Bad Homburg (ots) -
Als Fundament unserer Identität lässt uns Gehirngesundheit denken, fühlen und Erinnerungen bewahren - und doch wird die kognitive Vorsorge im Alltag oft vernachlässigt. Im Vorfeld des Weltalzheimertags informierte Lilly im Rahmen einer digitalen Pressekonferenz über die neue Aufklärungskampagne "Bevor du es vergisst". In diesem Rahmen zeigten die Expert:innen Prof. Dr. Emrah Düzel und Prof. Dr. Agnes Flöel gemeinsam mit Kampagnenunterstützer Prof. Dr. Dietrich Grönemeyer, wie ein bewusster Lebensstil das Gehirn aktiv schützen kann. Mit interaktiven Events in Berlin und Köln macht die Kampagne Gehirngesundheit im September greifbar.
Degenerative Erkrankungen wie die Alzheimer-Krankheit gewinnen vor dem Hintergrund des demographischen Wandels zunehmend an Relevanz: Aktuell leben in Deutschland rund 1,8 Millionen Menschen mit einer Demenzerkrankung, bis 2030 wird die Zahl der Betroffenen laut Expert:innen voraussichtlich auf rund 2,7 Millionen Menschen ansteigen.[1] Doch wir können durch die Stärkung unserer Gehirngesundheit aktiv vorbeugen: Bis zu 45 % der Demenzfälle gelten als potenziell vermeidbar oder verzögerbar.[2] Um diesen Gestaltungsspielraum in den Fokus zu rücken, lud Lilly zu einem digitalen Pressetalk zur Vorstellung der Kampagne "Bevor du es vergisst" ein.
Prof. Dr. Dietrich Grönemeyer, Arzt, Wissenschaftler und Bestseller-Autor, der den Kampagnenlaunch als Unterstützer begleitet, verdeutlichte: "Das Risiko an Demenz zu erkranken, kann sich durch einen gesunden und aktiven Lebensstil erheblich minimieren lassen. Doch dazu bedarf es einem Mehr an gesellschaftlichem Wissen über diese Erkrankung und auch darüber, was eine ganzheitliche Prävention ausmacht. Aktionen und Kampagnen wie 'Bevor du es vergisst' sind deshalb enorm wichtig und ein Anfang für ein besseres Verständnis und einen würdevolleren Umgang mit vergesslichen Menschen."
Von der Wissenschaft in den Alltag: Risikofaktoren minimieren
Im Pressetalk betonte Prof. Dr. Emrah Düzel, Direktor des Instituts für Kognitive Neurologie und Demenzforschung am Universitätsklinikum Magdeburg: "Es ist nie zu früh, aber auch nie zu spät, um aktiv zu werden: Die Alzheimer-Krankheit beginnt biologisch nicht erst mit dem Vergessen, sondern bereits bis zu 20 Jahre zuvor." Präventive Maßnahmen sind daher ein essenzieller Baustein der frühzeitigen Gesundheitsvorsorge. Wie die Direktorin der Klinik und Poliklinik für Neurologie der Universitätsmedizin Greifswald Prof. Dr. Agnes Flöel erklärte, definiert die Lancet-Expert:innen-Kommission 14 spezifische Faktoren, die wir selbst beeinflussen können.[3]
Doch obwohl die Forschung um diese Risikofaktoren weiß, kommt es zu einer Umsetzungslücke in der Gesellschaft: Nur etwa die Hälfte aller guten Vorsätze findet tatsächlich den Weg in den Alltag. "Gründe hierfür sind unter anderen Stress, strukturelle Hürden, Stigmatisierung sowie die Angst davor sich mit der eigenen geistigen Leistungsfähigkeit auseinanderzusetzen.", so Flöel.
"Bevor du es vergisst": Ein Begleiter für den Alltag
Doch reines Wissen reicht selten aus, um alte Gewohnheiten aufzubrechen. Hier setzt die Aufklärungskampagne "Bevor du es vergisst" als motivierender Begleiter an und übersetzt medizinische Erkenntnisse in praktische Alltagstipps. "Unsere Initiative soll den gesellschaftlichen Dialog rund um Gehirngesundheit grundlegend verändern. Denn wer die eigene Gehirngesundheit aktiv schützt, kann sich die Grundlage für ein selbstbestimmtes Leben bis ins hohe Alter sichern und das Risiko für Erkrankungen wie Demenz verringern", so Jörg Schaub, Business Unit Direktor Neuroscience bei Lilly, im Rahmen des Pressetalks.
Gehirngesundheit wird zum Erlebnis: Live in Berlin und Köln
Um das Thema aus der Theorie direkt in die Lebensrealität der Menschen zu holen, macht die Kampagne im September Station in zwei deutschen Metropolen.
- Zum öffentlichen Auftakt der Kampagne (18.-21.09.) können Besucher:innen in einer interaktiven Ausstellung die Risikofaktoren und Präventionsmöglichkeiten für die Gehirngesundheit entdecken.
- Teil der Ausstellung ist die "Memory Radio Station". Das Kunst- und Technologieprojekt ermöglicht es Besucher:innen mithilfe künstlicher Intelligenz, Erinnerungen, die verloren zu gehen drohen, visuell zu konstruieren und somit zu bewahren. Besucher:innen sollen so angeregt werden, über die Erinnerungen nachzudenken, die sie prägen, um somit ein frühzeitiges Handeln bei Gedächtnisproblemen zu fördern.
- Pop-up-Event in Köln (25.-29.09.): Im Anschluss macht die "Memory Radio Station" Halt in Köln und führt Besucher:innen erneut vor Augen, dass jede Erinnerung es wert ist zu handeln.
CMAT-47758 August 2026
Über Lilly
Lilly verbindet Fürsorge mit Forschergeist, um Medikamente zu entwickeln, die das Leben von Menschen verbessern. Seit fast 150 Jahren leisten wir Pionierarbeit, erzielen wissenschaftliche Durchbrüche und haben Therapieoptionen für einige der schwierigsten Gesundheitsprobleme gefunden. Heute helfen unsere Medikamente Millionen von Menschen auf der ganzen Welt.
Mit Erkenntnissen aus den Bereichen Biotechnologie, Chemie und Genetik treiben unsere Wissenschaftler:innen neue Entdeckungen voran, um einige der größten gesundheitlichen Herausforderungen der Welt zu lösen. So arbeiten sie daran, die Behandlung von Diabetes immer weiter zu optimieren, Adipositas zu behandeln und deren gravierende Langzeitfolgen einzudämmen, den Kampf gegen die Alzheimer-Krankheit voranzubringen, Lösungen für folgenschwere Störungen des Immunsystems zu finden und schwer zu behandelnde Krebsarten in beherrschbare Krankheiten zu verwandeln.
Bei jedem Schritt auf dem Weg zu einer gesünderen Welt geht es uns vor allem um eines: das Leben von Millionen Menschen zu verbessern. Das bedeutet auch, dass wir klinische Studien durchführen, die die Vielfalt unserer Welt abbilden. Und wir setzen uns dafür ein, dass unsere Medikamente weltweit zugänglich und bezahlbar sind.
Weitere Informationen über Lilly Deutschland finden Sie hier:
www.lilly.com/de
www.linkedin.com/showcase/lilly-deutschland
PP-MG-DE-2236
[1] DZNE (2026): Deutsches Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen. Faktenzentrale Demenz. Verfügbar unter: https://www.dzne.de/aktuelles/hintergrund/faktenzentrale/ (letzter Zugriff: 21.07.2026).
[2] Livingston, G. et al. (2024): Dementia prevention, intervention, and care: 2024 report of the Lancet standing Commission. The Lancet, 404(10452), 572-628. Elsevier.
[3] Ebd.
Pressekontakt:
Weber Shandwick
Speicherstraße 59
60327 Frankfurt am Main
Name: Maria Seigner
Büro: 0151-58204360
eMail: maria.seigner@omc.com
Lilly Deutschland GmbH
Werner-Reimers-Straße 2-4
61352 Bad Homburg
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Originalmeldung: https://www.presseportal.de/pm/19840/6345223
Als Fundament unserer Identität lässt uns Gehirngesundheit denken, fühlen und Erinnerungen bewahren - und doch wird die kognitive Vorsorge im Alltag oft vernachlässigt. Im Vorfeld des Weltalzheimertags informierte Lilly im Rahmen einer digitalen Pressekonferenz über die neue Aufklärungskampagne "Bevor du es vergisst". In diesem Rahmen zeigten die Expert:innen Prof. Dr. Emrah Düzel und Prof. Dr. Agnes Flöel gemeinsam mit Kampagnenunterstützer Prof. Dr. Dietrich Grönemeyer, wie ein bewusster Lebensstil das Gehirn aktiv schützen kann. Mit interaktiven Events in Berlin und Köln macht die Kampagne Gehirngesundheit im September greifbar.
Degenerative Erkrankungen wie die Alzheimer-Krankheit gewinnen vor dem Hintergrund des demographischen Wandels zunehmend an Relevanz: Aktuell leben in Deutschland rund 1,8 Millionen Menschen mit einer Demenzerkrankung, bis 2030 wird die Zahl der Betroffenen laut Expert:innen voraussichtlich auf rund 2,7 Millionen Menschen ansteigen.[1] Doch wir können durch die Stärkung unserer Gehirngesundheit aktiv vorbeugen: Bis zu 45 % der Demenzfälle gelten als potenziell vermeidbar oder verzögerbar.[2] Um diesen Gestaltungsspielraum in den Fokus zu rücken, lud Lilly zu einem digitalen Pressetalk zur Vorstellung der Kampagne "Bevor du es vergisst" ein.
Prof. Dr. Dietrich Grönemeyer, Arzt, Wissenschaftler und Bestseller-Autor, der den Kampagnenlaunch als Unterstützer begleitet, verdeutlichte: "Das Risiko an Demenz zu erkranken, kann sich durch einen gesunden und aktiven Lebensstil erheblich minimieren lassen. Doch dazu bedarf es einem Mehr an gesellschaftlichem Wissen über diese Erkrankung und auch darüber, was eine ganzheitliche Prävention ausmacht. Aktionen und Kampagnen wie 'Bevor du es vergisst' sind deshalb enorm wichtig und ein Anfang für ein besseres Verständnis und einen würdevolleren Umgang mit vergesslichen Menschen."
Von der Wissenschaft in den Alltag: Risikofaktoren minimieren
Im Pressetalk betonte Prof. Dr. Emrah Düzel, Direktor des Instituts für Kognitive Neurologie und Demenzforschung am Universitätsklinikum Magdeburg: "Es ist nie zu früh, aber auch nie zu spät, um aktiv zu werden: Die Alzheimer-Krankheit beginnt biologisch nicht erst mit dem Vergessen, sondern bereits bis zu 20 Jahre zuvor." Präventive Maßnahmen sind daher ein essenzieller Baustein der frühzeitigen Gesundheitsvorsorge. Wie die Direktorin der Klinik und Poliklinik für Neurologie der Universitätsmedizin Greifswald Prof. Dr. Agnes Flöel erklärte, definiert die Lancet-Expert:innen-Kommission 14 spezifische Faktoren, die wir selbst beeinflussen können.[3]
Doch obwohl die Forschung um diese Risikofaktoren weiß, kommt es zu einer Umsetzungslücke in der Gesellschaft: Nur etwa die Hälfte aller guten Vorsätze findet tatsächlich den Weg in den Alltag. "Gründe hierfür sind unter anderen Stress, strukturelle Hürden, Stigmatisierung sowie die Angst davor sich mit der eigenen geistigen Leistungsfähigkeit auseinanderzusetzen.", so Flöel.
"Bevor du es vergisst": Ein Begleiter für den Alltag
Doch reines Wissen reicht selten aus, um alte Gewohnheiten aufzubrechen. Hier setzt die Aufklärungskampagne "Bevor du es vergisst" als motivierender Begleiter an und übersetzt medizinische Erkenntnisse in praktische Alltagstipps. "Unsere Initiative soll den gesellschaftlichen Dialog rund um Gehirngesundheit grundlegend verändern. Denn wer die eigene Gehirngesundheit aktiv schützt, kann sich die Grundlage für ein selbstbestimmtes Leben bis ins hohe Alter sichern und das Risiko für Erkrankungen wie Demenz verringern", so Jörg Schaub, Business Unit Direktor Neuroscience bei Lilly, im Rahmen des Pressetalks.
Gehirngesundheit wird zum Erlebnis: Live in Berlin und Köln
Um das Thema aus der Theorie direkt in die Lebensrealität der Menschen zu holen, macht die Kampagne im September Station in zwei deutschen Metropolen.
- Zum öffentlichen Auftakt der Kampagne (18.-21.09.) können Besucher:innen in einer interaktiven Ausstellung die Risikofaktoren und Präventionsmöglichkeiten für die Gehirngesundheit entdecken.
- Teil der Ausstellung ist die "Memory Radio Station". Das Kunst- und Technologieprojekt ermöglicht es Besucher:innen mithilfe künstlicher Intelligenz, Erinnerungen, die verloren zu gehen drohen, visuell zu konstruieren und somit zu bewahren. Besucher:innen sollen so angeregt werden, über die Erinnerungen nachzudenken, die sie prägen, um somit ein frühzeitiges Handeln bei Gedächtnisproblemen zu fördern.
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Mit Erkenntnissen aus den Bereichen Biotechnologie, Chemie und Genetik treiben unsere Wissenschaftler:innen neue Entdeckungen voran, um einige der größten gesundheitlichen Herausforderungen der Welt zu lösen. So arbeiten sie daran, die Behandlung von Diabetes immer weiter zu optimieren, Adipositas zu behandeln und deren gravierende Langzeitfolgen einzudämmen, den Kampf gegen die Alzheimer-Krankheit voranzubringen, Lösungen für folgenschwere Störungen des Immunsystems zu finden und schwer zu behandelnde Krebsarten in beherrschbare Krankheiten zu verwandeln.
Bei jedem Schritt auf dem Weg zu einer gesünderen Welt geht es uns vor allem um eines: das Leben von Millionen Menschen zu verbessern. Das bedeutet auch, dass wir klinische Studien durchführen, die die Vielfalt unserer Welt abbilden. Und wir setzen uns dafür ein, dass unsere Medikamente weltweit zugänglich und bezahlbar sind.
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[1] DZNE (2026): Deutsches Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen. Faktenzentrale Demenz. Verfügbar unter: https://www.dzne.de/aktuelles/hintergrund/faktenzentrale/ (letzter Zugriff: 21.07.2026).
[2] Livingston, G. et al. (2024): Dementia prevention, intervention, and care: 2024 report of the Lancet standing Commission. The Lancet, 404(10452), 572-628. Elsevier.
[3] Ebd.
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