Eschborn (ots) -
Künstliche Intelligenz ist für viele junge Beschäftigte längst fester Bestandteil des Arbeitsalltags. Das Randstad Arbeitsbarometer 2026 zeigt: 27 % der Gen Z geben an, ihren aktuellen Job ohne Einsatz von KI-Tools nicht erledigen zu können. Bei den Millennials sind es 22 %. Auf ältere Generationen trifft dies deutlich seltener zu: Lediglich 16 % der Befragten innerhalb der Gen X und 10 % der Baby Boomer haben das Gefühl, im Arbeitsalltag von der KI abhängig zu sein. Über alle Altersgruppen hinweg liegt der Anteil in Deutschland bei 19 %.
"Dass jüngere Beschäftigte KI selbstverständlicher in ihren Arbeitsalltag integrieren als ältere Generationen, überrascht wenig. Sie sind mit digitalen Technologien aufgewachsen und nutzen neue Anwendungen häufig schneller und intensiver", sagt Susanne Wißfeld, Geschäftsführerin Business Innovation & Concepts bei Randstad Deutschland. "Hinzu kommt, dass immer mehr Aufgaben und Prozesse durch KI gestützt werden und dadurch die Arbeitsschritte an sich von der Technologie abhängig sind. So wie viele Jobs heute ohne Einsatz eines Computers undenkbar erscheinen, werden in Zukunft auch einige Jobs ohne KI nicht mehr erledigt werden können."
Deutschland gehört zu den europäischen Nachzüglern
Mit 19 % KI-Nutzung der Arbeitnehmenden liegt Deutschland leicht über Frankreich und Tschechien (je 18 %), aber deutlich hinter Polen (30 %), Norwegen (31 %), der Schweiz (40 %) und Luxemburg (41 %) - den höchsten Wert in der Befragung insgesamt erreicht Indien mit 48 %. "Die steigende Nutzung von KI im Beruf bedeutet allerdings nicht, dass Beschäftigte in Zukunft nur noch die KI bedienen werden oder dass der Mensch überflüssig wird. Entscheidend ist, wie menschliche Fähigkeiten, die nicht durch KI ersetzt werden können, mit den Möglichkeiten dieser Technologie zusammenwirken", betont Susanne Wißfeld.
Menschliche Kompetenzen werden zum Wettbewerbsvorteil
Die zunehmende Verbreitung von KI verändert auch die Anforderungen an Beschäftigte und Unternehmen. Die Randstad-Studie Age of Augmentation zeigt, dass Arbeitgeber nicht nur KI-Kenntnisse selbst, sondern zunehmend Kompetenzen wie kritisches Denken und die Fähigkeit, Probleme zu lösen sowie KI-Ergebnisse einzuordnen und verantwortungsvoll zu nutzen, nachfragen.
"Es kommt auf die richtige Mischung von Mensch und Technologie an - und da die KI im Beruf für viele Beschäftigte immer noch Neuland ist, sind Qualifizierungsangebote seitens der Arbeitgeber ein wichtiges Mittel, um die Zusammenarbeit der Menschen mit KI-Tools zu verbessern", so Susanne Wißfeld. "Arbeitnehmende müssen umgekehrt die Bereitschaft mitbringen, sich KI-Kenntnisse anzueignen, aber auch gerade die eigenen Kompetenzen zu stärken, die eine KI nicht ersetzen kann. Denn in der Arbeitswelt der Zukunft wird diese zielgerichtete Kombination aus technologischer Kompetenz und menschlichen Fähigkeiten eine der wichtigsten Grundbausteinen für den langfristigen Erfolg sein."
Pressekontakt:
Randstad Deutschland Pressestelle
Bettina Desch
Frankfurter Straße 100
65760 Eschborn
Fon 01525 / 450-9349
E-Mail: presse@randstad.de
www.randstad.de
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Originalmeldung: https://www.presseportal.de/pm/13588/6344837
Künstliche Intelligenz ist für viele junge Beschäftigte längst fester Bestandteil des Arbeitsalltags. Das Randstad Arbeitsbarometer 2026 zeigt: 27 % der Gen Z geben an, ihren aktuellen Job ohne Einsatz von KI-Tools nicht erledigen zu können. Bei den Millennials sind es 22 %. Auf ältere Generationen trifft dies deutlich seltener zu: Lediglich 16 % der Befragten innerhalb der Gen X und 10 % der Baby Boomer haben das Gefühl, im Arbeitsalltag von der KI abhängig zu sein. Über alle Altersgruppen hinweg liegt der Anteil in Deutschland bei 19 %.
"Dass jüngere Beschäftigte KI selbstverständlicher in ihren Arbeitsalltag integrieren als ältere Generationen, überrascht wenig. Sie sind mit digitalen Technologien aufgewachsen und nutzen neue Anwendungen häufig schneller und intensiver", sagt Susanne Wißfeld, Geschäftsführerin Business Innovation & Concepts bei Randstad Deutschland. "Hinzu kommt, dass immer mehr Aufgaben und Prozesse durch KI gestützt werden und dadurch die Arbeitsschritte an sich von der Technologie abhängig sind. So wie viele Jobs heute ohne Einsatz eines Computers undenkbar erscheinen, werden in Zukunft auch einige Jobs ohne KI nicht mehr erledigt werden können."
Deutschland gehört zu den europäischen Nachzüglern
Mit 19 % KI-Nutzung der Arbeitnehmenden liegt Deutschland leicht über Frankreich und Tschechien (je 18 %), aber deutlich hinter Polen (30 %), Norwegen (31 %), der Schweiz (40 %) und Luxemburg (41 %) - den höchsten Wert in der Befragung insgesamt erreicht Indien mit 48 %. "Die steigende Nutzung von KI im Beruf bedeutet allerdings nicht, dass Beschäftigte in Zukunft nur noch die KI bedienen werden oder dass der Mensch überflüssig wird. Entscheidend ist, wie menschliche Fähigkeiten, die nicht durch KI ersetzt werden können, mit den Möglichkeiten dieser Technologie zusammenwirken", betont Susanne Wißfeld.
Menschliche Kompetenzen werden zum Wettbewerbsvorteil
Die zunehmende Verbreitung von KI verändert auch die Anforderungen an Beschäftigte und Unternehmen. Die Randstad-Studie Age of Augmentation zeigt, dass Arbeitgeber nicht nur KI-Kenntnisse selbst, sondern zunehmend Kompetenzen wie kritisches Denken und die Fähigkeit, Probleme zu lösen sowie KI-Ergebnisse einzuordnen und verantwortungsvoll zu nutzen, nachfragen.
"Es kommt auf die richtige Mischung von Mensch und Technologie an - und da die KI im Beruf für viele Beschäftigte immer noch Neuland ist, sind Qualifizierungsangebote seitens der Arbeitgeber ein wichtiges Mittel, um die Zusammenarbeit der Menschen mit KI-Tools zu verbessern", so Susanne Wißfeld. "Arbeitnehmende müssen umgekehrt die Bereitschaft mitbringen, sich KI-Kenntnisse anzueignen, aber auch gerade die eigenen Kompetenzen zu stärken, die eine KI nicht ersetzen kann. Denn in der Arbeitswelt der Zukunft wird diese zielgerichtete Kombination aus technologischer Kompetenz und menschlichen Fähigkeiten eine der wichtigsten Grundbausteinen für den langfristigen Erfolg sein."
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