Frankfurt (ots) -
Der Aufsichtsrat stimmt dem Sparpaket von Oliver Blume zu und überrascht damit seine Beschäftigten und die Öffentlichkeit. Nach turbulenten Wochen hatte kaum jemand mit einer solch schnellen und stillen Einigung gerechnet. Doch Ruhe wird nicht einkehren: Der Autobauer ist ein Tanker in rauer See, das Umsteuern ist aufwendig und geschieht nur langsam. Die Konkurrenz aus China zieht in Schnellbooten vorbei. Volkswagen steht vor einem langen Transformationsprozess. Das Management möchte Zehntausende Stellen abbauen, Überkapazitäten reduzieren und komplizierte Strukturen im Konzern entflechten. VW soll günstiger, schneller, agiler werden - und die Gewinnmarge von neun Prozent erreichen. Das ist eine Mammutaufgabe, aber notwendig mit Blick auf die Konkurrenz aus China. Einen großen Teil der Lasten dieser Transformation werden die Beschäftigten tragen müssen. Manche sollen den Konzern verlassen, Werke stehen auf der Kippe. Noch sind Details unklar; das verstärkt Angst und Unsicherheit.
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Der Aufsichtsrat stimmt dem Sparpaket von Oliver Blume zu und überrascht damit seine Beschäftigten und die Öffentlichkeit. Nach turbulenten Wochen hatte kaum jemand mit einer solch schnellen und stillen Einigung gerechnet. Doch Ruhe wird nicht einkehren: Der Autobauer ist ein Tanker in rauer See, das Umsteuern ist aufwendig und geschieht nur langsam. Die Konkurrenz aus China zieht in Schnellbooten vorbei. Volkswagen steht vor einem langen Transformationsprozess. Das Management möchte Zehntausende Stellen abbauen, Überkapazitäten reduzieren und komplizierte Strukturen im Konzern entflechten. VW soll günstiger, schneller, agiler werden - und die Gewinnmarge von neun Prozent erreichen. Das ist eine Mammutaufgabe, aber notwendig mit Blick auf die Konkurrenz aus China. Einen großen Teil der Lasten dieser Transformation werden die Beschäftigten tragen müssen. Manche sollen den Konzern verlassen, Werke stehen auf der Kippe. Noch sind Details unklar; das verstärkt Angst und Unsicherheit.
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