DJ ÜBERBLICK am Abend/Konjunktur, Zentralbanken, Politik
Die wichtigsten Ereignisse und Meldungen zu Konjunktur, Zentralbanken, Politik aus dem Programm von Dow Jones Newswires
US-Arbeitsmarkt überrascht im August mit starkem Stellenplus
Der US-Arbeitsmarkt hat im August überraschend stark zugelegt. Wie das US-Arbeitsministerium berichtete, entstanden in der Privatwirtschaft und beim Staat 162.000 zusätzliche Stellen. Von Dow Jones Newswires befragte Volkswirte hatten nur einen Zuwachs um 53.000 erwartet. Die Angaben für die beiden Vormonate wurden kumuliert um 9.000 Jobs nach oben revidiert: Das Ministerium meldete für Juli nun ein Stellenplus von 21.000 (vorläufig: Verlust von 23.000) und für Juni von 31.000 (vorläufig: 20.000).
Trump lobt Arbeitsmarktbericht: US-Notenbank sollte Zinsen senken
-Präsident Trump sagte, der starke Arbeitsmarktbericht von heute unterstreiche die Stärke der US-Wirtschaft und die Notwendigkeit, dass die US-Notenbank die Zinsen senke.
US-Handelsminister Lutnick legt Multimillionen-Einkommen offen - Dokument
US-Handelsminister Howard Lutnick hat im vergangenen Jahr wohl ein Einkommen von mindestens 250 Millionen US-Dollar eingestrichen, größtenteils aus seinen früheren Anteilen an dem Finanzdienstleistungskonzern Cantor Fitzgerald. Dies geht aus Lutnicks neuesten jährlichen Ethik-Offenlegung hervor.
Arbeitslosenquote in Kanada verharrt im August bei 6,4%
Die Arbeitslosigkeit in Kanada hat sich im August trotz eines unerwarteten Beschäftigungsrückgangs stabil gehalten. Wie die kanadische Statistikbehörde am Freitag mitteilte, baute die kanadische Wirtschaft im vergangenen Monat netto 41.700 Stellen ab. Die Markterwartungen hatten einen Zuwachs von rund 15.000 Stellen vorgesehen, nachdem im Vormonat noch 75.100 Stellen geschaffen worden waren.
Berenberg: EZB-Leitzins über 2,50% könnte Fehler sein
Eine Anhebung des Leitzinses auf über 2,50 (derzeit: 2,25) Prozent durch die Europäische Zentralbank (EZB) könnte sich aus Sicht von Berenberg-Volkswirt Felix Schmidt als Fehler erweisen. Zwar hätten sich die Inflationsrisiken aufgrund höherer Öl- und Gaspreise sowie wahrscheinliche Ernteausfälle erhöht, doch könne eine straffere Geldpolitik solche angebotsseitigen Engpässe, die der Wirtschaft bereits durch die Einschränkung der Kaufkraft der Verbraucher schadeten, in keiner Weise lindern, schreibt er in einem Kommentar. "Zweitrundeneffekte der steigenden Energiepreise auf die Kerninflationsrate, über die sich die EZB Sorgen macht, haben sich in den Daten bislang nicht gezeigt. Wir würden es daher als Fehler betrachten, den Einlagensatz auf über 2,50 Prozent anzuheben, da dies das Risiko bergen würde, der Wirtschaft der Eurozone ernsthaften Schaden zuzufügen", erläutert er.
Japans Premierministerin dürfte übermäßige Yen-Stärke nicht favorisieren
RBC BlueBay Asset Management ist skeptisch, dass die japanische Premierministerin Sanae Takaichi einen zu starken Yen favorisieren würde, schreibt Mark Dowding, CIO für festverzinsliche Anlagen bei RBC BlueBay Asset Management, in einer Research Note. "Letztendlich sind wir skeptisch, dass Takaichi eine zu große Yen-Stärke wollen wird", sagt er. RBC BlueBay ist der Ansicht, dass eine bevorstehende politische Änderung eher darauf abziele, eine weitere Schwäche des Yen und inländischer Anleihen zu vermeiden. Dies habe das Potenzial, Takaichis eigene Position innerhalb der regierenden LDP weiter zu schwächen, meint Dowding.
+++ Konjunkturdaten +++
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September 04, 2026 13:00 ET (17:00 GMT)
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