MAGDEBURG (dpa-AFX) - Das BSW pocht im Falle einer Regierungsbeteiligung in Sachsen-Anhalt weiter auf einen überparteilichen Ministerpräsidenten. "Ich möchte Herrn Siegmund nicht wählen", sagte BSW-Spitzenkandidatin Claudia Wittig in der ARD mit Blick auf den AfD-Spitzenkandidaten Ulrich Siegmund. Genauso wenig wolle sie den CDU-Spitzenkandidaten Sven Schulze wählen.
Es gebe aktuell eine stark gespaltene Gesellschaft, betonte Wittig. Die Position der BSW sehe sie darin, zwischen diesen Fronten zu vermitteln. "Da ist es nicht günstig, sich einer dieser beiden Gruppen zuzuordnen, sondern wenn wir unsere sachbezogene Politik mit wechselnden Mehrheiten machen möchten, wäre das Beste dafür ein Überparteilicher."/maa/DP/zb
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