Anzeige
Mehr »
Donnerstag, 03.09.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
Bitcoin: Diese 4 Signale entscheiden über Bullenmarkt oder Falle!
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Dow Jones News
294 Leser
Artikel bewerten:
(1)

MÄRKTE ASIEN/Aktien nach Vortagesverlusten stabilisiert

DJ MÄRKTE ASIEN/Aktien nach Vortagesverlusten stabilisiert

DOW JONES--Nach den zum Teil heftigen Vortagesverlusten hat sich die Lage an den asiatischen Aktienmärkten am Donnerstag beruhigt. Die Leitbörsen stabilisierten sich. Der zunächst gestoppte Anstieg der globalen Anleiherenditen und die Stabilisierung der Ölpreise, wenn auch auf hohem Niveau, stützten die Aktienkurse. Die allgemein bessere Stimmung folgte Kursgewinnen an den US-Börsen vom Vorabend, nachdem US-Präsident Donald Trump die Aussicht auf einen langwierigen Konflikt mit dem Iran heruntergespielt hatte.

Im Halbleitersektor verhalf Broadcom zu einer leichten Erholung. Zwar sank der Kurs des Chipherstellers im nachbörslichen US-Handel leicht, Geschäftszahlen und Ausblick seien aber überwiegend positiv ausgefallen, hieß es. Broadcom hatte ihren Gewinn im dritten Quartal mehr als verdreifacht und ihren Umsatz fast verdoppelt. Dazu rechnet Broadcom mit weiter wachsender Nachfrage nach kundenspezifischen Halbleitern in den nächsten zwei Jahren. Im japanischen Chipsektor gewannen Renesas Electronics 2,5 Prozent und Tokyo Electron 0,4 Prozent. In Seoul gaben jedoch Samsung Electronics und SK Hynix ihre zwischenzeitlichen Aufschläge wieder ab. In Hongkong kamen Hua Hong um 0,9 Prozent voran.

In Japan drehte der Nikkei-225 bis Handelsschluss um 0,2 Prozent auf 64.214 Punkte ins Minus - belastet von Einzelhandels- und Metallwerten. Der breiter aufgestellte Topix stieg um 0,5 Prozent. Die Bekräftigung von Berkshire Hathaway-CEO Greg Abel über das langfristige Engagement des Beteiligungsgiganten in Japan stütze, sagten Marktteilnehmer. Auch gesunkene Anleiherendite sorgten für Rückenwind bei Aktien. Dieser wurde durch den erneut festeren Yen kaum gebremst. Hintergrund waren Ankündigungen, dass Notenbank und Finanzministerium zusammen mit den USA Maßnahmen zur Stützung der japanischen Währung ergreifen wollen. Dazu kam die Aussicht auf eine aggressivere Straffung der Geldpolitik durch die Bank of Japan.

Der Yen gewann im asiatischen Handel weiter an Stärke, nachdem er bereits während der US-Handelszeiten stark zugelegt hatte, was Spekulationen über eine mögliche Marktintervention ausgelöst hatte. Die Analysten von Maybank merkten an, dass die inhärente Short-Positionierung des Marktes bei positiven Entwicklungen eine deutliche Aufwertung auslösen könne. Zu den Entwicklungen, die der Währung offenbar Auftrieb gegeben haben, gehörten die Äußerungen des falkenhaften Notenbank-Board-Mitglieds Takata zum Tempo der Zinserhöhungen.

Der südkoreanische Kospi zeigte sich äußerst volatil und schloss 0,3 Prozent höher - gestützt von Werfttiteln. In China, wo die Verluste am Vortag moderater ausgefallen waren, stagnierte der Shanghai-Composite - der HSI in Hongkong büßte im späten Geschäft 0,5 Prozent ein. Konjunkturdaten lieferten keinen Rückenwind: Der von S&P Global erstellte Einkaufsmanagerindex für den Dienstleistungssektor stieg im August leicht - bereits das vierte Mal in Folge. Der Indikator fiel besser aus als der offizielle.

In Australien zog der S&P/ASX-200 um 0,5 Prozent an. Der Handelsüberschuss des Landes im Juli lag zwar über den Erwartungen, verringerte sich jedoch gegenüber dem Vormonat, weil die Exporte im Monatsvergleich zurückgingen.

=== 
INDEX            zuletzt +/- %   % YTD Handelsschluss 
S&P/ASX 200 (Sydney)    9.020,10  +0,5    +3,5      08:00 
Nikkei-225        64.214,48  -0,2    -       08:00 
Topix 500 (Tokio)     3.205,59  +0,5   +20,5      08:00 
Kospi (Seoul)       6.579,48  +0,3   +56,1      08:30 
Hang-Seng (Hongkong)   25.189,74  -0,5    -1,7      10:00 
Shanghai-Composite     3.942,09  +0,0    -0,7      09:00 
Straits-Times (Singapur)  5.743,13  -0,0   +23,6      11:00 
IDX Comp. (Indonesien)   6.651,43  +0,8   -23,1      10:00 
KLCI (Malaysia)      1.712,74  +0,2    +1,9      10:00 
 
DEVISEN           zuletzt +/- %   00:00    Mi, 09:44 % YTD 
EUR/USD           1,1603  +0,1   1,1587     1,1576  -1,2 
EUR/JPY           182,25  -0,9   183,92     184,80  -1,0 
EUR/GBP           0,8597  +0,1   0,8589     0,8568  -1,4 
USD/JPY           157,04  -1,1   158,70     159,63  +0,3 
USD/KRW          1.357,84  -0,0  1.358,35    1.366,40  -5,7 
USD/CNY           6,7177  -0,0   6,7190     6,7219  -3,9 
USD/CNH           6,7177  0,0   6,7178     6,7240  -3,7 
USD/HKD           7,8410  -0,0   7,8417     7,8419  +0,8 
AUD/USD           0,7167  -0,0   0,7168     0,7145  +7,4 
NZD/USD           0,5861  +0,2   0,5848     0,5831  +1,8 
BTC/USD          77.906,64  +0,7 77.405,35    77.564,00 -11,2 
 
ROHÖL            zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
WTI/Nymex           90,45  -0,6   -0,56      91,01 
Brent/ICE           95,04  -0,6   -0,59      95,63 
 
Metalle           zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
Gold            4.427,62  +0,9   41,33    4.386,29 
Silber            65,97  +1,0    0,65      65,32 
Platin           1.776,92  +1,0   17,01    1.759,91 
(Angaben ohne Gewähr) 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/flf/sha

(END) Dow Jones Newswires

September 03, 2026 04:04 ET (08:04 GMT)

Copyright (c) 2026 Dow Jones & Company, Inc.

© 2026 Dow Jones News
KI braucht Strom
Halbleiter, Speicherchips und Rechenzentren haben Anlegern im KI-Boom bereits enorme Gewinne beschert. Doch jetzt zeichnet sich mit der benötigten Energie der nächste große Flaschenhals ab. Neue KI-Rechenzentren benötigen nicht mehr einige Megawatt, sondern zum Teil mehrere Gigawatt Leistung – so viel wie mehrere moderne Kernkraftwerksblöcke.

Damit beginnt ein weltweites Wettrennen um verfügbare Stromkapazitäten. Hyperscaler sichern sich bereits über langfristige Verträge gewaltige Energiemengen, während Stromnetze und Erzeugungskapazitäten mit dem Ausbau kaum Schritt halten können. Zusätzlich verschärfen geopolitische Risiken rund um den Iran-Krieg und die Straße von Hormus die Situation.

Für Energieversorger und ihre Zulieferer könnte damit ein goldenes Zeitalter beginnen. Steigende Nachfrage, langfristige Abnahmeverträge und wachsende Strompreise schaffen ein Umfeld, in dem ausgewählte Unternehmen zum nächsten großen KI-Trade werden könnten.

In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir fünf Aktien vor, die besonders stark vom explodierenden Energiehunger der KI profitieren könnten – und bei Anlegern bislang teilweise noch unter dem Radar laufen.

Jetzt den kostenlosen Report sichern – und die nächsten Gewinner des KI-Booms entdecken!
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.