MAGDEBURG (dpa-AFX) - Die sachsen-anhaltische Linken-Spitzenkandidatin Eva von Angern hat nach Bekanntgabe der Prognosen in Magdeburg von einem "schwarzen Tag für Sachsen-Anhalt" gesprochen. Dabei gehe es nicht um das Ergebnis ihrer Partei, sondern um "die Folgen, die dieses Ergebnis für Sachsen-Anhalt und die Menschen in Sachsen-Anhalt haben kann", sagte die Politikerin in der ARD.
Man wolle sich dafür engagieren, dass es keine Alleinregierung einer rechtsextremen Partei gebe. Man wolle diese Demokratie verteidigen und schützen, betonte von Angern. Man habe schon vor der Wahl bereitgestanden, so die Politikerin auf die Frage, ob die Linke bereit sei, einen möglichen CDU-Ministerpräsidenten im Amt zu bestätigen. "Ich war da immer sehr transparent in dem Wissen, dass uns das vielleicht Stimmen kosten könnte."
Von Angern verwies auf große Herausforderungen: "Uns allen muss bewusst sein, dass wir vor einer großen Aufgabe stehen."/raz/DP/zb
