Hochbau und Wohnen verzeichnete einen Umsatzrückgang von 19 % auf EUR 23,7 Mio. (VJ EUR 29,2 Mio.), was auf die EU-weit rückläufige Investitionstätigkeit im Industrie- und Gewerbebau zurückzuführen ist. Im Geschäftsbereich Tiefbau und Verkehr konnte ein Zuwachs erzielt werden. Dort stieg der Umsatz auf EUR 26,0 Mio. (VJ EUR 24,9 Mio.) und liegt damit gut 4 % über dem Wert von 2025.

In Österreich lagen die Umsatzerlöse in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2026 mit EUR 4,4 Mio. knapp auf dem Niveau des Vorjahres (VJ EUR 4,7 Mio.) und trugen 9 % zum Konzernumsatz bei (VJ 9 %). In Ungarn stieg der Umsatz auf EUR 22,9 Mio. leicht an (VJ EUR 21,9 Mio.) - das entspricht einem Anteil von rund 46 % am Konzernumsatz (VJ 40 %). In Rumänien ging der Umsatz um 18 % zurück, was auf die anhaltenden geopolitischen Unruhen sowie die Bemühung Rumäniens, seine Staatsfinanzen zu stabilisieren, zurückzuführen ist. Die Umsatzerlöse beliefen sich im ersten Halbjahr 2026 auf EUR 21,6 Mio. (VJ EUR 26,4 Mio.) und machten damit 44 % des Konzernumsatzes aus (VJ 49 %).

Vermögens- und Finanzlage

Das langfristige Vermögen der SW Umwelttechnik beträgt per 30.06.2026 EUR 93,0 Mio. (Ultimo 2025: EUR 92,1 Mio.). Das kurzfristige Vermögen beläuft sich auf EUR 46,0 Mio. (Ultimo 2025: EUR 38,0 Mio.).

Die Bilanzsumme stieg um etwa 7 % und beträgt per 30.06.2026 EUR 139,0 Mio. (Ultimo 2025: EUR 130,1 Mio.). Das Eigenkapital verzeichnet ebenso einen Zuwachs und beträgt EUR 47,0 Mio. (Ultimo 2025: EUR 45,3 Mio.). Die Eigenkapitalquote liegt weiterhin im Bereich eines guten Drittels bei 33,8 % (Ultimo 2025: 34,8 %). Die Verbindlichkeiten per 30.06.2026 liegen bei EUR 92,0 Mio. (Ultimo 2025: EUR 84,8 Mio.), wovon EUR 68,9 Mio. auf Finanzverbindlichkeiten entfallen (Ultimo 2025: EUR 66,6 Mio.). Die Net Debts betragen zur Jahresmitte EUR 67,2 Mio. (Ultimo 2025: EUR 65,2 Mio.).

Mitarbeiter:innen

SW Umwelttechnik beschäftigte im ersten Halbjahr 2026 konzernweit durchschnittlich 769 Personen (VJ 800). Davon entfallen 52 Personen auf Österreich (VJ 55), 248 auf Ungarn (VJ 276) und rund 469 Personen auf Rumänien (VJ 469).

Wirtschaftlichen Herausforderungen mit Effizienz, Qualität und Kundennähe begegnen

Die Wirtschaftsaussichten bleiben insgesamt herausfordernd. Die Nachfrage in Europa ist schwach, Investitionen werden zurückhaltend getätigt und Unsicherheiten belasten die Konjunktur. Gleichzeitig stärken die im Vorjahr umgesetzten Effizienzmaßnahmen die Wettbewerbsfähigkeit von SW Umwelttechnik und schaffen eine gute Ausgangsbasis für eine künftige Markterholung. Ungeachtet der Tatsache, dass eine spürbare Markterholung erst ab dem Geschäftsjahr 2027 erwartet wird, "wird der Fokus unverändert auf Effizienz, Qualität und Kundennähe gelegt. Durch das Engagement unserer Mitarbeiter:innen, die kontinuierlichen Prozessoptimierungen sowie unsere regionale Diversifikation setzen wir die Voraussetzungen, um unsere Markposition nachhaltig zu sichern", so Einfalt.

Über SW Umwelttechnik:

Das 1910 in Klagenfurt gegründete Familienunternehmen SW Umwelttechnik Stoiser & Wolschner AG, seit 1997 an der Wiener Börse notiert, entwickelt und produziert Betonfertigteile für den Auf- und Ausbauder Infrastruktur über und unter der Erde - seit 1910 in Österreich, seit 1990 in Ungarn und seit 2001 in Rumänien. So erhöht das Unternehmen die Standortattraktivität und Lebensqualität in Österreich und CEE.

Hinweisbekanntmachung:

Der Halbjahresfinanzbericht 2026 ist unter www.sw-umwelttechnik.com abrufbar sowie am Sitz der Gesellschaft erhältlich.

(Ende)

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Aussender:      SW Umwelttechnik Stoiser & Wolschner AG 
           Bahnstraße 89 
           9020 Klagenfurt 
           Österreich 
Ansprechpartner:   Investor Relations 
Tel.:         +43 463 321 09 705 
E-Mail:        Investor.Relations@sw-umwelttechnik.com 
Website:       www.sw-umwelttechnik.com 
ISIN(s):       AT0000808209 (Aktie) 
Börse(n):       Wiener Börse (Amtlicher Handel) 

[ source: https://www.pressetext.com/news/1788416100344 ]

(c) pressetext Nachrichtenagentur GmbH Pflichtmitteilungen und Finanznachrichten übermittelt durch pressetext. Archiv: https://www.pressetext.com/channel/Adhoc . Für den Inhalt der Mitteilung ist der Aussender verantwortlich. Kontakt für Anfragen: adhoc@pressetext.com oder +43-1-81140-300.

(END) Dow Jones Newswires

September 03, 2026 02:15 ET (06:15 GMT)

© 2026 Dow Jones News
KI braucht Strom
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