Anzeige
❌
Mehr »
Samstag, 31.10.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
Tiefsee-Explorer bricht Chinas Kobalt-Monopol
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Dow Jones News
682 Leser
Artikel bewerten:
(2)

MÄRKTE ASIEN/Zinsspekulationen treiben Technologietitel

DJ MÄRKTE ASIEN/Zinsspekulationen treiben Technologietitel

DOW JONES--An den asiatischen Aktienmärkten legen die wichtigen Leitbörsen am Freitag zu - angeführt von Technologiewerten. Händler verweisen auf günstige Vorlagen der Wall Street, wo Technologietitel ebenfalls gefragt waren. Ausgelöst hatte US-Notenbankgouverneur Christopher Waller die Nachfrage nach Technologiewerten. Denn er zerstreute Befürchtungen über eine unmittelbar bevorstehende Zinserhöhung in den USA - in der Folge sanken auch die Renditen am Anleihemarkt. Waller plädierte für eine kurzfristige Bestätigung des aktuellen Zinsniveaus. Damit verliert auch der nach Börsenschluss in Asien anstehende US-Arbeitsmarktbericht etwas an geldpolitischer Brisanz. Im japanischen Technologiesektor schnellen Softbank Group um 9,9 Prozent nach oben, in Südkorea steigen Samsung Electronics um 2 Prozent und SK Hynix um 3,1 Prozent.

Der japanische Nikkei-225 steigt um 1,3 Prozent auf 64.938 Punkte, der breiter gefasste Topix um 0,2 Prozent. Der Yen legt unterdessen weiter deutlich zu - die japanische Währung hat in dieser Woche etwa 2,6 Prozent aufgewertet. Märkte preisen zunehmend eine mögliche Zinserhöhung der Bank of Japan bei ihrer Sitzung im September ein. Analystin Yuxuan Tang von JP Morgan Private Bank erwartet, dass die Zentralbank der Währungsstabilität Priorität einräumen und in den nächsten 12 Monaten drei bis vier Zinserhöhungen vornehmen und die Leitzinsen auf rund 2 Prozent anheben werde. An den Zinserhöhungsfantasien rütteln auch schwache Konsumausgaben in Japan im Juli nicht.

Der südkoreanische Kospi gewinnt um 1,8 Prozent. Die südkoreanischen Speicherchiphersteller dürften nach Einschätzung der Analysten von Nomura aufgrund der Stärke des Won schwächer als erwartet ausfallende Geschäftszahlen für das dritte Quartal ausweisen. Samsung Electronics und SK Hynix erwirtschaften ihre gesamten Einnahmen in Dollar, wie Analyst CW Chung anmerkt. Eine Aufwertung des Won um 10 Prozent könne die Gewinne der Chiphersteller um 12 Prozent schmälern.

In China zieht der Shanghai-Composite um 0,4 Prozent an, der HSI in Hongkong folgt stärker den internationalen Vorgaben und gewinnt 2,1 Prozent. Der Kurs des chinesischen Technologieriesen Alibaba rückt um 3,1 Prozent vor, Baidu um über 4 Prozent.

Der S&P/ASX-200 in Australien verliert indes 0,2 Prozent, im australischen Leitindex spielen Technologietitel keine Rolle. Der australische Dollar legt gegenüber seinem US-Pendant zu - gestützt von der Spekulation, die US-Notenbank werde die Zinsen auf ihrer Sitzung im Monatsverlauf unverändert lassen. Die "Bereitschaft von Fed-Gouverneur Waller, die Geldpolitik stabil zu halten, wenn die Disinflation im August anhält, hat dem Aussie zusätzlichen Rückenwind verliehen", urteilt Analyst Richard Franulovich von Westpac.

=== 
INDEX            zuletzt +/- %   % YTD Handelsschluss 
S&P/ASX 200 (Sydney)    9.001,00  -0,2    +3,3      08:00 
Nikkei-225        64.938,35  +1,1    -       08:00 
Topix 500 (Tokio)     3.211,19  +0,2   +20,7      08:00 
Kospi (Seoul)       6.697,73  +1,8   +58,9      08:30 
Hang-Seng (Hongkong)   25.737,60  +2,1    +0,4      10:00 
Shanghai-Composite     3.955,85  +0,4    -0,3      09:00 
Straits-Times (Singapur)  5.811,73  +1,1   +25,1      11:00 
IDX Comp. (Indonesien)   6.665,89  -0,0   -22,9      10:00 
KLCI (Malaysia)      1.708,09  -0,4    +1,7      10:00 
 
DEVISEN           zuletzt +/- %   00:00    Do, 09:44 % YTD 
EUR/USD           1,1623  -0,0   1,1624     1,1600  -1,0 
EUR/JPY           181,76  +0,4   181,10     182,31  -1,2 
EUR/GBP           0,8589  -0,1   0,8593     0,8594  -1,5 
USD/JPY           156,35  +0,4   155,79     157,11  -0,2 
USD/KRW          1.355,40  -0,1  1.356,27    1.358,00  -5,9 
USD/CNY           6,7160  -0,0   6,7181     6,7177  -4,0 
USD/CNH           6,7149  -0,0   6,7176     6,7172  -3,7 
USD/HKD           7,8404  +0,0   7,8395     7,8410  +0,8 
AUD/USD           0,7210  +0,2   0,7199     0,7172  +8,1 
NZD/USD           0,5895  +0,2   0,5881     0,5861  +2,4 
BTC/USD          81.218,33  -0,3 81.482,20    77.996,16  -7,4 
 
ROHÖL            zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
WTI/Nymex           91,91  +0,7    0,61      91,30 
Brent/ICE           96,06  +0,6    0,54      95,52 
 
Metalle           zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
Gold            4.469,39  -0,1   -3,47    4.472,86 
Silber            66,62  -0,5   -0,33      66,95 
Platin           1.802,84  -1,3   -23,41    1.826,25 
(Angaben ohne Gewähr) 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/flf/uxd

(END) Dow Jones Newswires

September 04, 2026 00:48 ET (04:48 GMT)

Copyright (c) 2026 Dow Jones & Company, Inc.

© 2026 Dow Jones News
Historische Öl-Krise - 5 Aktien, die davon profitieren!
Der Iran-Krieg hat den globalen Energiemarkt erschüttert. Zerstörte Förderanlagen, ausgefallene Transportwege und fehlende Raffineriekapazitäten sorgen dafür, dass nicht nur Rohöl, sondern vor allem Benzin und Diesel knapp und teuer bleiben könnten. Selbst ein Ende der Kämpfe würde das Problem nicht über Nacht lösen, der Wiederaufbau der Energieinfrastruktur dürfte Jahre dauern.

Während viele Anleger jetzt auf ExxonMobil, Chevron oder Shell setzen, könnte das größere Potenzial längst woanders liegen. Denn hohe Ölpreise machen neue Investitionen in Förderung, Transport und Verarbeitung wieder attraktiv. Davon profitieren vor allem jene Unternehmen, die Bohrtechnik, Ausrüstung und Dienstleistungen bereitstellen oder bereits über wertvolle Infrastruktur verfügen.

Hier dürfte die zweite Welle des Öl-Booms entstehen. Statt den bereits stark gelaufenen Produzenten hinterherzulaufen, können Anleger auf die Unternehmen setzen, die am milliardenschweren Wiederaufbau der globalen Energieinfrastruktur verdienen.

In unserem aktuellen Spezialreport zeigen wir 5 Aktien, die von der historischen Öl-Krise besonders profitieren könnten.

Jetzt den kostenlosen Report sichern und die möglichen Gewinner der zweiten Öl-Welle entdecken!
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.